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Neues Gebäude am alten Standort

Caritas-Sozialstation Konz kehrt nach Karthaus zurück

VG Konz. Die Sozialstation Konz wurde 1973 gegründet und hatte ihren ersten Standort in der ehemaligen evangelischen Grundschule an der Karthäuserstraße in unmittelbarer Nähe zur evangelischen Kirche. Genau an dieser Stelle entsteht nun ein circa 2,4 Millionen Euro teurer Neubau, der ebenfalls Wohnraum für psychisch beeinträchtigte Menschen bietet.

Nach rund vier Monaten Bauzeit - mittlerweile steht der Rohbau - feierte der Caritasverband mit zahlreichen geladenen Gästen die Grundsteinlegung des neuen Gebäudes samt Versenkung einer Zeitkapsel in einem Baustein mit der Jahreszahl 2017. Bereits im Sommer 2013 hatte sich der Caritasverband Trier dazu entschlossen einen Neubau zu errichten, allerdings mit einer Erweiterung des Betreuungsangebots. So entsteht am neuen Standort Wohnraum für elf Appartements, in denen 14 psychisch beeinträchtigte Menschen ein selbstbestimmtes und selbstorganisiertes Wohnen ermöglicht wird.

"Dauerhafte Investition in den Standort Konz"

Die ambulante Unterstützung übernehmen die Mitarbeiter des Robert-Walser-Hauses in Saarburg, ein Hilfezentrum für Menschen mit psychischen Problemen und deren Angehörige. "Der Neubau der Caritas-Sozialstation Konz mit insgesamt 45 Beschäftigte und 230 betreuten Patienten ist eine bedeutende und dauerhafte Investition des Caritasverbandes Trier in den Standort Konz", betonte Caritasdirektor Klaus Kettern. Auch Bürgermeister Karl-Heinz Frieden freute sich über das neue Gebäude der Caritas: "Im Rahmen des Projekts 'Soziale Stadt' werden in der neu gestalteten Karthäuserstraße städtebauliche Akzente gesetzt und dazu zählt auch dieser Neubau plus Umgestaltung des angrenzenden Kirchenumfelds, was letztendlich dazu führt, dass Menschen jenseits aller Barrieren zusammen kommen können."

Ökonomischer Segen

Den ökonomischen Segen zur Grundsteinlegung übernahmen Pastor Georg Dehn von der Pfarrgemeinschaft Konz St. Nikolaus und Pfarrer Christoph Urban von der evangelischen Kirchengemeinde Konz.

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Bühne frei für die Künstler von morgen

Höfen. Spaßig, bunt und unterhaltsam sollen sie werden, die zehnten Schultheatertage, an denen sich 46 Bildungseinrichtungen aus den Kreisen Heinsberg und Düren sowie der Städteregion Aachen beteiligen.Eifel (Fö). Spaßig, bunt und unterhaltsam war auch die Präsentation des Programms im Aachener Grenzlandtheater. Und das lag nicht am gut aufgelegten Intendanten Uwe Brandt, sondern an Judith Okon. Die 16-jährige Schülerin aus Aachen moderierte die Programmvorstellung derart professionell, das selbst gestandene Politiker ins Schwärmen gerieten.Getreu dem Motto »Raus aus dem Klassenzimmer, rauf auf die Bühne« findet die zehnte Auflage der Schultheatertage statt. Und genau dieses Motto lebt Judith Okon, die nicht erst durch ein Berufspraktikum am »Theater 99« für die Schauspielerei Feuer und Flamme ist.Etwa 1000 Schüler aller Altersklassen und aus allen Schulformen werden mit 46 Aufführungen die Bühnen der Theaterhäuser in der Region stürmen und mit ihren eigenen Produktionen ein großes Publikum beeindrucken. »Wir erwarten etwa 5000 Gäste«, hofft Jutta Kroehnert von der Aachener Kultur- und Theaterinitiative (AKuT).Unterstützt werden die Kinder und Jugendlichen dabei nicht nur von ihren Lehrern, sondern auch von professionellen Theaterleuten aus der Region. Theaterpädagogen, Schauspieler, Regisseure, Kostüm- und Bühnenbilder und Tänzer stellen ihr Wissen und Können in den Dienst der jungen »Nachwuchskünstler«.»Ihr habt die Chance, aktiv an euren eigenen Stücken zu arbeiten und sie später vor einem großen Publikum aufzuführen. Dazu gehört dann natürlich auch eine professionelle Bühne, wie auch das richtige Bühnenbild, Kostüm und Schminke«, appeliiert Judith Okon an viele Gleichaltrige, die große Bühne zu betreten.Förderung von Kompetenzen»Im Übrigen fördert das sogar persönliche, soziale, emotionale und kulturelle Kompetenzen«, unterstreicht Uwe Brandt, Intendant des Grenzlandtheaters Aachen. »Auch im digitalen Zeitalter ist Theater und Schauspiel immer noch Handarbeit. Sie ist die ursprünglichste Unterhaltungsform - zappen wie am Fernseher oder klicken an PC oder Smartphone geht hier nicht«, stellt Brandt klar. Das Publikum müsse sich mit dem Stück und den Darstellern auseinandersetzen. »Und wir bewegen etwas - bei Schauspielern wie Publikum«, ist Brandt stolz.Kulturelle Vielfalt in den Schulen»Uns wurde so etwas in unserer Schulzeit nicht geboten«, bedauert Georg Beyß, Kreisdirektor des Kreises Düren, der zum dritten Mal an den Schultheatertagen teilnimmt. Als Neuzugang beteiligt sich erstmals auch der Kreis Heinsberg. »Solch außerschulische Lernorte sind wertvoll für unsere Schüler«, freut sich der stellvertretende Städteregionsrat Axel Wirtz über das Engagement an Schulen und Theatern. »Die kulturelle Vielfalt ist wichtig für unsere gesellschaftliche Entwicklung. Und auf der Bühne kann man das vorleben.«Wer teilnimmt, stellt eine eigene Theaterproduktion auf die Beine. Für die Kinder und Jugendlichen in den Schulen bedeutet das nun: Kulissen bauen, Kostüme schneidern, proben und mit ihren eigenen Produktionen ein großes Publikum beeindrucken. Aufgeführt wird schließlich auf einer »richtigen« professionellen Bühne mit allem, was dazugehört. Der Eintritt zu allen Produktionen ist frei.Das Programmheft zu den zehnten Schultheatertagen gibt es in allen Rathäusern, Schulen und Geschäftsstellen der Sparkasse Aachen. Zum Download liegt es bereit auf www.schultheatertage.euGymnasium und GrundschuleMit zwei Aufführungen beteiligt sich auch die Eifel an den Schultheatertagen:Freitag, 4. Mai, 11 Uhr - Aula des St. Michael-Gymnasiums Monschau: »Die Vogelhochzeit« nach Rolf Zuckowski - präsentiert von der Katholischen Grundschule Höfen-MützenichMittwoch, 20. Juni, 18 Uhr - Space im Ludwig Forum Aachen: »Die Kleinbürgerhochzeit« präsentiert vom St. Michael-Gymnasium Monschau Spaßig, bunt und unterhaltsam sollen sie werden, die zehnten Schultheatertage, an denen sich 46 Bildungseinrichtungen aus den Kreisen Heinsberg und Düren sowie der Städteregion Aachen beteiligen.Eifel (Fö). Spaßig, bunt und unterhaltsam war…

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