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Gladiators: Der negative Dreiklang

Stadt Trier. Nach der Bezwingung von drei Spitzentrio-Mitgliedern haben die Römerstrom Gladiators gegen den Klassements-Vorletzten verloren: In Baunach triumphierten die "Young Pikes" mit 103:82.

Bei einem Sechstel sämtlicher Zweitliga-Niederlagen der Gladiators seit deren Gründung waren akut Abstiegsgefährdete beteiligt (Stichworte unter anderen Dresden, Essen und Leverkusen). In der laufenden Saison gab es jetzt zum dritten Mal eine sportliche Ohrfeige von einem möglichen Drittligisten 2018/19. Und was für eine! Konkret: Es war die siebthöchste der nunmehr 42 Gladiators-Niederlagen und die höchste seit dem 51:91-Untergang 53 Wochen zuvor in Heidelberg. Es wirkt fast wie Ironie, dass Triers Spieler Johannes Joos ausgerechnet bei Triers zweitem Januar-Debakel mit 26 seine drittgrößte Korbpunktezahl schaffte und den eigenen  Durchschnitt dadurch von 13,9 auf 14,5 pro Partie hob.                         

Die interessantesten "Stationen" am Ausklang-Abend des mittleren Hauptrunde-Drittels der Liga (aus Trierer Sicht): Nach einer 6:1-Führung ging man mit 25:30 ins zweite Viertel, das separat 14:18 endete. Danach machte eine Verkürzung auf 50:52 Hoffnung. Schließlich aber erlaubte man den Baunachern bei ihrem höchsten von nunmehr fünf Siegen, dass sie in der zweiten Halbzeit sogar sieben Punkte mehr erzielten als vor der großen Pause.  

Statistik

Die erfolgreichsten fünf Gladiators-Korbschützen nach 20 Saisonspielen:  Joos 290,  Dranginis 228,  Bucknor 219,  Schmitz 181,  Shoutvin 129.  

BS 

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