Servicetexte

Testphase für den Traumberuf

Worauf sollte man beim Praktikum achten

Servicetexte. Praktika zur Berufsfindung sind während der Schulzeit Pflicht. Sie helfen bei der beruflichen Orientierung. Doch sie eignen sich auch zum Berufseinstieg nach dem Schulabschluss.

Mehrwöchige Praktika in Betrieben oder Institutionen gehören zum Lehrplan, jeder Schüler und jede Schülerin muss so erste Alltagseindrücke für das Berufsleben sammeln. Bei diesen Praktika, die lediglich unverbindliche Schnupperkurse für bestimmte Berufsbilder sind, gibt es keinen Anspruch auf ein Entgelt, ebenso wenig wie bei Praktika, die studienbegleitend das theoretische Wissen praktisch ergänzen. Auch eine Sozialversicherungspflicht besteht hier nicht. Hier steht allein die Hilfe für die spätere Auswahl des eigenen Berufswunsches im Vordergrund und nicht die Leistung für den Betrieb, in dem das Praktikum absolviert wird.

Auf das „Kleingedruckte“ achten

Aber es gibt auch Praktika für Volljährige, die nach dem Berufsbildungsgesetz angemessen mit Mindestlohn vergütet und entsprechend sozialversichert werden müssen. Denn wer ein längeres, dem Arbeitsverhältnis vergleichbares Praktikum absolviert, hat Anspruch auf Entgelt und Versicherung. Viele Praktikanten hoffen, während ihres Einsatzes aktuelles Fachwissen anzusammeln oder Kontakte zu knüpfen. Doch diese Aspekte sollen nicht dazu führen, gratis geldwerte Arbeit zu erledigen.

Wer viel fragt, lernt viel

Aus diesen Gründen sollte vor jedem Praktikum eine Beratung oder zumindest eine intensive Internetrecherche stehen. Während des Praktikums gilt: Sinn der Sache sind neue und praxisnahe Erfahrungen in einem Beruf, nicht die möglichst hohe Arbeitsleistung. Darum sollte mit dem Betrieb vereinbart sein, dass genug Freiraum für Fragen bleibt und jemand da ist, der sie beantwortet. Vor allem zahlt sich aus, die Zeit im Unternehmen für Kontakte zu Personalverantwortlichen zu nutzen.

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Bühne frei für die Künstler von morgen

Höfen. Spaßig, bunt und unterhaltsam sollen sie werden, die zehnten Schultheatertage, an denen sich 46 Bildungseinrichtungen aus den Kreisen Heinsberg und Düren sowie der Städteregion Aachen beteiligen.Eifel (Fö). Spaßig, bunt und unterhaltsam war auch die Präsentation des Programms im Aachener Grenzlandtheater. Und das lag nicht am gut aufgelegten Intendanten Uwe Brandt, sondern an Judith Okon. Die 16-jährige Schülerin aus Aachen moderierte die Programmvorstellung derart professionell, das selbst gestandene Politiker ins Schwärmen gerieten.Getreu dem Motto »Raus aus dem Klassenzimmer, rauf auf die Bühne« findet die zehnte Auflage der Schultheatertage statt. Und genau dieses Motto lebt Judith Okon, die nicht erst durch ein Berufspraktikum am »Theater 99« für die Schauspielerei Feuer und Flamme ist.Etwa 1000 Schüler aller Altersklassen und aus allen Schulformen werden mit 46 Aufführungen die Bühnen der Theaterhäuser in der Region stürmen und mit ihren eigenen Produktionen ein großes Publikum beeindrucken. »Wir erwarten etwa 5000 Gäste«, hofft Jutta Kroehnert von der Aachener Kultur- und Theaterinitiative (AKuT).Unterstützt werden die Kinder und Jugendlichen dabei nicht nur von ihren Lehrern, sondern auch von professionellen Theaterleuten aus der Region. Theaterpädagogen, Schauspieler, Regisseure, Kostüm- und Bühnenbilder und Tänzer stellen ihr Wissen und Können in den Dienst der jungen »Nachwuchskünstler«.»Ihr habt die Chance, aktiv an euren eigenen Stücken zu arbeiten und sie später vor einem großen Publikum aufzuführen. Dazu gehört dann natürlich auch eine professionelle Bühne, wie auch das richtige Bühnenbild, Kostüm und Schminke«, appeliiert Judith Okon an viele Gleichaltrige, die große Bühne zu betreten.Förderung von Kompetenzen»Im Übrigen fördert das sogar persönliche, soziale, emotionale und kulturelle Kompetenzen«, unterstreicht Uwe Brandt, Intendant des Grenzlandtheaters Aachen. »Auch im digitalen Zeitalter ist Theater und Schauspiel immer noch Handarbeit. Sie ist die ursprünglichste Unterhaltungsform - zappen wie am Fernseher oder klicken an PC oder Smartphone geht hier nicht«, stellt Brandt klar. Das Publikum müsse sich mit dem Stück und den Darstellern auseinandersetzen. »Und wir bewegen etwas - bei Schauspielern wie Publikum«, ist Brandt stolz.Kulturelle Vielfalt in den Schulen»Uns wurde so etwas in unserer Schulzeit nicht geboten«, bedauert Georg Beyß, Kreisdirektor des Kreises Düren, der zum dritten Mal an den Schultheatertagen teilnimmt. Als Neuzugang beteiligt sich erstmals auch der Kreis Heinsberg. »Solch außerschulische Lernorte sind wertvoll für unsere Schüler«, freut sich der stellvertretende Städteregionsrat Axel Wirtz über das Engagement an Schulen und Theatern. »Die kulturelle Vielfalt ist wichtig für unsere gesellschaftliche Entwicklung. Und auf der Bühne kann man das vorleben.«Wer teilnimmt, stellt eine eigene Theaterproduktion auf die Beine. Für die Kinder und Jugendlichen in den Schulen bedeutet das nun: Kulissen bauen, Kostüme schneidern, proben und mit ihren eigenen Produktionen ein großes Publikum beeindrucken. Aufgeführt wird schließlich auf einer »richtigen« professionellen Bühne mit allem, was dazugehört. Der Eintritt zu allen Produktionen ist frei.Das Programmheft zu den zehnten Schultheatertagen gibt es in allen Rathäusern, Schulen und Geschäftsstellen der Sparkasse Aachen. Zum Download liegt es bereit auf www.schultheatertage.euGymnasium und GrundschuleMit zwei Aufführungen beteiligt sich auch die Eifel an den Schultheatertagen:Freitag, 4. Mai, 11 Uhr - Aula des St. Michael-Gymnasiums Monschau: »Die Vogelhochzeit« nach Rolf Zuckowski - präsentiert von der Katholischen Grundschule Höfen-MützenichMittwoch, 20. Juni, 18 Uhr - Space im Ludwig Forum Aachen: »Die Kleinbürgerhochzeit« präsentiert vom St. Michael-Gymnasium Monschau Spaßig, bunt und unterhaltsam sollen sie werden, die zehnten Schultheatertage, an denen sich 46 Bildungseinrichtungen aus den Kreisen Heinsberg und Düren sowie der Städteregion Aachen beteiligen.Eifel (Fö). Spaßig, bunt und unterhaltsam war…

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