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Nach Überfall auf Juweliergeschäft: Zwei Männer festgenommen

Trier. Polizei und Staatsanwaltschaft haben einen Überfall auf ein Juweliergeschäft im Juni vergangenen Jahres in der Trierer Innenstadt aufgeklärt. Zwei Männer wurden festgenommen. Ihnen werden noch weitere Taten vorgeworfen.

Am 23. Juni  hatten zwei Männer das Juweliergeschäft in der Fußgängerzone betreten. Sie bedrohten die Angestellten mit einer Schusswaffe und versprühten Reizgas. Die Männer erbeuteten hochwertige Uhren und flüchteten zu Fuß in die Fußgängerzone. Die Polizei hat jetzt zwei 23 und 24 Jahre alte Verdächtige ermittelt. Der 24-Jährige war am 19. Juli in Kempten/Allgäu festgenommen worden, nachdem er dort ebenfalls ein Juweliergeschäft überfallen hatte. Ihm wird außerdem vorgeworfen, drei Tage vor der Tat in Trier versucht zu haben, ein Juweliergeschäft im niedersächsischen Neustadt am Rübenberge zu überfallen. Der Überfall misslang jedoch. In enger Zusammenarbeit mit der niedersächsischen Polizei identifizierten die Trierer Ermittler den 24-Jährigen als mutmaßlichen Täter des Trierer Überfalls.

Weitere Ermittlungen führten zur Identifizierung des 23-jährigen Verdächtigen, der zunächst weiterhin flüchtig war. Die Staatsanwaltschaft Trier fahndete mit einem Europäischen Haftbefehl nach dem  Mann. Er wurde am 22. Januar in Litauen festgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen seine Auslieferung beantragt. Eine Entscheidung der litauischen Behörden hierüber liegt noch nicht vor.

Die Ermittlungen der Trierer Kripo zu dem zweiten Überfall auf den Juwelier vom 27. November 2017 dauern an.

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