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DONECK Dolphins schwimmen weiter Richtung Play-Offs

Stadt Trier. Die DONECK Dolphins Trier schwimmen auch nach der Winterpause auf der Erfolgswelle und kommen dem Ziel Play-Offs näher. Gegen die Iguanas München gab es am vergangenen Samstag einen hart erkämpften 71:69 (34:37) Sieg, mit dem die Trierer weiterhin auf Platz 2 der Tabelle bleiben.

Das erste Spiel nach der Winterpause und dann direkt gegen einen erwartet schweren Gegner. Spielertrainer Dirk Passiwan wusste, was da auf sein Team zukommt. "Das erste Spiel nach nur drei gemeinsamen Trainingseinheiten ist immer etwas holprig", prognostizierte er vor dem Auswärtsspiel in der bayrischen Landeshauptstadt. Und so war es dann auch. Die Iguanas aus München, die in dieser Saison noch mit einem Auge Richtung Play-Offs schielen, wollten mit einem Sieg vor heimischen Publikum in das Jahr starten und begannen gut. Kim Robins, Florian Mach und Sebastian Magenheim taten alles dafür, die Punkte in München zu halten. Neben einer aggressiven Verteidigung gegen Dirk Passiwan konnten die Gastgeber auch in der Offensive das eine oder andere Mal zeigen, warum man sie nicht unterschätzen darf.

Robins ist lange Gefahr für Trierer Sieg

Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem sich keine der beiden Mannschaften absetzen konnte. Die Führung wechselte quasi nach jedem Angriff.  In der Halbzeitpause wurde es dann laut in der Kabine der Dolphins. Passiwan war mit der Leistung seiner Mannschaft unzufrieden. Und sein Team sollte die Botschaft verstanden haben. Mit einer guten Defensive und einfachen Punkten konnte man sich im dritten Viertel erstmals auf 7 Punkte absetzen. "Es kann so einfach sein. Ruhe ins Spiel bringen und den freien Mitspieler suchen", so Passiwan Backup Frank Doesken am Spielfeldrand. Wer aber dachte, dass sich die Dolphins nun weiter absetzen konnten, sah sich getäuscht. Ein gut aufgelegter Kim Robins mit einem Dreier zur Schlusssirene des Viertels stellte den Abstand wieder auf 3 Punkte. Und Robins sollte weiterhin die Gefahr für den Trierer Sieg bleiben.

Gestärkt gegen Lahn-Dill

Im letzten Spielabschnitt stand das Spiel auf Messers Schneide. Beide Mannschaften wollten den Sieg und taten in der Defensive alles dafür, den Gegner vom eigenen Korb fernzuhalten. Als eine Minute vor Spielende München den Korb beim Stand von 69:69 verpasste und Trier auf der Gegenseite punkten konnte, sah es gut aus für die Dolphins. Doch der letzte Angriff gehörte den Gastgebern und Kim Robins. Der Australier konnte bereits das Spiel gegen Lahn-Dill mit einem Buzzer für seine Farben gewinnen. Die Dolphins waren also gewarnt. Robins bekam den Ball, setzte zum Wurf an, verfehlte den Korb jedoch zur Freude der Gäste, die mit diesem Sieg nun gestärkt in das Duell am kommenden Wochenende gegen Lahn-Dill gehen.

Stimmen zum Spiel:

Dirk Passiwan: "Es war der erwartet harte Kampf gegen eine gute Münchner Mannschaft. Wir haben erst dreimal zusammen trainiert in diesem Jahr. Aber wir wollten keine Ausreden haben und haben als Mannschaft alles gegeben. Jetzt müssen wir uns gut auf nächste Woche vorbereiten, wenn wir gegen Lahn-Dill ranmüssen."

Correy Rossi: "Ich habe vor dem Spiel ein sehr gutes Gefühl gehabt und im Bus gesagt, dass ich heute 20 Punkte oder mehr erziele. Dass es dann wirklich geklappt hat und ich dem Team helfen konnte, ist umso schöner."

Statistik

Kader: Dirk Passiwan (13), Diana Dadzite (14), Ryan Wright (0), Jack Davey (4), Frank Doesken (n.e.), Correy Rossi (20), Matthias Heimbach (4), Mariska Beijer (16).

RED

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