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Mit dem Licht aus der Dunkelheit

Ein künstlerisch-christlicher Dialog

Zell. Die Schöpfungsgeschichte oder der "Brennnende Dornbusch": zwei Beispiele für die Bedeutung des Lichts in der Bibel. Martin Richerzhagen von der IGS Zell war mit seinen Wahlpflichtfach-Schülerinnen und -Schülern der achten Klasse der IGS Zell von dem Projekt der Enkircher Pfarrerin Edeltraud Lanz begeistert, das Kunst und Theologie vor dem Hintergrund des Reformationsjubiläums zusammenführt.

Pfarrerin Edeltraud Lenz hat Künstler gebeten, sich mit dem Thema Licht auseinanderzusetzen. Entstanden sind dabei Bilder, Skulpturen und Installationen. Die Idee ist auch in Zell auf fruchtbaren Boden gefallen. "Alle haben sich auf das Thema eingelassen", erzählt Martin Richerzhagen. Der Kunstlehrer betreute sozusagen ein ökumenisches Projekt über alle Religionen hinweg. Die Auseinandersetzung mit dem Thema "Ich bin das Licht" hat sehr kreative Arbeiten hervorgebracht - von Bildern auf Leinwand bis hin zu Installationen. Eine solche trägt den Titel "Licht und Schatten" von Celine Schneiders. "Die zusammengekauerte Person zeigt ihre Nöte, ihre Angst, ihr Verlassensein. Sie befindet sich in einer dunklen Ecke, aber durch den Lichtstrahl findet sie wieder heraus", erzählt die junge Künstlerin.

Wann & wo?

Die Ausstellung in der evangelischen Pauluskirche in Zell ist ab sofort und die Ausstellung in der evangelischen Kirche von Enkirch ab Ostern zu bewundern. Auf gemeinsame "Lichtreise" geht es vom 29. April bis Anfang Juni auf die Marienburg. Vom 19. Juni an wird die Ausstellung dann für sechs Wochen sogar Inspiration für die Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter, Besucherrinnen und Besucher der evangelischen Landeskirche in Düsseldorf sein.

Foto: Pauly

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