Geld verdienen im Internet – verschiedene Möglichkeiten

Das Internet ist inzwischen zum sicheren Arbeitsplatz unzähliger Menschen weltweit geworden. Mehr noch: ohne die Kommunikations- und Vernetzungsmöglichkeiten, sowie den schnellen Datenaustausch über das WWW sind die meisten modernen Berufe kaum noch denkbar. Auch als Quelle für Nebeneinkünfte oder Gelegenheitsjobs eignet sich das Internet bestens: im Folgenden sollen eine verbreitete und einige weniger bekannte Möglichkeiten vorgestellt werden.

Affiliate-Marketing


Der Begriff Affiliate-Marketing dürfte vielen Menschen, die sich gelegentlich im Netz herumtreiben oder Artikel über das Internet lesen, schon einmal begegnet sein. Es zählt inzwischen zu den gängigsten Methoden, im Internet Geld zu verdienen – sei es als Nebenjob, oder sogar hauptberuflich. Aber was genau macht man da eigentlich?

Im Grunde können alle Blog- oder Websitebetreiber in das Affiliate-Marketing einsteigen. Es geht ganz einfach: Der Websitebetreiber erwähnt beispielsweise in einem Artikel ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung und verlinkt dann zu einer Art Partnerwebsite, die eine entsprechende Kaufmöglichkeit anbietet. Klickt der Besucher auf den Link zum Produkt und kauft dann auch tatsächlich dort ein, erhält der Websitebetreiber für die erfolgreiche Vermittlung eine Provision.

Größere Unternehmen, die im Internet tätig sind, bieten sogar spezielle Affiliate-Programme an. Für diese Programme müssen sich Websitebetreiber registrieren und anschließend das gewünschte Produkt suchen. Nach einer Affiliate-Linkerstellung wird der Link dann in diversen Websites, Blogs und Foren untergebracht. Kauft nun jemand über diesen Link ein, erfolgt die bereits erwähnte Umsatzbeteiligung. Wer registriert ist, kommt übrigens oft besser weg.  

Mit dem YouTube Channel reich werden?

YouTube ist die weltweite Videoplattform Nummer 1 und damit auch eine hervorragende Möglichkeit zum Geldverdienen.

Längst ist es kein Geheimnis mehr, dass einige YouTuber es über ihren Channel zu ordentlichem Reichtum gebracht haben – die Rede ist von jährlichen Verdiensten im Millionenbereich. Zumindest unter den erfolgreichsten. Trotz allem kann jeder, der kein Problem damit hat, sein Gesicht oder zumindest seine Stimme der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, mit einem guten Channel auf der Videoplattform sein Konto aufbessern. Und mit etwas Glück irgendwann zum YouTube-Star avancieren.

Das Geld wird dabei über Werbung eingespielt, die vor allem am Anfang der eigenen Clips abgespielt wird. Allerdings wandern 45% der Einnahmen, die der Channelbetreiber durch die Werbung erhält an Google – nur 55% darf er selbst behalten. Außerdem sind eine Menge Klicks auf das Video nötig: für ganze 1000 Klicks gibt es gerade mal einen einzigen Euro.

Daher empfiehlt es sich, beispielsweise auch ab und an gezieltes und unaufdringliches Product Placement zu betreiben. Dabei gehen Channelbetreiber meist einen Werbedeal mit der Marketingabteilung oder Sales-Abteilung einer Firma ein. Wie das Produkt oder die Dienstleistung dann in einem Video beworben wird, kann ganz unterschiedlich sein. Manchmal kann ein Produkt einfach subtil im Hintergrund stehen, manchmal wird die Kamera direkt darauf gerichtet, hin und wieder wird es auch konkret besprochen und in einem Review bewertet.

Und auch bei YouTube spielt Affiliate-Marketing eine Rolle: In den Beschreibungen der einzelnen Videos können Links platziert werden, die zum Beispiel zur, für den Dreh des Videos verwendeten, Kamera oder dem Mikrofon auf einer Zielwebsite führen. Werden die Links geklickt, gibt es, wie bereits im ersten Abschnitt erwähnt, beim Kauf des Besuchers eine Umsatzbeteiligung.

Glücksspiel – lohnt es sich?


