Andrea Fischer

Ein absolutes Top-Event in der Region

Grimburg. 1.500 Zuschauer an drei Tagen besuchten die ersten Saar-Hunsrück- Literurtage auf der Grimburg. Insgesamt sind auf zwei Bühnen 16 Schriftsteller, neun Solo-Musiker und Bands sowie ein Kabarettist aufgetreten. Umrahmt wurde das Festival von einer Kunstausstellung und einem Kinderprogramm sowie Lesungen von drei Kinderbuchautorinnen.

"Literarisch, musikalisch und künstlerisch ein absolutes Top-Event in der Region. Die Moderatoren Metty Krings und Brigitte Mehmzow hatten ein durchweg gut gelauntes und begeistertes Publikum", so die Bilanz von Initiator Tim Kohley. Das Fest mit rund 1.500 Besuchern habe "Lust auf mehr gemacht." Die Zuschauer seien insbesondere von der hohen Qualität der Beiträge begeistert gewesen. Auch der technisch perfekt geplante Ablauf habe für eine Premiere hervorragend geklappt. Gut angekommen sei auch der eigens für das Festival eingesetzte Shuttle-Bus, der die Festival-Besucher vom Parkplatz bis zur Grimburg brachte.

"Wenn man bedenkt, dass die Eifel vier Jahre gebraucht hat, bis es so groß wurde, dann lief es bei uns ausgesprochen gut", so Kohley, der jetzt schon an das Festival im nächsten Jahr denkt: "Ich hoffe, wir können im nächsten Jahr weitermachen, denn das wäre für unsere Region sehr wichtig". 

Bestsellerautoren mit Regional-Autoren auf einer Bühne

Nahezu ununterbrochen boten Autoren und Musiker den Besuchern des Festivals kurzweilige und interessante Unterhaltung. Neben Bestsellerautoren wie Andreas Altmann, Günter Wallraff, Philipp Möller, Arno Strobel und Valeska Reon, lasen auch regionale Autoren wie Hannes Wildecker, Hans-Peter Lorang, Renate Meyer, Michaela Knospe, Franziska Wonnebauer, Rolf Ersfeld, Monika und Simon Reinsch, Rita Schweich, Ursula Pauls und Merlin Monzel aus ihren Werken. Für mitreißende musikalische Unterhaltung sorgten unter anderem Thomas Kiessling, Meike Garden, Daniel Bukowski, Ed Stevens und Groove Improve.

Eine Vielzahl von Skulpturen und Bilder verschiedener Künstler luden die Besucher bei ihrem Bummel von der großen zur kleinen Bühne oder zum Kinderprogramm zum Verweilen ein. Die in eine künstlerische Lichtinstallation integrierten Werke der Künstler bescherten den Zuschauern zur späten Stunde eine beeindruckende mystische Lichtkulisse in der gesamten Burganlage.

Wichtige Impulse für Hobby-Autoren aus der Region

"Für mich waren die 1. Saar-Hunsrück-Literaturtage hoch interessant. Ich konnte mit fast allen anderen Autoren gute Gespräche führen und habe sicherlich Impulse für meine weitere Arbeit als Hobby-Autor gewonnen", resümiert Hans-Peter Lorang das Festival. "Natürlich kamen die meisten Besucher wegen den großen Namen wie Wallraff, Strobel oder Altmann", so der Neuhüttener Hobby-Autor, "Doch auch bei meinen Lesungen spürte ich eine gute Resonanz - insbesondere am Sonntag, als ich auf der Hauptbühne vor deutlich mehr Publikum als an den Vortagen lesen konnte. Ich hoffe es gibt ein weiteres Literaturfestival in unserer Heimat - ich würde es begrüßen und gerne wieder dabei sein."

Brigitte Nehmzow und Metty Krings: Professionell und unermüdlich

Hans Muth alias Hannes Wildecker hob besonders die Arbeit der beiden Moderatoren Brigitte Nehmzow und Metty Krings hervor, die "drei Tage lang professionell und unermüdlich auf der Grimburg verharrt haben und mit den Profis professionell umgegangen sind". Der Krimi-Autor aus Lampaden war begeistert vom "wahnsinnigen Ambiente, den schönen Lichtspielen, tollen Autoren, Künstlern und Musikern". "Besonders klasse waren Andreas Altmann, Philipp Möller, Günter Wallraff und Arno Strobel. Aber auch die regionalen Autoren hatten auch ein gutes Echo. Ich beispielsweise hatte vier Lesungen an den drei Tagen." Er wäre gerne wieder dabei, wenn es im nächsten Jahr in die zweite Runde des Literaturfestivals geht.

FIS/Fotos: FF

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.