Freiwilligendienst bietet Chance zur Orientierung

Stadt Trier. 450 Männer und Frauen aus dem ganzen Bistum Trier sind am 1. August zu ihrem Freiwilligendienst ausgesandt worden ? im Rahmen eines Gottesdienstes im Trierer Dom. In Einrichtungen wie Krankenhäusern, Behindertenwerkstätten. Wohnheimen, Grundschulen oder Kindertagesstätten werden sie ab jetzt ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ihren Bundesfreiwilligendienst (BFD) leisten. An der Feier nahmen zudem 200 Freiwillige aus Einrichtungen der Marienhaus Unternehmensgruppe teil, sowie unter anderem Vertreter der Einsatzstellen und aus der Politik.

Und im Rahmen des 50. Jubiläums des FSJ waren auch ehemalige Freiwillige dabei. Insgesamt haben rund 10.000 Männer und Frauen in den letzen 50 Jahren einen Freiwilligendienst im Bistum Trier geleistet.

Anette Brabant ist heute 43 Jahre alt. Die Triererin hat von 1988 bis 1989 ihr FSJ beim Sozialdienst Katholischer Frauen (SKF) in Trier geleistet, in einer Mutter-Kind-Einrichtung. "Ich habe damals meinen Traumberuf kennengelernt", sagt sie. Und 14 Jahre nach ihrem FSJ kehrte sie zu ihrer früheren Einsatzstelle zurück. Brabant ist heute Teamleiterin des Pflege- und Erziehungsdienstes des SKF. Und betreut selbst Freiwillige.

Chance zur Orientierung

Das FSJ sei eine "Chance, eine Orientierung im sozialen Beruf zu bekommen." Außerdem sei die Begleitung der jungen Leute sehr gut ? durch die Einrichtungen und die Sozialen Lerndienste im Bistum Trier. So böten die Seminare die Möglichkeit, sich mit Freiwilligen aus anderen sozialen Bereichen auszutauschen. "Und ich habe heute noch bestehende Freundschaften zu anderen FSJlern." "Wenn Kinder lachen, scheint die Sonne", sagt Anja Schumacher (19) aus Butzweiler. Daher hat sie sich für ein FSJ im Kindergarten St. Valerius in Trier entschieden. "Das FSJ eröffnet viele Möglichkeiten", sagt die junge Frau. Und es gebe einem Zeit, sich zu orientieren. Nach ihrem Abitur ging Schumacher für drei Monate nach Kenia um in einem sozialen Projekt zu arbeiten. Nun beginnt sie ihr FSJ ? obwohl sie kurzzeitig überlegt hatte, etwas Handwerkliches zu lernen. Doch "Menschen Freude zu bereiten", erklärt sie, durch ihr Engagement, sei "erfüllend".

"Wir sind froh und stolz, dass wir auf eine so lange Geschichte des FSJ zurückblicken können", sagt Kerstin Hammer von den Sozialen Lerndiensten im Bistum Trier. Es sei eine Zeit "unzähliger Begegnungen, gemeinsamen Lernens und sich Austauschens" gewesen. Eine Zeit, heute wie damals, um "gemeinsam Gesellschaft zu gestalten". Die Sozialen Lerndienste wollen jungen Menschen die Möglichkeit geben, Einblicke in die soziale Realität zu gewinnen, Menschen Zugänge zu sozialem Engagement zu bieten, und sich persönlich weiter zu entwickeln und entfalten. "You bring the talent. Du bist das Talent." Mit diesem Motto war der Eröffnungsgottesdienst überschrieben. Und die Talente jedes einzelnen seien die Zusage Gottes, "Großes zu entdecken", sagte Jugendpfarrer Jan Lehmann, der den Gottesdienst leitete.

Es sei ein "fantastisches Gefühl, so viele Freiwillige zu sehen", sagte Dr. Jens Kreuter vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der Freiwilligendienst sei eine prägende Erfahrung für das Leben. "Gehen Sie mit offenem Herzen in die nächsten Monate hinein." Weitere Informationen gibt es bei den Sozialen Lerndiensten im Bistum Trier, Dietrichstr. 30 a, 54290 Trier, Tel.: 0651/993796-300, E-Mail: info@soziale-lerndienste.de und im Internet unter www.soziale-lerndienste.de.

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Letzter Aufruf zum Eifeler Jugendliteraturpreis

Nettersheim. Denn am Montag, 26. September ist Einsendeschluss für den Schreibwettbewerb, den die Lit.Eifel in Zusammenarbeit mit der Kulturministerin der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens für sechs- bis 18-jährige Jungautoren veranstaltet.»Und dann war plötzlich alles anders...« lautet das Thema. Wer kennt das nicht: Von einem Moment auf den nächsten kann sich eine Situation, eine Empfindung, ein Leben vollständig verändern. Manchmal sind es gerade die kleinen Augenblicke, die Großes bewirken.»Wir möchten euch anregen zu solchen Geschichten, in denen ein Umbruch stattfindet, weil etwas Überraschendes geschieht. Etwas, mit dem man nicht gerechnet hat. Etwas, das in eine andere, vielleicht hoffnungsvollere, vielleicht aber auch düsterere Zukunft blicken lässt. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt«, erklären die Verantwortlichen.AltersgruppenDer Jugendliteraturpreis wendet sich an vier Altersgruppen: 6 bis 9 Jahre, 10 bis 12 Jahre, 13 bis 15 Jahre und 16 bis 18 Jahre. Teilnehmen können alle Kinder und Jugendlichen, die ihren Wohnsitz in der Nordeifel, der Städteregion Aachen oder der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens haben. In jeder Altersgruppe werden Preisträger ausgezeichnet. Die Siegerbeiträge wird eine achtköpfige fachkundige Jury auswählen. Eigenständig verfasste und bislang unveröffentlichte Kurzgeschichten im Umfang von bis zu drei maschinengeschriebenen Seiten DIN A 4 (Arial oder Times New Roman, Schriftgröße 12, Zeilenabstand 1,5 als Word- oder PDF-Datei) können eingereicht werden. Die Einsendungen können eigenhändig illustriert sein. Am Ende müssen sie mit Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefon und Alter versehen sein. In jeder der vier Altersgruppen werden je drei Preise als Büchergutscheine in den Werten 80 Euro, 50 Euro und 20 Euro vergeben. Die Geschichten der Gewinner werden als kleines Buch im Barton-Verlag erscheinen. Die Zustimmung der Nachwuchsautoren zur Veröffentlichung in Dokumentationen oder anderen Publikationen der auslobenden Institutionen erfolgt mit der Einsendung des Beitrages.Einsendungen können per E-Mail oder auf dem Postweg gerichtete werden an: Literaturhaus Nettersheim/Lit.Eifel e.V., Steinfelder Straße 12, 53947 Nettersheim, literaturhaus@nettersheim.de.@ Internethttp://www.lit-eifel.de/jugend-literaturpreis-2016/Denn am Montag, 26. September ist Einsendeschluss für den Schreibwettbewerb, den die Lit.Eifel in Zusammenarbeit mit der Kulturministerin der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens für sechs- bis 18-jährige Jungautoren veranstaltet.»Und…

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