Innovative Forschungs- und Entwicklungsarbeit

Stadt Trier. Der zweijährlich stattfindende Weltkongress für Neuromodulation fand dieses Jahr in Edinburgh (Schottland) statt. Die medizintechnischen Wissenschaftler der Hochschule Trier nutzten den Kongress, um ihre Forschungsergebnisse einem internationalen und interdisziplinären Publikum zu präsentieren.

Ein Schwerpunkt des Neuromodulationskongresses ist die positive Beeinflussung des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark) durch elektrische Stimulation. Mit diesem Verfahren können chronische Schmerzen oder Verringerung von motorischen Störungen reduziert werden. Hierzu passt ein aktuell durchgeführtes Forschungsprojekt des Medizintechnik-Studiengangs von Studiengangsleiter Prof. Dr. Klaus Peter Koch und Wissenschaftler Michael Schweigmann in Zusammenarbeit mit der Universität des Saarlandes. In diesem Projekt wird der Einfluss von elektrischer Stimulation auf Zellen des zentralen Nervensystems untersucht. Gemeinsam mit Studierenden der Medizintechnik entwickeln und optimieren die Wissenschaftler der Hochschule Trier die technische Schnittstelle zu den Zellen.

Stärkung der internationalen Reputation der Hochschule

»Mit unserer Arbeit können wir auf internationalem Niveau mithalten«, resümiert Michael Schweigmann die Teilnahme am Weltkongress und Prof. Dr. Koch ergänzt: »Mit solchen Kongressteilnahmen stärken wir die internationale Reputation der Hochschule und zeigen unsere Innovationsfähigkeit. Dies wird auch von unseren Studierenden gesehen, die unter anderem auch aus diesem Grund hochmotiviert in den Projekten mitarbeiten.«

Weitere Inhalte des gemeinsamen rheinland-saarpfälzischen Projekts werden auf dem europäischen Gliakongress und dem nationalen Biomedizintechnikkongress zu sehen sein. Darüber hinaus beteiligt sich die Forschergruppe auch in diesem Jahr wieder an der Veranstaltung City Campus trifft Illuminale am 29. September in der Trierer Innenstadt.

red

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Gute Entwicklung lässt Bevölkerung steigen 

Roetgen. »Unsere gemeinsamen Projekte haben sich für beide Seiten stets gelohnt - und nicht nur das, auch die Bürger haben profitiert.« Franz Jansen ist stolz auf die Bauprojekte, die er gemeinsam mit dem jeweiligen Bürgermeister der Gemeinde Roetgen entwickelt hat. Nach fast 20 Jahren als Geschäftsführer der »Roetgener Bauland GmbH« tritt der Finanzfachmann der Sparkassen-Immo in den Ruhestand.Roetgen (Fö). Schon bald wird der Höfener 65 Jahre alt - Zeit, sein Wirken bei der S-Immo ruhen zu lassen. Damit einher gehen auch zahlreiche Geschäftsführer-Posten, die er in Gesellschaften, der die Immobiliensparte der Sparkasse Aachen angehört, inne hat und nun an Dietmar Röhrig übergibt.»Sie hinterlassen ein bestelltes Feld«, unterstreicht denn auch sein Nachfolger.Das Neubaugebiet »Dorf« war das erste Bauprojekt, das die »Roetgener Bauland GmbH«, an der S-Immo und Gemeinde Roetgen je zur Hälfte beteiligt sind, auf den Weg gebracht haben. Es folgten das »Wiedevenn II«, der Hahnbruch in Rott und schließlich die Erweiterung der Greppstraße in drei Abschnitten - zwei davon sind bereits erfolgreich vermarktet. »Über 200 Baugrundstücke konnten so erschlossen und Neubürgern zur Verfügung gestellt werden«, erklärt Dirk Meyer vom Roetgener Bauamt.Und stets seien sie weggegangen wie warme Semmel. »Wer sich die Stadt nicht leisten kann oder will, den zieht es ebenso nach Roetgen wie die Eifeler, die etwas näher am Oberzentrum und dennoch weiterhin im Grünen leben möchten«, nennt Franz Jansen Beweggründe, warum das Bauland im »Tor zur Eifel« derart beliebt ist.»Unsere Ortsteile sind drei Lichtungen im großen Wald«, stellt Bürgermeister Jorma Klauss süffisant fest. Natürlich seien auch niedrige Zinsen ein Grund zu bauen - obwohl der Baupreis dank hoher Nachfrage stetig angestiegen sei. Daher werden auch die Parzellen im »Grepp II« schnell vergriffen sein.Schwerer im Magen liegen Jorma Klauss da alte Häuser in der Gemeinde, die leerstehen. Da müssten rasch Maßnahmen ergriffen werden, damit es für junge Leute attraktiv werde, solche Bauten zu übernehmen.»Unsere gemeinsamen Projekte haben sich für beide Seiten stets gelohnt - und nicht nur das, auch die Bürger haben profitiert.« Franz Jansen ist stolz auf die Bauprojekte, die er gemeinsam mit dem jeweiligen Bürgermeister der Gemeinde Roetgen…

