Katja Thönnes

Giftköder? Jagdhündin Eika entkam nur knapp dem Tod

Roes. Hundebesitzer in Roes und Umgebung sind in Alarmbereitschaft. Die Nachricht, dass die Jagdhündin von Familie Ternes womöglich vergiftet wurde, hat sich in der kleinen Eifelgemeinde in Windeseile verbreitet. Vor allem die Besitzer von Hündin Eika sind ratlos, wer dahinter stecken könnte.

Um 16 Uhr am vergangenen Montag war die Welt für Familie und Hündin noch in Ordnung. Stefan Ternes hatte Eika in ihren Zwinger gesperrt. Nichts deutete auf etwas Ungewöhnliches hin. Nur eine Stunde später ist das anders. »Eika hatte Schaum vor dem Mund, sie bekam kaum Luft, torkelte von einer Seite zur anderen«, berichtet der Roeser. Die Familie reagiert schnell, fährt mit der Hündin zur Tierärztin nach Münstermaifeld. »Sie hat sofort gesagt, dass die Symptome für eine Vergiftung sprechen«, sagt Ternes. Eiligst geht es in die Tierklinik nach Mayen. Hier wird der Jagdhündin der Magen ausgepumpt, sie wird an ein Beatmungsgerät angeschlossen, erhält Medikamente. »Die Tierärztin sagte, dass Eika eigentlich schon tot war«, erinnert sich der Besitzer.

Warnung für andere Hundebesitzer

Doch die Hündin erholt sich langsam. Eine Woche lang fährt die Familie täglich mit ihr zur Tierärztin. Tabletten, Infusionen und Spritzen zeigen ihre Wirkung, auch wenn Eika bis jetzt noch nicht wieder frisst. »Noch vor einer Woche sah sie ganz anders aus. Jetzt ist sie völlig abgemagert«, erzählt Stefan Ternes Mutter Maria.Die Familie vermutet, dass die Hündin in einem Waldstück hinter ihrem Wohnhaus etwas gefressen hat, das vergiftet war, eventuell ein Giftköder? Beweisen können sie dies jedoch nicht. Nur wenige Momente sei die rund ein Jahr alte Hündin dort unbeaufsichtigt herumgestreunt. Sie wollen nun vor allem andere Hundebesitzer, aber auch Familien warnen. Das Waldstück sei ein beliebter Ort zum »Gassi gehen«, aber auch Kinder würden dort manchmal spielen. Hier sei Vorsicht geboten. »Eika ist dem Gifttod mit knapper Not entkommen«, betont Maria Ternes. Sie will verhindern, dass es in einem anderen Fall nicht so glimpflich ausgeht.     

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Nach Zusamenstoß auf der A1 - Auto kippt auf Seite

Wittlich. Am Samstag, 21.Januar,11.35 Uhr befuhr ein 27-jähriger Mann aus der Pfalz mit seinem Pkw Mazda die A1 aus Richtung Hasborn kommend in Richtung Autobahnkreuz Wittlich. Vor der Anschlussstelle Wittlich-Mitte wird die Fahrbahn aufgrund einer Dauerbaustelle von zwei auf einen Fahrstreifen reduziert. Hierbei wird der Verkehr von der Überholspur auf die rechte Spur übergeleitet. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit ist aus diesem Grund auf 80 km/h reduziert. Nach Zeugenaussagen und nach Ermittlungen der Polizei fuhr der junge Mann mit zu hoher Geschwindigkeit auf der Überholspur bis zu der Absperrung. Als er hier im letzten Moment auf den rechten Fahrstreifen wechselte, kollidierte er mit dem dort fahrenden Pkw Daihatsu eines 56-jährigen Mannes aus Hessen. Der Daihatsu geriet dadurch ins Schleudern, drehte sich um die eigene Achse und kippte auf die Seite. Der Mazda des Unfallverursachers kam leicht beschädigt entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Der Unfallverursacher wurde bei dem Unfall nicht verletzt. Im Daihatsu wurde die Ehefrau des Fahrers leicht verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus Wittlich eingeliefert. Eine weitere 40-jährige Mitfahrerin im Daihatsu sowie dessen Fahrer blieben unverletzt. Bedingt durch die Landung des Rettungshubschraubers musste die Fahrbahn in Richtung Trier für rund eine halbe Stunde voll gesperrt werden. Hierdurch kam es zu einem Rückstau von drei Kilometern Länge. Im Einsatz waren der Rettungshubschrauber Christoph 10 aus Wittlich, ein Rettungswagen des DRK Wittlich und ein Rettungswagen des DRK Manderscheid, die Feuerwehr Wittlich mit 25 Kräften, ein örtlicher Abschleppunternehmer sowie die Polizeiautobahnstation Schweich.

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