SP

Eintracht siegt zum vierten Mal in Folge

2:0-Heimsieg über Rot-Weiß Koblenz

Stadt Trier. Mit dem Duell gegen Rot-Weiß Koblenz startete für Eintracht Trier die Koblenzer Woche. Nach dem Duell in der Oberliga kreuzte der SVE am kommenden Mittwoch im Rheinlandpokal mit dem TuS die Klingen. Luca Sasso-Sant fehlte gegen RW Koblenz krankheitsbedingt. Für ihn rückte Michael Dingels erstmals seit langer Zeit wieder in den Kader. Am Ende feierte der SVE dank den Treffern von Tim Garnier und Alexander Biedermann einen hochverdienten 2:0 (0:0) Heimsieg.

Erst sieben Minuten waren gespielt, da hatte der SVE das erste Mal das Glück auf seiner Seite. Nach einem missglückten Rückpass per Kopf von Simon Maurer foulte dieser den enteilenden RW-Stürmer Sascha Engel. Schiedsrichter Philipp Michels entschied lediglich auf gelb. Der Kapitän der Eintracht hätte sich jedoch nicht beschweren dürfen, wenn er bereits nach wenigen Minuten vom Platz geflogen wäre. Die erste Torchance dieser Partie hatten ebenfalls die Hausherren zu verzeichnen. Nach toller Flanke von Georgios Lyras verfehlte Torjäger Jan Brandscheid mit einem Kopfball nur knapp das Gehäuse der Koblenzer. Erst mit dem Pausenpfiff waren es nach langem Mittelfeldgeplänkel Adam Bouzid (44.) und Dominik Kinscher (44.), welche die größten Gelegenheiten für die Eintracht liegen ließen.

Garnier trifft zur Führung

Vom TuS Rot-Weiß Koblenz war nach einer offensiv schwachen ersten Hälfte auch im zweiten Durchgang wenig zu sehen. Trier kam hingegen deutlich besser aus der Kabine und so nach 53 Minuten zu einer guten Freistoßchance in Sechszehnernähe. Jan Brandscheid scheiterte jedoch an der Mauer. Die Eintracht kam nun immer besser in die Partie und entwickelte mit zunehmender Spieldauer Druck auf das Bollwerk der Koblenzer. Nach einem sehenswerten Pass von Dominik Kinscher auf Tim Garnier war die Gegenwehr der Gäste schließlich gebrochen. Garnier (56.) blieb cool und konnte die Kugel vorbei an RW-Keeper Tobias Oost ins Tor schieben. "Unterm Strich ist der Sieg hochverdient für uns. Beim 2:0 zeigt sich, dass wir auch mit den Einwechslungen momentan ein glückliches Händchen haben. Ich bin zufrieden und freue mich auf das Topspiel im Rheinlandpokal am Mittwoch gegen die TuS Koblenz", resümierte SVE-Coach Daniel Paulus die Partie.

Popescu pariert Elfmeter, Biedermann macht alles klar

Nur zehn Minuten später fast der völlig überraschende Ausgleich für Koblenz. Nach einem Handspiel von Felix Fischer entschied Schiedsrichter Michels auf Strafstoß für die Gäste. Sascha Engel (66.) scheiterte jedoch vom Punkt an SVE-Torwart Andrei Popescu. Besser machte es die Eintracht in der Schlussphase, als Alexander Biedermann (86.) nach schöner Vorlage von Ömer Kahyaoglu nur noch den Ball über die Linie schieben musste. Vom Koblenzer Offensivdrang aus dem Hinspiel, als man den SVE mit drei eigenen Toren am Rande der Niederlage hatte, war beim Auftritt in der ältesten Stadt Deutschlands wenig zu sehen. Einziger Wermutstropfen: Nach einer unübersichtlichen Situation in der Nachspielzeit sah Leouluca Diefenbach die gelb-rote Karte. Der Koblenzer Guiliano Masala musste zudem mit glatt rot vom Platz.

Statistik:

Tore: 1:0 (56.) Garnier, 2:0 (86.) Alexander Biedermann

Eintracht Trier:
Popescu-Diefenbach, Maurer, Cinar, Bouzid-Fischer, Heinz, Kinscher (84. Mabouba), Lyras (65. Biedermann), Brandscheid (72. Kahyaoglu)-Garnier

TuS RW Koblenz: Oost-Fritsch, Henrich, Krämer, Masala-, Sauerborn (56. Hannappel), Weidenbach, Miles, Yavuz (75. Weber)-Engel, Hillen (56. Jusufi)

Zuschauer: 629

Schiedsrichter: Philipp Michels (SV Oberkyll)

KR

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