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E-Bike laden und Senf probieren 

Monschau. Wellige Hochflächen, hohe Bergrücken, vulkanische Hügellandschaften und breite, tief eingeschnittene Täler. Jeder Radfahrer findet im umfangreichen Wegenetz der Eifel die passende Route. Doch wer die vielfältige Landschaft in ihrer ganzen Schönheit erleben möchte, der setzt seit geraumer Zeit auf die so genannten Elektrofahrräder. Und das ganz sicherlich nicht nur Senioren, die motorisierte Hilfe benötigen, um anspruchsvolle Strecken zu meistern.Monschau (Fö). Der RAVeL-Radweg auf der ehemaligen Vennbahntrasse, besonders aber die E-Bikes, haben das Radfahren wieder populär gemacht. Strecken gibt es viele, wo man den Akku auflädt will gut geplant sein.»Für Monschau ist es ein Muss, eine Ladestation für Gäste und Einheimische auf dem Fahrrad vorhalten zu können«, unterstreicht Ruth Breuer, Betreiberin der Monschauer Senfmühle. Daher bietet sie nun vier Radfahrern gleichzeitig die Möglichkeit, einen leeren Akku wieder in kurzer Zeit zu füllen. »Zeitgleich kann auch das Handy geladen werden«, erklärt Breuer. Sie hat sich für separate Schließfächer entschieden, damit der Radfahrer während des Ladevorgangs durch die Senfmühle schlendern, sich stärken oder gar einen Abstecher in die Altstadt unternehmen kann.Zur Verfügung gestellt wurde die Ladestation vom Energielieferanten »innogy SE«.Übrigens: Die nächsten Ladestationen für den nächsten E-Bike-Trip finden Sie am Imgenbroicher HIMO oder an der Tourist-Information in Einruhr.Wellige Hochflächen, hohe Bergrücken, vulkanische Hügellandschaften und breite, tief eingeschnittene Täler. Jeder Radfahrer findet im umfangreichen Wegenetz der Eifel die passende Route. Doch wer die vielfältige Landschaft in ihrer ganzen…

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Mr. Tagesthemen beim Festival

Monschau. Fast 3500 begeisterte Zuschauer, beseelte Musiker und zufriedene Veranstalter - das ist die Bilanz des ersten Festival-Wochenendes auf der Monschauer Burg.Monschau. Für ein Festival mit Rang und Namen bedarf es auch eines eben solchem Schirmherrn. Für prominente Unterstützung in dieser Funktion sorgt bei Monschau Festival 2017 WDR-Intendant Tom Buhrow, der sich im goldenen Buch der Stadt Monschau verewigte. Anlässlich eines Empfangs im altehrwürdigen Haus Troistorff wurde der 58-Jährige ehemalige »Mr. Tagesthemen« aus dem rheinischen Troisdorf mit seiner Lebensgefährtin Daniela Boff von Bürgermeisterin Margareta Ritter erwartet. Freudestrahlend erzählte er, wie er zum Schirmherrn des Monschau Festivals wurde. Es war beim Karneval in Köln als Margareta Ritter die Gelegenheit ergriff und Tom Buhrow einlud, doch einmal nach Monschau zu kommen. Dieser wusste im ersten Moment gar nicht, wer ihn da ansprach, »aber diesem Charme konnte ich nicht widerstehen«, verriet Buhrow, der mitten in der Altstadt ein Hotel bezog nach einer Vennwanderung bleibende Erinnerungen aus dem Monschauer Land mitnehmen sollte.KomplimenteDas Monschau Festival indes ist bei ihm schon früher angekommen, eile doch der Ruf dieser Veranstaltung »wie ein Donnerhall« durch Nordrhein-Westfalen, komplementierte sich der Schirmherr in die Herzen der Monschauer Festivalmacher.Später auf der Burg, vor Beginn des Konzertabends mit Stargeiger Daniel Hope und Vivaldis »Vier Jahreszeiten«, hob Buhrow einmal mehr die »internationale Bedeutung« der Festspiele hervor, das sich »leise, authentisch, aber nicht minder effizient, wie es eben für die Region Eifel typisch ist, Gehör verschafft hat.«Fast 3500 begeisterte Zuschauer, beseelte Musiker und zufriedene Veranstalter - das ist die Bilanz des ersten Festival-Wochenendes auf der Monschauer Burg.Monschau. Für ein Festival mit Rang und Namen bedarf es auch eines eben solchem…

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