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Umweltsünder entsorgt Müllsäcke in der freien Natur

VG Konz. Ein Umweltsünder hat vermutlich am 10. Mai zwischen 8 und 20 Uhr hat erneut Müllsäcke illegal in der freien Natur entsorgt. Die beiden blauen Müllsäcke – gefüllt mit verschmutztem Kleintier-/Nagerstreu – wurden am Wegesrand des Wirtschaftsweges oberhalb des ersten Fischweihers in Richtung Niedermennig im Jeuchental abgelegt. Verschlossen waren die Müllsäcke mit handelsüblichem Kreppband.

Das Ordnungsamt der Konzer Verwaltung erhielt am 11. Mai davon Kenntnis und sucht jetzt nach dem Verursacher. Laut Ordnungsamt ist das nicht das erste Mal. Alle vier bis fünf Wochen werden in diesem Bereich Säcke - vermutlich von derselben Person - abgelegt.  Wer Anhaltspunkte zum Verursacher, zur Herkunft der Säcke oder andere  Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit dem Ordnungsamt Konz in Verbindung zu setzen. Kontakt: Markus Schommer, Telefon 06501/ 83-157, Email: markus.schommer@konz.de

Kein Kavaliersdelikt

Kleintierstreu muss über den Restabfall entsorgt werden. Eine Entsorgung über die Biotonne, den Kompost oder Ablagerung in der Natur sollte vermieden werden, da Krankheiten übertragen werden könnten. Die Verwaltung in Konz weist noch einmal darauf hin, dass illegale Abfallbeseitigung in der Natur kein Kavaliersdelikt ist. Die Verursacher fügen nicht nur der Landschaft schwere Schäden zu, sondern tun das auch noch auf Kosten der Allgemeinheit. Denn eingesammelt wird der "wilde Müll" durch die Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt Konz oder durch die Gemeindearbeiter. Die Sammlung und Entsorgung des gesammelten Mülls tragen letztendlich also die Konzer Bürger mit.

"Wilder Müll"

Als "wilden Müll" bezeichnet man rechtswidrig abgelagerte Abfälle in der Landschaft. Das Ablagern von "wildem Müll" ist verboten und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und wird mit einem Bußgeld belegt. Kann der Verursacher des "wilden Mülls" ermittelt werden, werden ihm die anfallenden Entsorgungskosten in Rechnung gestellt. Die Abfälle beeinträchtigen nicht nur das Landschaftsbild, sondern können durch eventuelle Schadstoffe den Boden und das Grundwasser verunreinigen oder Krankheiten übertragen.

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Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

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