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18-Jähriger baut schweren Unfall nach Flucht vor Polizei

Trier. Eine Zivilstreife der Polizei wollte am Sonntag, 6. Januar, gegen 2.45 Uhr einen 18-jährigen Mercedes-Fahrer in Trier kontrollieren. Als die Polizisten den jungen Mann ansprachen, flüchtete er mit hoher Geschwindigkeit und baute schließlich einen Unfall, bei dem er sich schwer verletzte.

Bei seiner Flucht erreichte der 18-Jährige innerstädtisch eine Geschwindigkeit von 80 bis 90 km/h. Im weiteren Verlauf war er sogar mit einer Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 160 km/h in Richtung Konz unterwegs. Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens wurden anderen Autofahrer laut Polizei nicht in Gefahr gebracht. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung verfolgten die Beamten den Mercedes mit entsprechendem Abstand.

Verfolgungsjagd endet mit Unfall

Die Verfolgungsfahrt erstreckte sich über eine Strecke von circa 13 Kilometern und führte über die B 51 sowie die L 137 bis nach Kanzem. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit des Mercedes konnte der junge Mann sein Fahrzeug nicht mehr kontrollieren und fuhr in einer Rechtskurve in eine abschüssige Böschung. Der Mercedes kam erst nach circa 50 Metern im unwegsamen Gelände zum Stillstand. Der 18-Jährige wurde dabei schwer verletzt. Er wurde von der Feuerwehr geborgen. Der junge Mann, der aus dem Kreisgebiet Trier-Saarburg stammt, stand unter Alkoholeinfluss. Ihm wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Der Führerschein konnte nicht beschlagnahmt werden, denn der der junge Mann ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden.

Auto mit Spezialkran geborgen

Am Sonntagvormittag konnte das Fahrzeug mit einem Spezialkran im Gelände geborgen werden.
Im Einsatz befanden sich insgesamt drei Streifenteams der Polizeiinspektionen Trier und Saarburg, ein Notarzt aus Saarburg, ein Rettungswagen aus Konz sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Konz und Kanzem unter Führung der Feuerwehreinsatzzentrale Konz sowie deren Wehrleiter.

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