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"Cäsarenblut" im Stiftsmuseum

Claudia Magerl stellte neuen Roman vor

Karden. Besser konnte das Ambiente bei der "6. Kardener Stiftslesung" nicht gewählt werden, als Claudia Magerl mitten zwischen uralten antiken, keltisch-römischen Funden, flankiert von zwei etwas bärbeißig dreinschauenden römischen Legionären, ihren neuen historischen Roman “Cäsarenblut” vorstellte.

Zum Inhalt: Der junge Cassius Chaera erwarb im Kampf gegen Pannonier und Germanen den Ruf eines mutigen Draufgängers. Seine Träume scheinen Wirklichkeit zu werden, als er in die kaiserliche Leibgarde berufen wird und sogar zum Tribun aufsteigt. Sehr bald muss er jedoch erkennen, dass der Dienst unter Cäsar Tiberius schwere Opfer verlangt. Mit dem hoffnungsvollen Enkel des Kaisers, Gemellus, verbindet Chaerea ein geheimes, unlösbares Band. In der Aufgabe, den kaiserlichen Nachwuchs zu beschützen, bis dieser die Nachfolge des immer grausameren Herrschers antreten kann, findet der engagierte Gardeoffizier Lebensinhalt und Trost. Als schließlich Tiberius stirbt, kommt jedoch alles anders, als erhofft: Durch einen perfiden Winkelzug gelangt dessen Großneffe Gaius, dem die Soldaten einst den Spitznamen "Caligula", das Stiefelchen, gegeben hatten, an die Macht. Plötzlich schwebt Gemellus in höchster Gefahr. Verzweifelt kämpft Chaerea um das Leben seines jungen Schützlings und gerät in einen Konflikt, aus dem es nur einen blutigen Ausweg gibt.

Der historische Roman “Cäsarenblut” von Claudia Magerl ist im Verlag swb media publishing erschienen.

Foto: Heinz Kugel

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