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Mehrmals Feuer gelegt: Polizei verhaftet Zeugin

Hermeskeil. Eine Zeugin meldete in der Nacht zum Freitag, 21. Juli, gegen 3.15 Uhr, erneut ein Feuer an abgelegtem Sperrmüll in der Hermeskeiler Scharnhorststraße. Intensive Ermittlungen der Polizei überführten nun die Zeugin als Verantwortliche.

In der Vergangenheit hatte es bereits fünfmal in Gebäuden und in abgelegtem Sperrmüll in der Scharnhorststraße und deren näherer Umgebung gebrannt. Das Feuer, das am Freitagmorgen vorsätzlich an zwei Sperrmülllagern zwischen den Anwesen Nr. 7-9 sowie Nr. 3-5 gelegt wurde, konnte von einer Anwohnerin rechtzeitig erkannt und gelöscht werden. Die Frau alarmierte daraufhin die Polizei und stellte sich als Zeugin zur Verfügung.

Nachdem erste Aussagen der Frau nicht zu einem Fahndungserfolg führten, konnten Ermittler der Kriminaldirektion Trier nachweisen, dass die vermeintliche Zeugin das von ihr gelöschte Feuer selbst gelegt hatte und sie als Tatverdächtige überführen.

In einer ersten Vernehmung als Beschuldigte räumte sie ein, die Feuer in der Freitagnacht gelegt zu haben. Weiterhin räumte sie ein, am 18. Juni 2017 versucht zu haben, eine Hecke im Franziskusweg anzuzünden. Mit den weiteren Brandstiftungen in der Scharnhorststraße will die Frau jedoch nichts zu tun haben. Die Ermittlungen zu ihrem Motiv sind noch nicht abgeschlossen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier erließ der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Trier einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung der Tatverdächtigen und einen Haftbefehl gegen die Frau. Im Zuge der Durchsuchung konnten die Ermittler Beweismittel sicherstellen und die Beschuldigte verhaften.

Noch am Freitagabend wurde diese auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter beim AG Trier vorgeführt, der den Haftbefehl gegen die Erteilung von Auflagen außer Vollzug setzte.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Trier zu diesen und den vorangegangenen Bränden dauern noch an. Ob die nun Beschuldigte als Täterin der von ihr nicht eingestandenen Brände tatsächlich ausgeschlossen werden kann, müssen weitere Ermittlungen ergeben. 

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Schmuck aus Wohnhaus gestohlen

Bombogen. Am späten Montagnachmittag, 19. Februar, wurde gegen 17.50 Uhr in ein Einfamilienhaus in Wittlich-Bombogen eingebrochen. Der oder die Täter drangen durch ein rückwärtig gelegenes Fenster in das Haus „Auf dem Büschelchen“ ein, wurden jedoch durch den nach Hause kommenden Besitzer überrascht. Dieser beobachtete wie einer der möglicherweise mehreren Eindringlinge flüchtete und Schmuck als Beute mitnahm. Der geflüchtete Täter wird als circa 180 Zentimeter groß beschrieben, seine Kleidung bestand laut Zeugenaussage aus einem grauen Oberteil, einem Pullover oder einer Jacke.   Bei der Straße „Auf dem Büschelchen“ handelt es sich um eine ruhige Wohnstraße im Ortsteil Bombogen nahe der L 54, zwischen Bombogen und Wengerohr. Die angrenzenden Feldwege in Richtung St. Paul und Sterenbachweiher werden gerne durch Spaziergänger genutzt, von denen möglicherweise jemand Zeuge des Geschehens geworden ist.   Die Polizei Wittlich bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer zum fraglichen Zeitpunkt verdächtige Personen oder Fahrzeuge in dem Bereich gesehen hat, die augenscheinlich nicht den Bewohnern der Straßen zuzuordnen sind, meldet sich bitte bei der Polizeiinspektion (PI) unter Tel. 06571 / 92 60 oder per E-Mail an piwittlich@polizei.rlp.de oder bei der Kriminalinspektion (KI) unter Tel. 06571 / 9 50 00 sowie per E-Mail an kiwittlich@polizei.rlp.de. Foto: Archiv   Am späten Montagnachmittag, 19. Februar, wurde gegen 17.50 Uhr in ein Einfamilienhaus in Wittlich-Bombogen eingebrochen. Der oder die Täter drangen durch ein rückwärtig gelegenes Fenster in das Haus „Auf dem Büschelchen“ ein, wurden jedoch durch den…

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