Es mag vielleicht ein wenig komisch klingen, aber auch die diversen, unter dem Oberbegriff „Glücksspiel“ subsumierten, Onlinespiele, können sich als eine Nebeneinnahmequelle eignen. Es ist zwischen reinem Glücksspiel und Glücksspiel mit beeinflussbaren Elementen zu unterscheiden.

  1. Reines Glücksspiel: Bei reinem Glücksspiel haben Spieler ihr Glück nicht selbst in der Hand. Im Gegenteil – ein zufallsbasiertes Programm entscheidet in der Regel darüber, ob der Spieler oder der Betreiber der Website gewinnt; und meist gewinnt natürlich Zweiterer, denn sonst würde sich sein Unternehmen ja nicht lohnen. Bei diesen Websites wiederum handelt es sich in der Regel um Onlinecasinos. Gespielt werden hier in der Regel ähnliche Spiele, wie in Spielhallen. Ausnahmen bilden Sportwetten und Poker, die unter „Beeinflussbares Glücksspiel“ fallen.

    Ebenfalls reines Glücksspiel, aber aufgrund der extremen Höhe der Gewinne eher zu empfehlend, sind die verschiedenen Varianten des Lottos. Das Tippen der klassischen 6 aus 49 zum Beispiel erfolgt online inzwischen schon deutlich unkomplizierter und schneller, als über die herkömmliche Methode mit Zettel und Stift. Nebenbei erspart es der Umwelt, wenn nur ein Viertel aller Lottospieler auf die digitale Variante wechseln, eine ordentliche Belastung durch CO2 – was jedem Einzelnen zugutekommt.
Der Nachteil beim Onlinepoker – man sieht seine Mitspieler nicht.
  1. Beeinflussbares Glücksspiel: Das bekannteste beeinflussbare Glücksspiel weltweit ist unbestritten Poker. Und spätestens seit es diverse renommierte Anbieter von Online-Pokerräumen gibt, floriert das Spiel auch im Internet.
    Meist an Tischen mit 9 Plätzen sitzen Spieler aus der ganzen Welt zusammen und versuchen, sich gegenseitig den Pot zu stehlen. Wer online tatsächlich Geld mit Pokern verdienen will, muss aber viel üben und eine bestimmte Taktik verfolgen. Denn das Onlinespielen und das Spielen an echten Tischen sind zwei verschiedene Dinge – alleine schon, weil die digitalen Mitspieler während des Spielens nichts beobachtet werden können. Lediglich ihr Spielverhalten und die Statistiken über ihre Wetthöhen usw., die mittels legaler Hilfsprogramme angezeigt werden können, geben Aufschluss über eventuelle starke oder schwache Hände.
       
    Auch diverse Sportwetten können über das Internet abgeschlossen werden. Egal ob Fußball-, Pferde- oder Motorsportwetten, die Möglichkeiten, die von einer großen Anzahl von Betreibern geboten werden, sind zahlreich.

Von Büchern, Produktetests und Umfragen


Weiterhin gibt es viele kleinere Nischen, in denen sich online Geld verdienen lässt. Je nachdem, wieviel Zeit investiert wird, desto mehr kann dabei herausspringen.

Egal ob Ebook oder echtes Buch – mit Self Publishing kann jeder Geld verdienen.
  • In den letzten Jahren ist das Self Publishing immer bekannter geworden. Über verschiedene Anbieter lassen sich selbstgeschriebene Sachbücher und Romane wunderbar anbieten. Jeder, der gerne schreibt, kann versuchen, sich so einen Leserstamm aufzubauen.
  • Als Produktetester können Freiwillige diverse Produkte von Unternehmen testen und diese dann online bewerten und darüber schreiben. Meistens dürfen die Produkte behalten werden und oftmals erfolgt auch eine kleine Vergütung.
  • Schließlich gibt es auch noch die Möglichkeit, mit Online-Umfragen Geld zu verdienen. Unternehmen erhalten durch die oftmals große Menge der Umfrageteilnehmer Informationen, die ihnen zum Beispiel helfen, gewisse Produkte zu verbessern. Dafür vergüten sie die Befragten mit geringen Geldbeträgen oder diversen Gutscheinen

 

 

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