Jugendgottesdienst zur Messdienerwallfahrt

Stadt Trier. Sie hätten "ein Date mit Jesus", begrüßt Weihbischof Jörg Michael Peters die Messdienerinnen und Messdiener, dich sich am 3. Mai zum Jugendgottesdienst im Trierer Dom versammelt haben. Viele der jungen Leute machen sich Anfang August als Wallfahrer auf den Weg nach Rom. Dort werden sie gemeinsam Gottesdienst feiern, Sehenswürdigkeiten erkunden und bei einer Papstaudienz mit rund 48.000 Ministranten aus ganz Deutschland den Petersplatz füllen. Unter dem Motto "Frei(e) Sicht" stimmten sich die Jugendlichen im Gottesdienst auf ihre Reise ein.

"Wo ist denn meine Zahnbürste?", fragt eine Jugendliche, die in einer gespielten Szene vor dem Altarraum ihren Rucksack durchwühlt. Nachdem sie graue Pilgerhüte und rote T-Shirts ausgepackt hat, findet sie, was sie sucht. "Habe ich jetzt alles dabei?", fragt sich das Mädchen. Gemeinsam mit einer Freundin überlegt sie, wie sie in wenigen Monaten in Rom unterwegs sein werden. Ihr Reiseleiter mache manchmal ganz schön Druck, aber er werde nicht böse, wenn sie einmal Unsinn machten. Und "er ermuntert uns, frei zu sein", sagt eines der Mädchen.

Weihbischof Peters greift den Gedanken aus dem Anspiel auf. Die Mädchen würden nicht nur an das denken, was am Ende des Tages auf sie warte. Es ginge um einen weiteren Ausblick. Und um diesen Blick auf die Tage in Rom gehe es auch heute. "Dass wir zu Jesus gehören wollen, das ist das Wichtigste, wenn wir uns zu einer Pilgerschaft aufmachen. Ganz gleich ob hierher nach Trier oder nach Rom", sagt Peters.

"Projektband Rom"

Bei der "Projektband Rom" bedankt sich Diözesanjugendpfarrer Matthias Struth am Ende des Gottesdienstes. Die Band besteht aus den "Heavenly Tones" aus der Pfarreiengemeinschaft Wallhausen und "Pit and Paul" aus der Pfarreiengemeinschaft Kirchberg. "Wir freuen uns, dass wir euch in Rom dabei haben", sagt Struth zu den beiden Gruppen. Der 16-jährige Yanek Müller von "Pit and Paul" freut sich, dass das Zusammenspiel im Gottesdienst "sehr gut geklappt" hat. "Wir haben uns in den Proben schon besser kennen gelernt", sagt der 17-jährige Florian Letter, der bei den Heavenly Tones singt. "Ich freue mich auf die Probenarbeit, die jetzt noch bis Rom kommt. Das wird bestimmt eine tolle Zeit".

Der 17-jährige Matthias Schommer ist gemeinsam mit einigen anderen Romwallfahrern aus seiner Pfarreiengemeinschaft Monzelfeld nach Trier gekommen. Er freut sich darauf, die Stadt gemeinsam "mit Freunden zu erleben" ? und dort auch neue Freundschaften zu knüpfen. Doro Berresheim, Gemeindereferentin in der Pfarreiengemeinschaft, wird die Gruppe begleiten. Sie war schon zwei Mal bei der Romwallfahrt dabei. "Ich fand die Stimmung total klasse", erzählt die 49-Jährige. "In der ganzen Stadt sieht man immer wieder Leute mit T-Shirts und Kappen, wo man gleich erkennt: die sind zu dem gleichen Event gekommen." Die Jugendlichen seien auch immer sehr beeindruckt von der Papstaudienz gewesen. Nun sei sie gespannt, wie das in diesem Jahr werde ? mit dem neuen Papst. Die bundesweite Messdienerwallfahrt nach Rom findet vom 3. bis 9. August 2014 statt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.minis-rom.de.

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„Schule mit Courage“ erhält Auszeichnung in Berlin

VG Traben-Trarbach. Traben-Trarbach / Berlin. Das Gymnasium Traben-Trarbach ist seit Januar offiziell „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“. Es setzt sich mit seinem demokratischen Schulentwicklungsprozess “Denk mal - mach mal“ seit Längerem in der Region für Fairness und Miteinander ein und leistet somit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und Ausbau demokratischer und toleranter Strukturen innerhalb unserer Gesellschaft.   Auch auf Bundesebene tritt das Thema „Demokratie“ und „Toleranz“, wohl auch wegen der schwierigen Entwicklungen der letzten Jahre innerhalb wie auch außerhalb Deutschlands, immer mehr in den Vordergrund. Daher macht die Bundesregierung es sich zur Aufgabe, vorbildliche Projekte zu fördern, in denen sich junge Leute als Zukunftsträger unserer Gesellschaft für tolerantes Handeln einsetzen.   Zum Jugendkongress nach Berlin Unter dem Motto „Junge Ideen - Für eine lebendige Demokratie“ lädt das von der Bundesregierung gegründete „Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt“ (BfDT) vom 20. bis 24. Mai 2017 zum diesjährigen Jugendkongress nach Berlin ein. In über 70 Workshops und Außenforen beschäftigen sich etwa 470 Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren aus ganz Deutschland mit zivilgesellschaftlichem Engagement und Fragen der Partizipation von Jugendlichen. So werden die vielfältigsten Themenbereiche gemeinsam bearbeitet wie Herausforderungen in der Arbeit mit Geflüchteten, Salafismus, Sensibilisierung gegen Rechtsextremismus, Homophobie, Konfliktmanagement oder Öffentlichkeitsarbeit.   Des Weiteren laufen Workshops und Außenforen zum Thema „Sport mit Courage – Demokratietraining“, „Zusammendenken - Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus“, „Hip Hop meets Politik“ oder „Rechte Symbole und Lifestyle“. Das komplette Programm ist online unter www.jugendkongress-berlin.de einsehbar.   Herausragende demokratiepädagogische Qualität Das Gymnasium Traben-Trarbach erhält in diesem Jahr erneut die Auszeichnung im Rahmen des Wettbewerbs „Förderprogramm Demokratisch Handeln“. Letzteres bescheinigt dem Gymnasium eine herausragende und besondere demokratiepädagogische Qualität. Als Vertreter für ihre Schule reisen Tom Binninger, Leo Kölsch, Sophia Meuser, Emma Müller, Rilind Sahitaj und Jost Stölben mit ihrer Lehrerin Anette Heintzen nach Berlin, um sich mit anderen jungen Engagierten auszutauschen und neue Ideen und Anregungen für ihr eigenes Engagement zu erhalten. Der Jugendkongress bietet den Jugendlichen die Gelegenheit, über verschiedene Themen zu diskutieren, sich für das eigene Engagement weiter zu professionalisieren und sich mit anderen Aktiven auszutauschen. Gemeinsam mit dem BfDT möchten sie der Öffentlichkeit zeigen, dass Jugendliche großes Interesse daran haben, sich für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie einzusetzen und sich bereits jetzt auf vielfältige Arten engagieren. Foto: FF.   Traben-Trarbach / Berlin. Das Gymnasium Traben-Trarbach ist seit Januar offiziell „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“. Es setzt sich mit seinem demokratischen Schulentwicklungsprozess “Denk mal - mach mal“ seit Längerem in der Region für…

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