Andreas Arens

800 Zuschauer sehen 8:0 der Trierer Eintracht in Nusbaum

Stadt Trier. Der SV Eintracht Trier 05 schlägt im Bitburger-Rheinlandpokal den Eifeler A-Ligisten SG Körperich/Geichlingen-Koxhausen/Wallendorf/Nusbaum/Biesdorf glatt mit 8:0 (3:0). Neben Fahrudin Kuduzovic und Moussa Touré, denen je ein Doppelpack gelang, trafen Marco Quotschalla, Alon Abelski, Lars Guenther und Sylvano Comvalius für die Blau-Schwarz-Weißen, die damit laut Rahmenterminplan Mitte Oktober in der dritten Runde ran dürfen.

 

"Wichtig war heute, dass alle Spieler Praxis sammeln. Wir haben ja viele gute Jungs im Team, die alle spielen wollen. Sie haben heute einen guten Job gemacht und hoffentlich Selbstvertrauen getankt", bilanzierte SVE-Trainer Roland Seitz nach Spielende und ergänzte "Natürlich war das heute eine Pflichtaufgabe, aber auch die muss man positiv gestalten. Auch für die ehemals verletzten Torge Hollmann und Thomas Konrad war das trotz des Gegners ein wichtiger Test."

A-Ligist mit forschem Start

800 Zuschauer versammelten sich bei Fluchtlicht an der Nusbaumer Sportanlage und sahen eine Begegnung, die zu unterhalten wusste. Die gastgebende Spielgemeinschaft kam überraschend gut aus ihren Startlöchern. Zuerst verzog Stürmer Markus Kolf eine gefährliche Direktabnahme (7.), im Anschluss scheiterte Jannick Böwen am reaktionsschnellen Chris Keilmann (12.). Die Eintracht forcierte in den folgenden Minuten das Tempo jedoch spürbar und ging durch den Mittelfeldstrategen Fahrudin Kuduzovic nach schöner Vorarbeit von Lars Bender mit 1:0 in Front (25.). Danach sorgten Tore von Marco Quotschalla (30.) und Alon Abelski (38.) für die frühe Entscheidung in der Partie. In der zweiten Halbzeit hatten die Blau-Schwarz-Weißen eine Fülle an Torgelegenheiten, von denen Moussa Touré die erste veredeln konnte (64.).

"Absolutes Highlight"

SG-Trainer Frank Hack war trotz der deutlichen Niederlage zufrieden mit seinem Team: "In den Anfangsminuten hatten wir mehr Torschüsse. In der zweiten Hälfte ließen die Kräfte dann nach. Im Endeffekt kann man sich über das Endergebnis nicht beschweren. Trotzdem war es für uns ein absolutes Highlight, bevor wir am Wochenende in den Ligaalltag zurückkehren." Die weiteren Treffer von Kuduzovic (72.), Lars Guenther (75.), Sylvano Comvalius (76.) und abermals Touré (83., Foto) zogen einen Strich unter einen gelungenen Fußballabend. Für die Hausherren vergab Kolf in der Schlussphase noch eine aussichtsreiche Gelegenheit für den Ehrentreffer, doch Keilmann war an diesem Abend nicht zu überwinden.

Eintracht Trier: Keilmann - Guenther, Konrad, Hollmann, Zittlau - Spang, Kuduzovic - Touré, Abelski (59. Arbeck), Bender - Quotschalla (46. Comvalius) Tore: 0:1 Kuduzovic (25.), 0:2 Quotschalla (30.), 0:3 Abelski (38.), 0:4 Touré (64.), 0:5 Kuduzovic (72.), 0:6 Guenther (75.), 0:7 Comvalius (76.), 0:8 Touré (83.) Schiedsrichter: Mario Schmidt (Daun-Steinborn) Zuschauer: 800

Von unserem Mitarbeiter Stephen Weber

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

weiterlesen