Martina Greve

120 Besucher beim Dialog- und Informationsmarkt in Lorscheid

Lorscheid. Die zuständige Netzbetreiberin Westnetz hat einen Dialog- und Informationsmarkt im Lorscheider Gemeindehaus veranstaltet. Rund 120 Bürger nahmen teil.

Fachleute des Unternehmens standen Rede und Antwort und stellten vor dem offiziellen Verfahrensbeginn  den aktuellen Planungsstand der rund 20 Kilometer langen 110-kV-Leitung von Osburg nach Thalfang vor. Alle Bürger hatten die Möglichkeit, sich vor Ort mit den Netzexperten zum Neubauprojekt auszutauschen und ihre Fragen rund um die zu planende Verbindung zu stellen.  

Planung der Hochspannungsverbindung von Osburg nach Thalfang

Als zuständige Netzbetreiberin für die Region ist Westnetz für die Planung der Hochspannungsverbindung von Osburg nach Thalfang verantwortlich. Die neue Leitung wird erforderlich, da die Kapazität des bestehenden Verteilnetzes bei dem gegenwärtigen Windkraftzuwachs in der Region Hunsrück voraussichtlich ab dem Jahr 2017 nicht mehr ausreicht. Nachdem der Bedarf für den Bau der 110-kV-Verbindung von Osburg nach Thalfang festgestellt wurde, hat Westnetz Anfang 2013 mit den Planungen begonnen. Nach Ortsbegehungen, Datenrecherchen und Abstimmungsgesprächen wurden gemeinsam mit Vertretern von Gemeinden, Landkreisen und Behörden verschiedene Trassenvarianten diskutiert und entsprechende Untersuchungskorridore festgelegt.  

Inbetriebnahme bis 2020 geplant

Den Antrag für den ersten Schritt des öffentlich-rechtlichen Genehmigungsverfahrens beabsichtigt Westnetz in der zweiten Jahreshälfte 2015 einzureichen. Die Inbetriebnahme der neuen Verbindung ist je nach Verlauf des Planungsverfahrens ab Ende 2019 bzw. Anfang 2020 zu erwarten. Westnetz setzt während des nun anstehenden Planungsprozesses offen und transparent auf den Dialog und bezieht Landkreise, Gemeinden und Bürger vor Ort mit ein. Mit dem Genehmigungsplaner Karl Stephan Steinbach steht ein Ansprechpartner für Bürgeranfragen zur Verfügung. Das Bürgertelefon zur geplanten 110-kV-Verbindung hat die Telefonnummer 0231 438-3321 und ist seit einigen Wochen frei geschaltet. Alternativ ist das Projekt-Team über die E-Mail-Adresse leitung-osburg-thalfang@westnetz.de erreichbar.

 

Weitere Informationen zum Projekt finden sich auch im Internet unter www.leitung-osburg-thalfang.de. Die Webseite wird regelmäßig entsprechend des Planungsstandes aktualisiert. So stehen dort ab sofort zusätzlich eine umfangreiche Broschüre zur geplanten Windstromleitung sowie aktuelles Kartenmaterial zu den möglichen Trassenalternativen zum Download bereit.

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„Schule mit Courage“ erhält Auszeichnung in Berlin

VG Traben-Trarbach. Traben-Trarbach / Berlin. Das Gymnasium Traben-Trarbach ist seit Januar offiziell „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“. Es setzt sich mit seinem demokratischen Schulentwicklungsprozess “Denk mal - mach mal“ seit Längerem in der Region für Fairness und Miteinander ein und leistet somit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und Ausbau demokratischer und toleranter Strukturen innerhalb unserer Gesellschaft.   Auch auf Bundesebene tritt das Thema „Demokratie“ und „Toleranz“, wohl auch wegen der schwierigen Entwicklungen der letzten Jahre innerhalb wie auch außerhalb Deutschlands, immer mehr in den Vordergrund. Daher macht die Bundesregierung es sich zur Aufgabe, vorbildliche Projekte zu fördern, in denen sich junge Leute als Zukunftsträger unserer Gesellschaft für tolerantes Handeln einsetzen.   Zum Jugendkongress nach Berlin Unter dem Motto „Junge Ideen - Für eine lebendige Demokratie“ lädt das von der Bundesregierung gegründete „Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt“ (BfDT) vom 20. bis 24. Mai 2017 zum diesjährigen Jugendkongress nach Berlin ein. In über 70 Workshops und Außenforen beschäftigen sich etwa 470 Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren aus ganz Deutschland mit zivilgesellschaftlichem Engagement und Fragen der Partizipation von Jugendlichen. So werden die vielfältigsten Themenbereiche gemeinsam bearbeitet wie Herausforderungen in der Arbeit mit Geflüchteten, Salafismus, Sensibilisierung gegen Rechtsextremismus, Homophobie, Konfliktmanagement oder Öffentlichkeitsarbeit.   Des Weiteren laufen Workshops und Außenforen zum Thema „Sport mit Courage – Demokratietraining“, „Zusammendenken - Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus“, „Hip Hop meets Politik“ oder „Rechte Symbole und Lifestyle“. Das komplette Programm ist online unter www.jugendkongress-berlin.de einsehbar.   Herausragende demokratiepädagogische Qualität Das Gymnasium Traben-Trarbach erhält in diesem Jahr erneut die Auszeichnung im Rahmen des Wettbewerbs „Förderprogramm Demokratisch Handeln“. Letzteres bescheinigt dem Gymnasium eine herausragende und besondere demokratiepädagogische Qualität. Als Vertreter für ihre Schule reisen Tom Binninger, Leo Kölsch, Sophia Meuser, Emma Müller, Rilind Sahitaj und Jost Stölben mit ihrer Lehrerin Anette Heintzen nach Berlin, um sich mit anderen jungen Engagierten auszutauschen und neue Ideen und Anregungen für ihr eigenes Engagement zu erhalten. Der Jugendkongress bietet den Jugendlichen die Gelegenheit, über verschiedene Themen zu diskutieren, sich für das eigene Engagement weiter zu professionalisieren und sich mit anderen Aktiven auszutauschen. Gemeinsam mit dem BfDT möchten sie der Öffentlichkeit zeigen, dass Jugendliche großes Interesse daran haben, sich für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie einzusetzen und sich bereits jetzt auf vielfältige Arten engagieren. Foto: FF.   Traben-Trarbach / Berlin. Das Gymnasium Traben-Trarbach ist seit Januar offiziell „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“. Es setzt sich mit seinem demokratischen Schulentwicklungsprozess “Denk mal - mach mal“ seit Längerem in der Region für…

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