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Ehriker feiern kunterbunte Foasenicht

Stadt Trier. Die KG Rot-Weiß Ehrang feierte am vergangenen Wochenende ihre erste Kappensitzung im Bürgerhaus. Prinzessin Charnae I. vom Kap der guten Hoffnung und Prinz Andrew I. von Welt und Sprache begrüßten getreu dem Motto der Session "Loast ies feiern – de Welt ass rund – Ehriker Foasenicht kunterbunt" zahlreiche Narren.

Geboten wurde den Gästen neben ausgelassener Stimmung auch ein buntes und abwechslungsreiches Programm. So kam Alvis und Oliver von der Müllabfuhr in ihrem alljährlichen Rückblick auf Ehrang der Gedanke, die große Karl-Marx-Statue doch mitten auf den neuen Kreisel zu platzieren. So stünde einem deutsch-chinesischen Touristenzentrum in Ehrang nichts mehr im Wege. In der Sprache fanden sie schon Parallelen wie "Hei dei wei", wenn etwas Schweres zu verschieben sei. Die Movingstars überraschten das Publikum mit akrobatischen Künsten und wagemutigen Einlagen. Die Kindergarde zeigte mit Verkleidungskünsten und artistischer Gewandtheit, dass sie schon jetzt das Talent besitzt, bald in der Jugend- und Großen Garde auftreten zu können.

Das Männerballett wiederum lüftete sein Geheimnis hinter der anfangs lammfrommen Fassade. Mit nahezu grazilen Bewegungen verwandelten sich die hochgeschlossenen Nonnen in gefeierte Diven. Kein Auge trocken blieb bei der Büttenrede von Roland (Grundheber). Der  schrieb seine Rede erst spontan einige Stunden vor dem Auftritt. Als Krokodil verkleidet, berichtete er von seinen vorherigen teils tolpatschigen Erlebnissen.

Natürlich gab es bei der Sitzung auch hohen Besuch: Das aktuelle Prinzenpaar, die ehemalige Prinzessin nebst Zwiebelmarkt-Königin aus Triers Partnerstadt Weimar stattete dem KG Rot-Weiß Ehrang einen Besuch ab. Auch Prinz Jan und Prinzessin Sarah vom ICV Issel ließen es sich auch nicht nehmen, persönlich ein dreifaches "Ehrik Helau!" zum Gruß zu hinterlass

Weitere Termine

  • 2. Kappensitzung, 11.Februar um 19.11 Uhr
  • Seniorensitzung, 12. Februar um 14.11 Uhr
  • Bunter Abend, 25. Februar um 19.11 Uhr
  • Rosenmontagszug, 27. Februar, 14.11 Uhr; im Anschluss „Halli Galli“

 

RP/Fotos: Pick

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Damit der Bürger weiß, was er tun kann und muss

Monschau. »Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung des Atomkraftwerks »Tihange 2« in Belgien. Nun wurde unter seiner Federführung eine 24-seitige Informationsbroschüre verfasst.Region (Fö). Warum ist das Kernkraftwerk in Tihange gefährlich? Wie verhalte ich mich im Falle eines Falles richtig? Und: Was hat es mit den Jodtabletten auf sich? Das sind nur drei von vielen Fragen, die die Bevölkerung derzeit beschäftigen. Antworten darauf gibt jetzt die auf der EUREGIO-Wirtschaftsschau vorgestellte Informationsbroschüre. Herausgeber ist die StädteRegion Aachen gemeinsam mit der Stadt Aachen, den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg in Kooperation mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion des Landes Rheinland-Pfalz. Die Broschüre, die in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit aller Partner entstanden ist, trägt den Titel »Informationen für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerks Tihange (B)«. Fachleute aus der ganzen Region haben die Informationen zusammen getragen. Städteregionsrat Helmut Etschenberg: »Die Broschüre ist die erste ihrer Art und nur der erste Baustein unserer Katastrophenschutzplanung.«Schwerpunkte sind die Kraftwerke in Belgien, die Wirkung von Radioaktivität und der Katastrophenschutz in NRW. Es wird geklärt, wie die Bevölkerung im Ernstfall gewarnt wird, und welche Verhaltensregeln und Schutzmaßnahmen beachtet werden müssen. Die Einnahme von Jodtabletten und das richtige Verhalten bei einem GAU in Tihange werden erläutert. »Das Medienhaus Weiss ist nicht nur der Klage gegen Tihange beigetreten, es hat uns auch bei der Produktion der Informationsbroschüre unterstützt«, dankt Etschenberg dafür, dass nicht nur Politiker und Institutionen, sondern auch Unternehmen für die »gemeinsame Sache« einstehen.36.000 Broschüren sind gedruckt worden. Die Exemplare sind in den Rathäusern sowie den Kreishäusern und im Haus der StädteRegion Aachen erhältlich. Mehr Informationen und die gesamte Broschüre als E-Paper gibt es unter www.staedteregion-aachen.de/tihange»Wir wollen keine Panik verbreiten - wir wollen, dass die Menschen wissen, was sie jetzt und in einem möglichen Katastrophenfall tun und wie sie sich schützen können.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg kämpft wie kein Zweiter für die Abschaltung…

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