Servicetexte

Begleitung für den letzten Weg

Servicetexte. In Hospizen wird alles getan, um sterbenden Menschen ein Leben in Würde bis zuletzt zu ermöglichen.

Im Mittelpunkt der Hospizarbeit stehen der schwerstkranke und sterbende Mensch mit seinen Wünschen und Bedürfnissen sowie seine Angehörigen und Nahestehenden.

Hospize haben es sich zur Aufgabe gemacht, unheilbar Kranke und sterbende Menschen zu unterstützen und so zu begleiten, dass sie ihr Leben so lange wie möglich in eigener Verantwortung und nach eigenen Wünschen gestalten können. Dies kann ambulant in der eigenen Wohnung, aber auch in Krankenhäusern und Pflegeheimen oder in speziell dazu eingerichteten stationären Hospizen geschehen.

Stationäre Hospizarbeit

Stationäre Hospize nehmen schwerstkranke und sterbende Menschen auf, die durch ihr familiäres oder soziales Umfeld nicht ausreichend ambulant versorgt werden können. Es handelt sich um kleine Einrichtungen, deren Anliegen die zeitlich begrenzte palliativmedizinische Versorgung, Betreuung und Begleitung des Hospizgastes ist. Das Leistungsspektrum der dort tätigen qualifizierten, haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schließt auch die psychosoziale Betreuung der Angehörigen und die individuelle Trauerbegleitung ein.

Spezialisierte ambulante Palliativversorgung

Schwer kranken Patienten soll ein würdiger Lebensraum geschaffen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt gestellt werden – dieses verfolgt die Palliativmedizin und die Palliativpflege. Ziel ist es, eine möglichst gute Lebensqualität bis zum Tod zu gewährleisten – auch bei der ambulanten Pflege zu Hause. Hier werden ärztliche und pflegerische Leistungen von sogenannten „Palliative Care Teams“ in den eigenen vier Wänden erbracht. Die Leistungen sind primär medizinisch ausgerichtet und umfassen die Befreiung von Schmerzen und die Linderung anderer belastender Symptome. Menschen mit einer nicht heilbaren und fortschreitenden Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung, die eine besonders aufwendige Versorgung benötigen, haben einen Anspruch auf eine ambulante Palliativversorgung gegenüber der Krankenversicherung.

Foto: Africa Studio/Fotolia

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Bühne frei für die Künstler von morgen

Höfen. Spaßig, bunt und unterhaltsam sollen sie werden, die zehnten Schultheatertage, an denen sich 46 Bildungseinrichtungen aus den Kreisen Heinsberg und Düren sowie der Städteregion Aachen beteiligen.Eifel (Fö). Spaßig, bunt und unterhaltsam war auch die Präsentation des Programms im Aachener Grenzlandtheater. Und das lag nicht am gut aufgelegten Intendanten Uwe Brandt, sondern an Judith Okon. Die 16-jährige Schülerin aus Aachen moderierte die Programmvorstellung derart professionell, das selbst gestandene Politiker ins Schwärmen gerieten.Getreu dem Motto »Raus aus dem Klassenzimmer, rauf auf die Bühne« findet die zehnte Auflage der Schultheatertage statt. Und genau dieses Motto lebt Judith Okon, die nicht erst durch ein Berufspraktikum am »Theater 99« für die Schauspielerei Feuer und Flamme ist.Etwa 1000 Schüler aller Altersklassen und aus allen Schulformen werden mit 46 Aufführungen die Bühnen der Theaterhäuser in der Region stürmen und mit ihren eigenen Produktionen ein großes Publikum beeindrucken. »Wir erwarten etwa 5000 Gäste«, hofft Jutta Kroehnert von der Aachener Kultur- und Theaterinitiative (AKuT).Unterstützt werden die Kinder und Jugendlichen dabei nicht nur von ihren Lehrern, sondern auch von professionellen Theaterleuten aus der Region. Theaterpädagogen, Schauspieler, Regisseure, Kostüm- und Bühnenbilder und Tänzer stellen ihr Wissen und Können in den Dienst der jungen »Nachwuchskünstler«.»Ihr habt die Chance, aktiv an euren eigenen Stücken zu arbeiten und sie später vor einem großen Publikum aufzuführen. Dazu gehört dann natürlich auch eine professionelle Bühne, wie auch das richtige Bühnenbild, Kostüm und Schminke«, appeliiert Judith Okon an viele Gleichaltrige, die große Bühne zu betreten.Förderung von Kompetenzen»Im Übrigen fördert das sogar persönliche, soziale, emotionale und kulturelle Kompetenzen«, unterstreicht Uwe Brandt, Intendant des Grenzlandtheaters Aachen. »Auch im digitalen Zeitalter ist Theater und Schauspiel immer noch Handarbeit. Sie ist die ursprünglichste Unterhaltungsform - zappen wie am Fernseher oder klicken an PC oder Smartphone geht hier nicht«, stellt Brandt klar. Das Publikum müsse sich mit dem Stück und den Darstellern auseinandersetzen. »Und wir bewegen etwas - bei Schauspielern wie Publikum«, ist Brandt stolz.Kulturelle Vielfalt in den Schulen»Uns wurde so etwas in unserer Schulzeit nicht geboten«, bedauert Georg Beyß, Kreisdirektor des Kreises Düren, der zum dritten Mal an den Schultheatertagen teilnimmt. Als Neuzugang beteiligt sich erstmals auch der Kreis Heinsberg. »Solch außerschulische Lernorte sind wertvoll für unsere Schüler«, freut sich der stellvertretende Städteregionsrat Axel Wirtz über das Engagement an Schulen und Theatern. »Die kulturelle Vielfalt ist wichtig für unsere gesellschaftliche Entwicklung. Und auf der Bühne kann man das vorleben.«Wer teilnimmt, stellt eine eigene Theaterproduktion auf die Beine. Für die Kinder und Jugendlichen in den Schulen bedeutet das nun: Kulissen bauen, Kostüme schneidern, proben und mit ihren eigenen Produktionen ein großes Publikum beeindrucken. Aufgeführt wird schließlich auf einer »richtigen« professionellen Bühne mit allem, was dazugehört. Der Eintritt zu allen Produktionen ist frei.Das Programmheft zu den zehnten Schultheatertagen gibt es in allen Rathäusern, Schulen und Geschäftsstellen der Sparkasse Aachen. Zum Download liegt es bereit auf www.schultheatertage.euGymnasium und GrundschuleMit zwei Aufführungen beteiligt sich auch die Eifel an den Schultheatertagen:Freitag, 4. Mai, 11 Uhr - Aula des St. Michael-Gymnasiums Monschau: »Die Vogelhochzeit« nach Rolf Zuckowski - präsentiert von der Katholischen Grundschule Höfen-MützenichMittwoch, 20. Juni, 18 Uhr - Space im Ludwig Forum Aachen: »Die Kleinbürgerhochzeit« präsentiert vom St. Michael-Gymnasium Monschau Spaßig, bunt und unterhaltsam sollen sie werden, die zehnten Schultheatertage, an denen sich 46 Bildungseinrichtungen aus den Kreisen Heinsberg und Düren sowie der Städteregion Aachen beteiligen.Eifel (Fö). Spaßig, bunt und unterhaltsam war…

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