Letzter G9-Jahrgang feierlich verabschiedet

VG Traben-Trarbach. Mit Überreichung der Abiturzeugnisse verabschiedete Schulleiter Rudolf Müller-Keßeler am Freitag den letzten G9-Abiturjahrgang des Gymnasiums Traben-Trarbach. Die Abiturienten, die ihre Schullaufbahn im Sommer 2009 begannen und sich in Anlehnung an ihre Geburtsjahrgänge 1998/1999 als „Best of the Nineties“ feierten, waren der letzte Jahrgang, der in Traben-Trarbach nach neun Schuljahren (G9) das Abitur ablegte. Damit ist die 2010 begonnene Umstrukturierung endgültig vollzogen und alle künftigen Abiturienten der Schule werden ihr Reifezeugnis von nun ab nach acht Schuljahren (G8) in den Händen halten können. Witzige Folge der Erneuerung: In diesem Schuljahr wird es in Traben-Trarbach vor den Sommerferien noch eine zweite Abiturfeier geben; die des ersten G8-Jahrgangs, ehemals Fünftklässler des Sommers 2010. Die G9-Abiturienten, die ihre Prüfungen schon hinter sich gebracht haben, warten mit erstaunlichen Ergebnissen auf. In den 75 Abiturzeugnissen, die überreicht wurden, stand zwanzig Mal eine „1“ vor dem Komma, sechs Schüler und Schülerinnen erreichten einen Schnitt von 1,5 und besser. Herausragende Leistungen wurden zusätzlich mit Preisen und Ehrungen belohnt. Eine Urkunde der Deutschen Physikergesellschaft erhielten Leo Kölsch, Moritz Haesser, Stephanie Marx, Conrad Hoffmann und Jana Jakobs. Präsente der Stadt Traben-Trarbach, der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach, der Verbandsgemeinde Zell und des Vereins der Ehemaligen, Freunde und Förderer des Gymnasiums gingen an Leo Kölsch, Laura Thiesen, Karoline Heinrich, Niko Jakobs, Mortiz Haesser, Sophia Meuser und Peter Werner. Für besondere Leistungen in einzelnen Fächern wurden ausgezeichnet: Niko Jakobs (Biologie), Sarah Röhl (Musik), Moritz Haesser (Physik), Stephanie Marx (Mathematik), Lucas Trossen (Chemie), Olivia Genz (Französisch), Lara Bayer (Geschichte) und Leo Kölsch (Physik). Letzterer nahm aufgrund seiner besonders herausragenden Leistungen zudem einen Preis von Dr. Stefanie Hubig, Ministerin für Bildung, in Empfang.     Die G9-Abiturienten des Gymnasiums Traben-Trarbach: aus Bärenbach David Müller; aus Blankenrath Alicia Becker, Sophie Fritzen, Lea Hansen, Felix Schönborn, Hanna Schulte, Dennis Weber; aus Briedel Jost Stölben; aus Enkirch Karoline Heinrich, Julian Justus, Marie Kölsch, Celine Triebler; aus Hesweiler Stefanie Wagner; aus Hirschfeld (Hunsrück) Sarah Takar; aus Horbruch Johanna Liller, Sophia Schwab; aus Irmenach Luisa Bach, Stefanie Marx; aus Kröv Savannah Anderson, Nico Brittner, Conrad Hoffmann, Maximilian Kinn, Sarah Röhl, Lucas Trossen; aus Lötzbeuren Luca Henn, Christian Weimann; aus Niederweiler Miriam Beuscher, Maik Meier, Karina Utz; aus Panzweiler Clara Hansen, Fiona Zirwes; aus Peterswald-Löffelscheid Jana Jakobs, Niko Jakobs, aus Pünderich Lara Bayer; aus Reil Moritz Haesser, Anna Stanton, Jane Stanton, Laura Thiesen, Jennifer Thömmes; aus Sohren Matthias Holzhausen, Carina Husch, Kathrin Müller, Linus Müller, Paula Oberländer, Lina Trarbach; aus Traben-Trarbach (Stadt) Antonia Barbu, Tom Binninger, Lea Blatzheim, Julian Emmerich, Anna Fischer, Michael Havenstein, Leo Kölsch, Lisa Lang, Sophia Meuser, Max Molz, Dardan Ramadani, Lukas Römer, Rilind Sahitaj, Moritz Schneiders, Rebecca Werling; aus Walhausen Christian Steinke; aus Zell (Mosel) Finn Börsch, Niklas Eberts, Olivia Genz, Janine Hoffmann, Emma Müller, Jessie Nickels, Nicolas Pielen, Daniel Podceka, Karl Samanek, Nadine Sayegh, Laura-Sophia Simon, Fabienne Stark, Peter Werner, Peter Zinßius. Foto: E. Raetz Mit Überreichung der Abiturzeugnisse verabschiedete Schulleiter Rudolf Müller-Keßeler am Freitag den letzten G9-Abiturjahrgang des Gymnasiums Traben-Trarbach. Die Abiturienten, die ihre Schullaufbahn im Sommer 2009 begannen und sich in Anlehnung an…

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Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

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