SP

10.000 Euro für Forschungsprojekte mit Stadt oder Region

Anträge können bis zum 30. Juni eingereicht werden

Stadt Trier. "Wie leben Familien in Trier-West?","Die Universität als Partner der Schulen" oder "Aufbau einer Trauma-Ambulanz" – insgesamt sechs Projekte zwischen Universität und Stadt beziehungsweise Region hat der Freundeskreis Trierer Universität im Rahmen seines Förderschwerpunkts Kooperationsprojekte bereits unterstützt.

Auch in diesem Jahr stellt der Freundeskreis auf diesem Weg wieder insgesamt 10.000 Euro zur Verfügung, um die Zusammenarbeit zwischen Universität und der Stadt Trier oder der Region zu verbessern und nachhaltig zu verstetigen. Gefördert werden Anträge, die erkennen lassen, dass die Wissenschaftler und die Partner in der Stadt und/oder der Region ein gemeinsames Ziel erreichen wollen. 

Voraussetzungen

Die Projekte sollen einen erkennbaren Bezug zu folgenden Themenfeldern haben: Gesundheit/Pflege, Stadtplanung/Raumordnung, (Verkehrs-)Mobilität, Ökologie, Schule und Bildung, Arbeitsmarkt/Fachkräfte-Rekrutierung, Geschichte und Kultur sowie Tourismus. 

Förderperiose

Für die nächste Förderperiode, die am 1. Oktober beginnt und maximal ein Jahr andauert, können Anträge bis zum 30. Juni eingereicht werden. Sie werden begutachtet, abschließend entscheidet der Vorstand des Freundeskreises.

 Weitere Infos gibt es hier.

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Damit der Bürger weiß, was er tun kann und muss

Monschau. »Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung des Atomkraftwerks »Tihange 2« in Belgien. Nun wurde unter seiner Federführung eine 24-seitige Informationsbroschüre verfasst.Region (Fö). Warum ist das Kernkraftwerk in Tihange gefährlich? Wie verhalte ich mich im Falle eines Falles richtig? Und: Was hat es mit den Jodtabletten auf sich? Das sind nur drei von vielen Fragen, die die Bevölkerung derzeit beschäftigen. Antworten darauf gibt jetzt die auf der EUREGIO-Wirtschaftsschau vorgestellte Informationsbroschüre. Herausgeber ist die StädteRegion Aachen gemeinsam mit der Stadt Aachen, den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg in Kooperation mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes Rheinland-Pfalz. Die Broschüre, die in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit aller Partner entstanden ist, trägt den Titel »Informationen für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerks Tihange (B)«. Fachleute aus der ganzen Region haben die Informationen zusammen getragen. Städteregionsrat Helmut Etschenberg: »Die Broschüre ist die erste ihrer Art und nur der erste Baustein unserer Katastrophenschutzplanung.«Schwerpunkte sind die Kraftwerke in Belgien, die Wirkung von Radioaktivität und der Katastrophenschutz in NRW. Es wird geklärt, wie die Bevölkerung im Ernstfall gewarnt wird, und welche Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen beachtet werden müssen. Die Einnahme von Jodtabletten und das richtige Verhalten bei einem GAU in Tihange werden erläutert. »Das Medienhaus Weiss ist nicht nur der Klage gegen Tihange beigetreten, es hat uns auch bei der Produktion der Informationsbroschüre unterstützt«, dankt Etschenberg dafür, dass nicht nur Politiker und Institutionen, sondern auch Unternehmen für die »gemeinsame Sache« einstehen.36.000 Broschüren sind gedruckt worden. Die Exemplare sind in den Rathäusern sowie den Kreishäusern und im Haus der StädteRegion Aachen erhältlich. Mehr Informationen und die gesamte Broschüre als E-Paper gibt es unter www.staedteregion-aachen.de/tihange»Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung…

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