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Vollsperrung der K 52 bleibt bestehen

Briedel. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz geht davon aus, dass die Bauarbeiten an der K 52 in der Ortslage Briedel, die durch ein Starkregenereignis hervorgerufen worden ist, nicht vor Juni beginnen können und die Vollsperrung der Kreisstraße deshalb weiter Bestand hat.

Auf Veranlassung des LBM wurden als Grundlage für die weiteren Planungen der gesamte Bachbereich sowie die drei Längsdurchlässe zwischenzeitlich vermessungstechnisch aufgenommen und begutachtet. Die Straße wurde darüber hinaus mit einem speziellen Georadar untersucht um festzustellen, ob sich weitere Hohlräume unterhalb der Kreisstraße befinden, die aus dem Inneren der Bauwerke nicht zu ersehen sind.

Auf der Grundlage der durchgeführten Untersuchungen werden unterschiedliche Ertüchtigungsvarianten untersucht. Hierbei seien, so der LBM, komplexe Randbedingungen zu beachten: Zum einen soll die Instandsetzung in bautechnischer Hinsicht zu vertretbaren Kosten durchführbar sein, zum anderen sind zur Durchführung der Arbeiten hohe arbeitssicherheitstechnische Aspekte zu beachten. Ziel sei es, die Schäden von innen zu sanieren, um einen größeren Tief- und Straßenbauaufwand, eine lange Bauzeit und damit einhergehende erheblich höhere Kosten zu vermeiden. Hierbei sei zu berücksichtigen, dass der Durchlass derzeit bereichsweise instabil ist. Zusätzlich müssten Versorgungsleitungen im Einsturzbereich gesichert und gegebenenfalls neu verlegt werden. Auf Basis des ausgearbeiteten Instandsetzungsentwurfs würden dann die Ausführungs- und Ausschreibungsunterlagen aufgestellt. Der LBM Cochem-Koblenz sei zudem an vergaberechtliche Bestimmungen gebunden, um ein fachkundiges Bauunternehmen nach öffentlichem Wettbewerb mit der Ausführung der Maßnahme zu beauftragen. 

Foto: Archiv/Pauly

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