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Gladiators erzwingen fünftes Spiel

Entscheidung am Ostermontag in Chemnitz

Trier. Chemnitz' Basketball-Profis wollten es bei ihrem zweiten Playoff-Auftritt an der Mosel besser machen als beim ersten und machten es noch ein bisschen schlechter: Ihrer 48:64-Niederlage vom Palmsonntag ließen sie ein 57:74 folgen. Relevant ist jedoch nur, dass auch die Römerstrom Gladiators zwei Viertelfinal-Niederlagen aufwiesen. Somit kommt es zum Entscheidungsspiel am Ostermontag in Chemnitz.                        

Von Bernd Schneider und Vinzenz Anton                     

Einen weiteren Saisonrekord bei der Zuschauerzahl gab es zwar nicht, aber durch die 3086 vom Karsamstag liegt der Saison-Durchschnitt in Trier um 135 oberhalb des endgültigen Mittelwerts von 2015/16. Ebenfalls "nett" ist die Tatsache, dass Kevin Smit in der 34. Minute den 2500. Gladiators-Korbpunkt der Saison erzielte. Das konditionsstärkste Kadermitglied fand, dass die Kräfte beim Gegner nachließen und die Trierer Auswechselbank qualitativ besser besetzt sei als die der Sachsen, die weder am 9. noch am 15. April in Trier auch nur ein einziges Mal in Führung lagen.

Ihren 0:9-Start erklärte Smits Einschâtzung natürlich nicht, wohl aber die Vergrößerung der Differenz von 12 zur Halbzeitpause auf 17. Dass Einstelligkeit selten vorlag, war auch darauf zurückzuführen, dass Gäste-Akteur Joseph E. Lawson seinen 36 (!) Zählern vom Mittwoch nur 16 folgen ließ, sowie an der guten Defensiv- und Rebound-Arbeit der Trierer. Im Sieger-Team, das ohne den handverletzten Johannes Joos auskommen musste, fiel auch auf, dass John Eggleston endlich wieder sein ursprüngliches Niveau erreichte. "Ich wollte der Mannschaft unbedingt wieder helfen und bin stolz, erstmals seit Dezember wieder im Start-Quintett gestanden zu haben", bekannte der ein Vierteljahr Verletzte, der unmittelbar nach seinem Comeback Probleme hatte und nun zum dritten Mal Topscorer wurde (18). "Es wäre schön, wenn wir mehrere Leute von Egglestons Zuschnitt hätten, fand Trainer Marco van den Berg, der einige seiner Schützlinge "immer noch nicht dort" sieht, "wo sie inzwischen eigentlich sein sollten.

Aber das Team funktioniert gut." Und dieses Team beeindruckte erneut das Publikum. Der Gedanke, dass es das letzte Heimspiel bis Oktober gewesen sein könnte, kam deshalb gar nicht richtig auf. 

Die erfolgreichsten fünf Gladiators-Korbschützen nach 34 Saisonspielen:  Spearman 520,  Schmitz 385,  Herrera 253,  Smit 220,  Nicholas 170. 

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