Frederik Scholl

Erste Ladestation für Elektroautos in Saarburg

Saarburg. Startschuss in das Elektroauto-Zeitalter: Seit Mittwoch, 18. Juli, steht in der Region Saarburg die erste Ladesäule für Elektroautos bereit.

Der Ladepunkt, an dem zwei Elektroautos gleichzeitig betankt werden können, befindet sich schräg gegenüber der Post in der Brückenstraße. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der RWE Deutschland mit der Verbandsgemeinde Saarburg. Die Vorstellung des Ladepunktes erfolgte durch Stadtbürgermeister Jürgen Dixius sowie Michael Arens, Leiter Region Trier der RWE Deutschland. "Es freut uns, dass RWE Deutschland nun auch in unserer Region eine Elektro-Tankstelle an zentraler Stelle in der Brückenstraße bereitstellt. Aus den Kontakten mit den Bürgern wissen wir, dass der Bedarf für die Ladestation in Saarburg bereits vorhanden ist und nun umweltgerecht gedeckt werden kann", sagte Jürgen Dixius. "Elektromobilität ist gerade in Zeiten steigender Benzinpreise eine der Antworten darauf, wie wir uns im Sinne des Klimaschutzes in Zukunft fortbewegen wollen." Und ergänzte: "Elektrisch betriebene Fahrzeuge ermöglichen einen umweltgerechten Individualverkehr. Sie stoßen keine Emissionen aus und verursachen auch keinen Lärm. Damit werden gleich zwei wesentliche Kriterien erfüllt, denen insbesondere in Städten eine besondere Bedeutung zukommt." Michael Arens hob hervor, dass RWE Deutschland in der Region Trier bereits acht Ladesäulen, vorwiegend mit kommunalen Partnern, betreibt. Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos werde fortgesetzt, weitere Ladesäulen seien in der Planung. Für ihn kommt der Elektromobilität eine wichtige Rolle zu: "Mit Blick auf die Energiewende kann dieser Form der Mobilität in Zukunft eine große Bedeutung zukommen, da die Akkus der Fahrzeuge Überschussenergie aus Wind- und Solarkraftwerken speichern können." Bundesweit geht die Anzahl von Elektro-Autos und Ladestationen nach oben. Im Oktober 2011 waren in Deutschland 4200 elektrisch betriebene Pkw registriert. Absolut gesehen ist der Anteil am Automarkt noch auf einem niedrigen Niveau. Die erforderliche Technik für das schnelle, intelligente und stromnetzschonende "Tanken" ist jedoch schon verfügbar und reif für den flächendeckenden Einsatz. RWE betreibt allein in Deutschland gemeinsam mit Partnern, darunter auch der ADAC, ein Netz von über 1.160 Ladepunkten. An sämtlichen öffentlichen RWE Ladepunkten können Elektroautos mit Ökostrom geladen werden, der zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen erzeugt wird. Mit intelligenter Ladeinfrastruktur bietet RWE die Chance, Elektromobilität vernetzt zu denken und für die Zukunft im Massenmarkt auf netzschonendes Laden zu setzen. So wird die Integration von erneuerbaren Energien für elektrisches und CO2-freies Fahren gelingen. Ab dem ersten Quartal 2012 ist an allen öffentlichen RWE-Ladestationen das einfache und bequeme Bezahlen von Ladevorgängen per SMS möglich. Dazu sendet der Kunde lediglich die Ladepunktnummer sowie die benötigte Ladezeit an eine deutschlandweit einheitliche Telefonnummer. Das Bezahlen per SMS funktioniert mit allen Mobilfunk-Providern, wobei der Betrag mit der nächsten Telefonrechnung belastet wird. Bildunterzeilen: Stadtbürgermeister Jürgen Dixius (links) nimmt gemeinsam mit Michael Arens (RWE) die erste öffentliche Ladesäule für Elektrofahrzeuge in Betrieb.

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