aa

Milosevic fehlt die Breite des Kaders

Hintergrund: So sieht es beim SV Leiwen-Köwerich aus

Leiwen. Konkurrenzfähig ist Aufsteiger SV Leiwen-Köwerich in der Rheinlandliga ohne Zweifel. Das wurde binnen der ersten knapp 14 Tage der neuen Saison deutlich. Aber: Noch wartet das mit drei Punkten aus vier Spielen gestartete Team von Trainer-Rückkehrer Vito Milosevic auf den ersten Dreier...

 Von wochenlangem Jubilieren waren sie nach dem Wiederaufstieg in die Rheinlandliga beim SV Leiwen-Köwerich in der Sommerpause weit entfernt: Das nach dem 2:1 im Entscheidungsspiel von Wittlich gegen den SV Dörbach im Internet verbreitete Schmähvideo (wir berichteten mehrfach) ließ die Wogen zunächst hoch schlagen. Kurz vor dem Start in die neue Runde gab dann Trainer Helmut Freischmidt seinen sofortigen Rücktritt bekannt. Hintergrund waren Dissonanzen mit einigen Akteuren (»Ich habe den einen oder anderen Spieler wohl nicht mehr erreicht...«). Flugs erinnerte man sich beim SVLK an einen guten alten Bekannten: Vito Milosevic.

»Taktisch einiges drauf«

Der heute 50-Jährige war einst für die Trierer Eintracht acht jahre lang in der seinerzeit noch drittklassigen Regionalliga als eisenharter Abwehrmann aktiv (1994 bis 2002). Zuletzt coachte Milosevic von Juli 2011 bis Ende 2012 die Leiwener. Auch zu früheren Rheinlandligazeiten saß er bereits auf der Bank des Traditionsklubs von der Mittelmosel. »Wir sind sehr froh, dass wir Vito erneut gewinnen konnten. Er hat taktisch einiges drauf, weiß als langjähriger Profi, wie er die Jungs anzupacken hat«, sagt Klub-Vorsitzender Werner Jostock.
Der einst über den belgischen Verein VV St. Trond nach Trier gekommene Serbe fühlt sich wohl in Leiwen, kennt das Umfeld – und kennt nur ein Ziel: den Klassenverbleib. »Nicht optimal ist natürlich, dass die Kaderplanungen schon weit fortgeschritten waren, als ich hierhin zurück gekehrt bin. Der Kader ist ziemlich dünn«, lässt Milosevic durchblicken. Ein Routinier wie Timo Toppmöller, der aufgehört hat, wird schmerzlich vermisst. Leistungsträger wie ein Marco Unnerstall (schwere Schulterverletzung) drohen noch einige Wochen lang auszufallen.

Wer kommt noch?

Zumindest einen Neuen hat Milosevic noch an der Angel, will aber noch keinen konkreten Namen nennen.  Kurioses spielte sich im jüngsten Leiwener Heimspiel am vergangenen Freitag gegen die SG Kyllburg ab: 1:3 hieß es nach bereits  nach 28 Minuten; Sven Eckes und Christian Schmitt  waren dabei Eigentore unterlaufen. Auch Kyllburgs Tobias Stoffel traf ins eigene Netz (32.). Das 3:3 markierte Walid Hammou (51.).
Nächste Aufgaben für den SVLK: Samstag, 27. August, 17.30 Uhr, bei der SG Saartal Irsch. Rheinlandpokal: Mittwoch, 31. August, 19.30 Uhr, bei dem klassentieferen Bezirksligisten SG Thomm. AA

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.