Nachhaltig - fair - ohne unnötige Quälerei

Mosel. Was habe ich persönlich mit dem Weltklima zu tun? Bin ich verantwortlich für Hunger und Armut in anderen Ländern? Leiden Tier und Natur durch das, was auf meinem Teller liegt? Solchen Fragen gingen SchülerInnen der Klassenstufen 11 und 12 der Fachoberschule Gesundheit in Traben-Trarbach an zwei Projekttagen nach. Bildungsreferentin Dr. Simone Steffen vom Entwicklungspolitischen Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz ELAN  führte mit Informationen und Anregungen zum Thema „Nachhaltige Ernährung“ durch die beiden Tage und gestaltete auf der Grundlage verschiedenster Lernmethoden abwechslungsreiche Vormittage für die Oberstufe. Neben dem Schwerpunktthema „Fleisch – ein kostbares Lebensmittel“, bei dem sie auf Massentierhaltung, Billigpreise, Umweltverschmutzung und Folgeerkrankungen für Mensch und Tier einging, bot sie den ZuhörerInnen anschauliches Datenmaterial zu ökologischer Landwirtschaft, bewusster Esskultur, Klima-, Natur- und Umweltschutz sowie sozialer Gerechtigkeit. Immer ging es dabei um die Frage, was jeder Einzelne unterstützend leisten kann, um positiv auf die katastrophalen Folgen unserer Billig-Konsumgesellschaft einzuwirken. Daten und Fakten über die Verteilung von Lebensmitteln auf dem Planeten Erde erstaunten die jungen Projektteilnehmer, auch die ganz direkten Auswirkungen der individuellen Nahrungsmittelauswahl auf Weltgesundheit und soziale Gerechtigkeit. Infos zu ELAN unter Tel.: 06131 / 972 08 67; info@elan-rlp.de Mit der Bildungsinitiative werden die Folgen unseres hohen Fleischkonsums behandelt und Wissen und Kompetenzen zu folgenden Themen vermittelt:  - Gesundheitsvorsorge und bewusste Esskultur  - Nachhaltige und ökologische Landwirtschaft einschließlich artgerechter Tierhaltung  - Klima-, Natur- und Umweltschutz  - Soziale Gerechtigkeit     Foto: SchuleWas habe ich persönlich mit dem Weltklima zu tun? Bin ich verantwortlich für Hunger und Armut in anderen Ländern? Leiden Tier und Natur durch das, was auf meinem Teller liegt? Solchen Fragen gingen SchülerInnen der Klassenstufen 11 und 12 der…

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Fusion Traben-Trarbach und Kröv-Bausendorf ist rechtens

VG Traben-Trarbach. Die Landesgesetze über die Bildung der neuen Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen – Wallhalben  und der neuen Verbandsgemeinde Traben-Trarbach sind verfassungsgemäß. Dies entschied der Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz in Koblenz, der die hiergegen eingereichten Normenkontrollanträge der Verbandsgemeinde Wallhalben (VGH N 8/14) und der Verbandsgemeinde Kröv-Bausendorf (VGH N 36/14) heute ablehnte. Die jeweiligen Fusionsgesetze verletzten die Kläger nicht in ihrer kommunalen Selbstverwaltungsgarantie. Kröv-Bausendorf hatte gegen die Fusion mit Traben-Trarbach geklagt, die im Sommer 2014 in Kraft getreten war. Die Kommune begründete ihre Klage damit, dass das Land habe den Willen der Bürger ignoriert habe. In einer Befragung hatten sich mehr als 90 Prozent der Wähler gegen die Zusammenlegung mit Traben-Trarbach ausgesprochen. Für eine ausreichende Stellungnahme gegen die Fusion sei zudem nicht genügend Zeit gewesen: Der ehemalige Verbandsgemeindebürgermeister Otto-Maria Bastgen sei im entscheidenden Zeitraum schwer erkrankt. Die Koblenzer Richter entschieden anders: Die Anhörung habe den verfassungsrechtlichen Anforderungen genügt. "Verfassungsrechtlich ebenfalls nicht zu beanstanden sei es, wenn der Gesetzgeber den in beiden Verbandsgemeinden entgegenstehenden Bürgerwillen, der für die Ermittlung von Gemeinwohlgründen ein Merkmal unter weiteren Gesichtspunkten darstelle, in die Abwägung einbeziehe, jedoch anderen Belangen im Ergebnis den Vorrang einräume", heißt es in der Presseerklärung des Gerichtshofs. Die Landesgesetze über die Bildung der neuen Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen – Wallhalben  und der neuen Verbandsgemeinde Traben-Trarbach sind verfassungsgemäß. Dies entschied der Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz in Koblenz, der die…

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