Erste Bürgermeisterin in der Geschichte von Pluwig

Pluwig. In Pluwig wurde die erste Ortsbürgermeisterin in der Geschichte des Ortes in das Amt eingeführt. Annelie Scherf wurde am 25. Mai 2014 von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt. Alt-Ortsbürgermeister Wolfgang Annen führte die neuen Ratsmitglieder und die neue Ortsbürgermeisterin in das Amt ein. Zu Beigeordneten wurden Matthias Steuer und Albert Rausch von dem neuen Gemeinderat gewählt.

In der Antrittsrede betonte Annelie Scherf, dass sie eine Bürgermeisterin für alle Pluwiger sein wird und dass es gilt das erreichte der letzten Jahre zu erhalten und weiter auszubauen. "Pluwig hat noch viel Potential, lassen sie uns gemeinsam an der Weiterentwicklung arbeiten", so Annelie Scherf. Im Anschluss wurden Wolfgang Annen und die ausscheidenden Ratsmitglieder geehrt und verabschiedet. Ortsbürgermeisterin Annelie Scherf und Josef Kruft, als Vertreter der Verbandsgemeinde Ruwer, hoben die Bedeutung der Amtsperiode von Annen hervor. Pluwig ist in den letzten 15 Jahren durch die vielen Projekte, ob im kulturellen oder im Investiven Bereich, zu einer Leuchtturmgemeinde in der Region Trier geworden und über die Region bekannt.

Wolfgang Annen für Leistungen geehrt

Beide Redner dankten Wolfgang Annen für sein Engagement und wünschten ihm für seine neue Tätigkeit als Bürgermeister im Münsterland genauso ein gutes Gespür, wie er dies in Pluwig bewiesen hat. Wolfgang Annen wurde für 20-Jährige Arbeit in der Kommunalpolitik vom Gemeinde- und Städtebund geehrt. Weiterhin erhielt er den Ehrenteller der Verbandsgemeinde Ruwer für seine Leistungen und weil er der erste Ortsbürgermeister in der Verbandsgemeinde Ruwer ist, der in ein hauptamtliches Bürgermeisteramt wechselt.

Handwerkskammerpräsident Rudi Müller erhielt für seine 25-jährige Tätigkeit im Gemeinderat seiner Heimatgemeinde eine Urkunde des Gemeinde- und Städtebundes. Die ausscheidenden Ratsmitglieder Daniela Nilles, Christoph Gerlach und Dr. Günter Gehl erhielten ein Präsent als Anerkennung ihrer Ratsarbeit. Bild von links: Josef Kruft (Beigeordneter der Verbandsgemeinde Ruwer), der ehemalige Ortsbürgermeister Wolfgang Annen, die neue Ortsbürgermeisterin Annelie Scherf und das ehemalige Ratsmitglied Rudi Müller.

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Damit der Bürger weiß, was er tun kann und muss

Monschau. »Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung des Atomkraftwerks »Tihange 2« in Belgien. Nun wurde unter seiner Federführung eine 24-seitige Informationsbroschüre verfasst.Region (Fö). Warum ist das Kernkraftwerk in Tihange gefährlich? Wie verhalte ich mich im Falle eines Falles richtig? Und: Was hat es mit den Jodtabletten auf sich? Das sind nur drei von vielen Fragen, die die Bevölkerung derzeit beschäftigen. Antworten darauf gibt jetzt die auf der EUREGIO-Wirtschaftsschau vorgestellte Informationsbroschüre. Herausgeber ist die StädteRegion Aachen gemeinsam mit der Stadt Aachen, den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg in Kooperation mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes Rheinland-Pfalz. Die Broschüre, die in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit aller Partner entstanden ist, trägt den Titel »Informationen für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerks Tihange (B)«. Fachleute aus der ganzen Region haben die Informationen zusammen getragen. Städteregionsrat Helmut Etschenberg: »Die Broschüre ist die erste ihrer Art und nur der erste Baustein unserer Katastrophenschutzplanung.«Schwerpunkte sind die Kraftwerke in Belgien, die Wirkung von Radioaktivität und der Katastrophenschutz in NRW. Es wird geklärt, wie die Bevölkerung im Ernstfall gewarnt wird, und welche Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen beachtet werden müssen. Die Einnahme von Jodtabletten und das richtige Verhalten bei einem GAU in Tihange werden erläutert. »Das Medienhaus Weiss ist nicht nur der Klage gegen Tihange beigetreten, es hat uns auch bei der Produktion der Informationsbroschüre unterstützt«, dankt Etschenberg dafür, dass nicht nur Politiker und Institutionen, sondern auch Unternehmen für die »gemeinsame Sache« einstehen.36.000 Broschüren sind gedruckt worden. Die Exemplare sind in den Rathäusern sowie den Kreishäusern und im Haus der StädteRegion Aachen erhältlich. Mehr Informationen und die gesamte Broschüre als E-Paper gibt es unter www.staedteregion-aachen.de/tihange»Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung…

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