SP 3 Kommentare

"Goldener Spatz": Junger Trierer sitzt in Filmjury

David Manvelian entscheidet mit 24 anderen Kinder über Preis

Stadt Trier. 937 junge Filmfans wollten in die Jury des Kinder-Medienfestivals "Goldener Spatz" 2017. 25 Jurykinder aus dem deutschsprachigen Raum wurden ausgewählt. Darunter auch der 12-jährige David Manvelian aus Trier.

Vom 10. bis 17. Juni findet in Gera und Erfurt das 25. Deutsche Kinder-Medien-Festival »Goldener Spatz: Kino-TV-Online« statt. Eine ausgewählte Kinderjury wird aus den Wettbewerbsträgern der Fernsehanstalten und Filmproduzenten diejenigen auswählen, die durch ihre Machart und Qualität überzeugen.  Auch der Trierer David Manvelian hat es in die Jury geschafft. Mit vierzehn Mädchen und zehn Jungen aus Deutschland, der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, dem Fürstentum Liechtenstein, Österreich, Südtirol, der Schweiz und Luxemburg, wird David im Juni darüber entscheiden, welche Kinderfilme und Kindersendungen einen "Goldenen Spatz" verdient haben.

Filmkritik zu "Der Hobbit"

Dabei erfuhr David nur zufällig von der Möglichkeit, Teil der Kinderjury zu werden: "In der Werbepause einer Sendung, die mein Bruder gerade schaute, wurde ich durch einen Werbespot darauf aufmerksam", erzählt der 12-Jährige. Teil der Bewerbung war es, eine selbstverfasste Filmkritik über einen beliebigen Film zu schreiben. Der Siebtklässler entschied sich, über "Der Hobbit: Smaugs Einöde" zu schreiben und hatte damit Erfolg. Die Auswahl fiel David nicht besonders schwer: "Ich schaue am liebsten Fantasy-Filme, da musste ich nicht lange überlegen und wusste direkt, dass ich über einen Teil von 'Der Hobbit' schreiben will."

18 Stunden Filme warten

Zusammen mit den anderen ausgewählten 9 bis 13-jährigen Kindern, wird David in Gera und Erfurt einiges erleben. Auf den 12-Jährigen, der in seiner Freizeit gerne liest und Tennis spielt, warten rund 18 Stunden Filme und TV-Programme in fünf unterschiedlichen Kategorien darauf, genauer unter die Lupe genommen zu werden. Der zweisprachig aufwachsende Siebtklässler, dessen Eltern aus Armenien kommen und seit sechszehn Jahren in Deutschland leben, geht auch privat gerne ins Kino und schaut sich die neusten Filme an. David freut sich auf die Zeit und geht ganz gelassen auf die große Reise: "Ein bisschen Aufregung ist natürlich dabei, aber ich lasse alles auf mich zukommen und bin gespannt was mich erwartet." Seine Familie steht hinter ihm und auch sein 6-jähriger Bruder Alexander fiebert mit und kann es gar nicht erwarten, alt genug zu sein, um sich auch für das große Abenteuer zu bewerben.

HS

Artikel kommentieren

Kommentar von Georg
Ich habe auch dieses Jahr dort gewonnen komme aber aus Luxemburg :)
Kommentar von Elke
Einfach erstaunlich! Ich wünsche dir viel Spaß!

Elke
Kommentar von Simon
So Proud of my nephew!!!!!!

Von Langscheid bis zum Sulzbusch

Altkreis Monschau. Im Herbst haben wir unseren Lesern die erste Etappe des neuen EifelNetteSteigs vorgestellt. Auch auf der zweiten Etappe erwarten uns herrliche Aussichtsplätze und Wacholderpassagen, diesmal aber auf der anderen Seite des Flusses. Wir treffen wiederholt auf Passagen der »Traumpfade«, und das bedeutet auch immer: gepflegte Wege, liebevoll platzierte Bänke und einladende Rasthütten. Wir wandern von der Wacholderhütte in Langscheid hinunter ins Tal, bleiben aber nur kurz am Fluss und steigen dann erst zur Falkenley, von dort weiter zur Hohen Rain auf, wo wir nach einer Ginster- und Wacholderpassage auf einen herrlichen Aussichtsplatz mit Rasthütte treffen. Auf dem Weiterweg empfiehlt sich ein kurzer Abstecher auf den Noorkopf, der schon aus der Entfernung mit seiner Panoramaschaukel lockt, ehe wir durch offene Wiesenlandschaft und vorbei an einer schönen Hütte nach Volkesfeld wandern. Direkt oberhalb des Ortes erwartet uns ein weiterer Höhepunkt, ein Wacholderhügel mit dem Riethelkreuz und einem Panorama-Rastplatz (Foto: NaturAktivErleben). Auf einem Höhenrücken setzen wir den Weg fort, bevor wir in weitem Bogen zum Waldsee von Rieden absteigen. Wandern auf weichem Pfad Vom Seeufer wandern wir mit einem weiteren »Traumpfad« aufwärts und erreichen schnell, zuletzt auf weichem Grasweg, die Udelsheck-Hütte. Dort reicht das Panorama wunderbar nach Süden auf die weiträumige Hügellandschaft mit verstreuten Dörfern. Kurz vor dem Ende der Etappe erwartet uns mit der spektakulär gelegenen St. Florianshütte auf dem Sulzbusch ein weiterer Höhepunkt, ehe wir zur K 20 absteigen, auf der wir sowohl zu einer Bushaltestelle als auch zu einer Übernachtungsmöglichkeit (Parkhotel Am Schloss) kommen. Leider ist der öffentliche Nahverkehr auch für diese Etappe nicht befriedigend. Wer kein zweites Auto am Endpunkt abstellen  kann, dem bietet NATUR AKTIV ERLEBEN bietet zusätzlich eine 16 km lange Rundtour an, die am Sauerbrunn an der L 83 startet und mit Falkenley, Hoher Rain, Riethelkreuz, Waldsee und Udelsheck zu einigen der spektakulärsten Plätzen der Tour führt. Infos zur Tour kompakt Die 2. Etappe des »EifelNetteSteigs« ist 16,2 km lang und führt von Langscheid bis zum Sulzbusch; die Höhendifferenz beträgt 440 Höhenmeter. Wegen einzelner steiler Passagen empfehlen wir Stöcke, besonders bei Nässe. Unterwegs gibt es eine Einkehrmöglichkeit in der Eifeler Seehütte am Waldsee bei Rieden. Die Rundwanderung ist etwa 16 km lang ... Alle Infos zur Tour mit Anreise, Beschreibung des Streckenverlaufs, GPS-Track, und Fotos  findet man hier: www.naturaktiverleben.de/?IndexTour=122Im Herbst haben wir unseren Lesern die erste Etappe des neuen EifelNetteSteigs vorgestellt. Auch auf der zweiten Etappe erwarten uns herrliche Aussichtsplätze und Wacholderpassagen, diesmal aber auf der anderen Seite des Flusses. Wir treffen…

weiterlesen