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Gottfried Böttger wird Botschafter für die KulturGießerei

Jazz-Pianist soll Saarburg überregional bekannt machen

Saarburg. Der Hamburger Musiker und Filmkomponist Gottfried Böttger übernimmt als erste Person für eine Einrichtung in der Verbandsgemeinde Saarburg das Amt eines Botschafters. Der international bekannte (Jazz-)Pianist, der 1973 mit Udo Lindenberg das "Panik-Orchester" gründete und bereits mit Musikgrößen wie Tom Jones, Sting, Chuck Berry und Klaus Doldinger auf der Bühne stand, soll mit seinem Ehrenamt als Botschafter die KulturGießerei sowie die Region Saarburg auch überregional bekannt machen.

Der 65-Jährige, der schon mehrfach in der KulturGießerei – die wegen der außergewöhnlichen Räumlichkeit eine besondere Akustik bietet - ein Konzert gab, hat ein Faible für alte Industriedenkmäler. Auch 2016 spielte Gottfried Böttger im Rahmen des Mosel-Musikfestivals in der KulturGießerei. Laut Geschäftsführerin Anette Barth machte Böttger ihr bei einem gemeinsamen Gespräch von sich aus das Angebot. Da sie sowieso auf der Suche nach einem Botschafter war, habe sie zugesagt. Auch durch sein großes soziales Engagement – immer wieder veranstaltet er Benefizkonzerte - eignet sich der Musiker als Botschafter für die KulturGießerei. Denn auch dort soll er helfen, Benefizkonzerte zu organisieren und mehr internationale Künstler nach Saarburg zu bringen. "Wir werden zwar von der Kommune finanziell unterstützt und erwirtschaften mit unserem Café und dem musealen Betrieb der Glockengießerei auch eigenes Geld, aber trotzdem werden noch zusätzliche Gelder für unterschiedliche Projekte, wie die Aktionswochen für Menschen mit Handicap und einem neuen Programm zur Integration von Flüchtlingen gebraucht", erklärt Anette Barth.

JM

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