Grabstein der Familie Breidbach

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Sieglinde Breidbach hat 2002 ihren geliebten Ehemann Werner verloren. Seitdem pilgert sie regelmäßig zu seiner Grabstätte auf dem Kuchenheimer Friedhof, trauert dort und hält alles in Ordnung. Als sie vor wenigen Wochen wieder das Grab besuchte, hing dort ein gelbes Schild »Umstürzgefahr«. »Natürlich habe ich den Hinweis ernst genommen«, erzählt die Hinterbliebene. Als sie ihren Sohn hinzurief, um nach dem Rechten zu schauen, bewegte sich der Stein aber keinen Zentimeter. Deshalb vereinbarte man mit der Friedhofsverwaltung eine Ortsbesichtigung am 30. August, die jedoch kurzfristig abgesagt wurde. Für zwei Tage später erhielten die Breidbachs einen neuen Termin und dabei fiel es ihnen wie Schuppen von den Augen. »Das Grabmal ließ sich plötzlich mit nur einer Hand bewegen. Es war ganz offensichtlich locker und man konnte es auch am Sockel sehen«, erinnert sich Thomas Breidbach.

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