SP

Gladiators: Trotz 48:39-Führung geht es schief

Stadt Trier. Drei Tage vor ihrem Heimspiel gegen Heidelberg (Sonntag, 17 Uhr) verpassten die Römerstrom Gladiators den Sprung in die obere Tabellenhälfte: Die gastgebenden Kölner RheinStars sorgten per 64:60-Erfolg für die fünfte Niederlage der Trierer.

Bei jungen Menschen wird zum Geburtstag selten Gesundheit gewünscht. Basketball-Profi Kilian Dietz bildet da eine Ausnahme: Auch am Tag, als er 27 wurde und nach nur zwei Spielmitwirkungen erneut ausfiel, musste der gebürtige Bernkasteler hoffen, dass seine Verletzung endlich verschwindet. Dietz ist immerhin besser dran als Justin Alston, der voraussichtlich bis zum Beginn des neuen Kalenderjahres ausfällt. Der deshalb kurzfristig engagierte Anton Shoutvin spielte elf Minuten, traf jedoch noch nicht. Das andere Extrem des Tages: Johannes Joos war zum zweiten Mal Topscorer und trug exakt ein Viertel der Korbpunkte-Summe der Gladiators bei. 

Treffermäßig Feierabend bei Moselanern

Vor allem eine 19:9- und eine 48:39-Führung der auch ohne Simon Schmitz angetretenen Trierer hätten verhindern können, dass es für sie in der Millionenstadt schiefgeht. Doch da folgten ein 19:19 und einem brillanten Start in die zweite Halbzeit ein 56:60-Rückstand. Letzterer wurde noch egalisiert, doch damit war bei den Moselanern treffermäßig Feierabend.  

Gute und schlechte Erinnerung         

Der Vorgänger des Gladiators-Heimspiels gegen Heidelberg ist unbedingt der Rede bzw. der Erinnerung wert: Am  8. Oktober 2016 unterlagen die Nordbadener in der Trierer Arena mit sage und schreibe 46:84, revanchierten sich dafür jedoch im Rückspiel am  22. Januar mit einem ebenso sensationellen 91:51.  Die beiden genannten Resultate stellen natürlich das positive und das negative Extrem innerhalb von mittlerweile 79 Gladiators-Spielen dar. Aktuell haben die Heidelberger eher überzeugt als enttäuscht, weil lediglich gegen die derzeitigen Spitzentrio-Mitglieder verloren.               

Statistik                         

Die erfolgreichsten fünf Gladiators-Korbschützen nach acht Saisonspielen:  Dranginis 117,  Joos 93,  Alston 68,  Bucknor 67,  Schmitz 54.  

BS

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Bühne frei für die Künstler von morgen

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