Martina Greve

Jahresrückblick Teil 1: Januar bis März

Stadt Trier. Was ist im Umkreis von Trier und Konz im letzten Jahr passiert? Der WochenSpiegel blickt zurück.

JANUAR

In Saarburg zieht die Kindertagesstätte St. Marien Beurig in ihre neu errichteten Räumlichkeiten in Beurig um. Damit endet die vorübergehende Unterbringung in der ehemaligen französischen Grundschule.

Die österreichische Porr AG mit Sitz in Wien übernimmt die Trierer Kalk-, Dolomit- und Zementwerke (TKDZ) in Wellen.

 

FEBRUAR

Nach 16 Jahren Protest der Bürgerinitiative Ortsumgehung B51 Konz-Könen ist es endlich soweit. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, sein rheinland-pfälzisches Pendant Roger Lewentz und zahlreiche Persönlichkeiten aus der Region nehmen den offiziellen Spatenstich für die Ortsumgehung vor (Foto).

 

MÄRZ

Gemeinsam rufen das Interkulturelle Netzwerk Konz (IN Konz) und die Stadt zu einer gemeinsamen Trauer- und Solidaritätsaktion gegen Rassismus, Extremismus und Ausländerfeindlichkeit auf. Mit einem halbstündigen Schweigekreis gedenken zahlreiche Teilnehmer den 143 Menschen, die seit 1990 durch extremistische Gewalt und Rassismus ihr Leben verloren haben und damit auch den Opfern der "Döner-Morde".

 

Die Ortsgemeinde Freudenburg wird durch Staatsminister Roger Lewentz als Schwerpunktgemeinde für Investitionen und Maßnahmen der Dorferneuerung anerkannt.

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Spende für das Naturerlebnisbad

Einruhr. Das Einruhrer Naturerlebnisbad kann sich über eine Spende von 2500 Euro freuen. Die Radsportler des SV Einruhr/Erkensruhr, vertreten durch das Organisationsteam von »Mountainbike am Rursee« überreichten entsprechenden Scheck.Einruhr (ho). Ortsvorsteher Christoph Poschen nahm die Spendensumme dankend entgegen und wies darauf hin, dass man den gespendeten Betrag in die Erneuerung der Holzstege des Naturerlebnisbades stecken wolle. Zur Spende erklärte Rene Ritzerfeld, dass diese aus dem Ertrag des letztjährigen Mountainbike am Rursee (MTB) zustande gekommen sei. Diese Veranstaltung erfreue sich immer größer Beliebtheit, was an den steigenden Teilnehmerzahlen deutlich würde.Drei RennenIn diesem Jahr findet der 7. MTB-Marathon am Rursee am 26. Juni in Einruhr statt. Hierbei geht es über drei Strecken: Marathon 95 Kilometer (2320 Höhenmeter), Halbmarathon 67 Kilometer (1600 Hm) und Kurzstrecke 39 Kilometer (950 Hm). Da im Rahmen dieser Veranstaltung auch die offene holländische MTB-Meisterschaft ausgetragen wird, werden zusätzlich 250 bis 300 Moutainbiker aus den Niederlanden erwartet.Allerdings erobern bereits am Vortag (25. Juni) die Moutainbiker das Dorf am See. Im Ortszentrum steht dann über einen 800 Meter langen Rundkurs mit Hindernissen, Sprüngen und Rampen der »Spezcialized Eliminator Sprint« an. Wie Ritzerfeld mitteilte, wurde diese Veranstaltung im vorigen Jahr überaus gut angenommen, so dass man am 25. Juni von einem neuen Teilnehmerrekord ausgeht. Gleichzeitig wird am 26. Juni die 7. Deutsche Feuerwehr MTB-Meisterschaft stattfinden, wozu man rund 150 Wehrleute aus ganz Deutschland erwartet. Ab sofort können Anmeldungen zum 7. MTB am Rursee unter vorgenommen werden:www.mtb-am-rursee.deDas Einruhrer Naturerlebnisbad kann sich über eine Spende von 2500 Euro freuen. Die Radsportler des SV Einruhr/Erkensruhr, vertreten durch das Organisationsteam von »Mountainbike am Rursee« überreichten entsprechenden Scheck.Einruhr (ho).…

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»Für den Notfall sind wir gut gerüstet«

Simmerath. »Was Sie alle in der Flüchtlingskrise geleistet haben und es noch heute tun, gebührt höchsten Respekt und Anerkennung.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg weiß, bei wem er sich bedanken muss, dass der gewaltige Kraftakt in den letzten Monaten nahezu reibungslos verlaufen ist. Den Hilfs- und Rettungskräften von Feuerwehr, THK, DRK, DLRG, Johanniter Unfallhilfe und den Notfallseelsorgern. Region (Fö). »Eine Welle der Hilfsbereitschaft ging quer durch die ganze Gesellschaft, aber gerade Sie haben über ihre Belastungsgrenze hinaus Großes geleistet«, so Helmut Etschenberg. In der Spitze waren 1260 Notunterkunftsplätze in der Städteregion Aachen geschaffen worden, aktuell werden nur noch 136 auf der »Funk« in Höfen genutzt. Etschenberg: »Wir wissen, dass wir uns auf Sie verlassen können.« 70 Führungskräfte unter ihnen wurden nun mit Dienstausweisen ausgestattet, damit sie sich auch ohne Uniform ordnungsgemäß ausweisen können.400.000 EuroEin weiterer Höhepunkt der Feierstunde in der Simmerather Rettungswache war die offizielle Übergabe von sechs Fahrzeugen für Rettungswesen und Bevölkerungsschutz. Gleich drei Krankentransportwagen wurden in Betrieb genommen - zwei davon werden von den Standorten in Simmerath und Höfen aus in der Nordeifel unterwegs sein. Ein drittes KTW ist in Bardenberg stationiert. Auch ein so genannter Betreuungs-LKW für den Katastrophenschutz wurde beschafft, ebenso ein Dienstfahrzeug für die Fachberater des CBRN-Gefahrenbereichs (chemisch-biologisch-radioaktiv-nuklear). Und Kreisbrandmeister Bernd Hollands bekam ein Dienstfahrzeug, das alle Mittel zur Informationsgewinnung und -verarbeitung an Bord hat.Rund 400.000 Euro haben die Fahrzeuge gekostet. »Eine Investition in die Sicherheit der Bürger«, unterstrich Etschenberg und schwenkte noch kurz auf das wichtigste Thema in Schen »Katastrophenschutz« in diesen Tagen: Das belgische Atomkraftwerk »Tihange«. »Wir werden keine Ruhe geben, bis es abgeschaltet ist - und ich bin zuversichtlich, das dieses lebenswichtige Ziel gelingt«, so Etschenberg.»Was Sie alle in der Flüchtlingskrise geleistet haben und es noch heute tun, gebührt höchsten Respekt und Anerkennung.« Städteregionsrat Helmut Etschenberg weiß, bei wem er sich bedanken muss, dass der gewaltige Kraftakt in den letzten Monaten…

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