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SVE: Keine Tore bei Unentschieden gegen Gonsenheim

Stadt Trier. Eintracht Trier hat beim Gastspiel in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz einen erneuten Sieg in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar verpasst. Auf der Bezirkssportanlage Mainz-Mombach trennten sich die Moselstädter nach einer insgesamt chancenarmen und zerfahrenen Partie von Gastgeber SV Gonsenheim mit einem 0:0-Unentschieden. Bereits am Mittwoch ist die Paulus-Elf schon wieder im Einsatz: Im Rheinlandpokal reist der SVE zum FC Bitburg.

Gegen den SV Gonsenheim, der das Heimspiel gegen Eintracht Trier nicht wie gewohnt auf dem heimischen Sportplatz austragen konnte, sondern auf den Kunstrasenplatz der Bezirkssportanlage Mainz-Mombach ausweichen musste, schickte Eintracht-Coach Daniel Paulus zunächst exakt die Elf ins Rennen, die die Woche zuvor beim 3:0-Heimsieg gegen Karbach eine starke Leistung gezeigt hatte. Auf dem ungewohnten Geläuf – normalerweise spielen auf dem Kunstrasenplatz in Mombach die Footballer der Mainz Golden Eagles, aber auch die Regionalliga-Elf des TSV Schott Mainz – erwischten die Gäste aus der ältesten Stadt zunächst auch den besseren Start. Gerade einmal etwas mehr als fünf Minuten waren gespielt, als Dominik Kinscher mit einem guten Schuss aus zwölf Metern nur knapp am gut reagierenden Gonsenheim-Keeper Paul Simon scheiterte (6.). Zuvor hatte sich Torjäger Jan Brandscheid auf der rechten Seite gut durchgesetzt. Dem durchaus verheißungsvollen Beginn folgte dann ein Spiel, das sich insgesamt als chancenarm und zerfahren charakterisieren lässt. Außer einer guten Einzelleistung von Jan Brandscheid, die erneut bei Torwart Simon endete (34.) und zweier Distanzschüsse von Dominik Kinscher fiel den Blau-Schwarz-Weißen gegen kompakte Gastgeber nicht viel ein. 

Kaum Chancen für den SVE und ein echter Aufreger

In der Pause reagierte Eintracht-Cheftrainer Paulus mit einer Systemumstellung, brachte Luca Sasso-Sant für Dominik Kinscher und stellte auf ein 3-5-2-System um. Doch der erhoffte Effekt sollte sich nicht einstellen. Weiterhin blieb das Spiel Stückwerk, die Weitläufigkeit der Anlage tat ihr Übriges dazu. Echter Spielfluss kam nur selten auf, meist war der Ball sekundenlang im Seitenaus und wurde wegen fehlender Balljungen erst nach geraumer Zeit ins Spiel zurückgebracht. Die Hausherren aus Gonsenheim änderten wenig an ihrer taktischen Ausrichtung und ließen dem SVE im Angriffsdrittel kaum Räume. Einen echten Aufreger gab es aber doch noch: In der 78. Spielminute zog Jan Brandscheid im Sechzehner an seinem Gegenspieler Marc Beck vorbei und wurde von diesem zu Fall gebracht. Statt jedoch auf Strafstoß zu entscheiden, verwarnte der Unparteiische Dominik Spang Brandscheid für eine vermeintliche Schwalbe.

"Von unseren Standarts enttäuscht"

Außer einer Schusschance für Leoluca Diefenbach (86.) ergaben sich im Anschluss keine weiteren Möglichkeiten und so blieb es am Ende beim verdienten 0:0-Unentschieden. "Wir wussten, dass das ein ganz schweres Spiel wird und dass Gonsenheim gut verteidigen kann. Das haben sie heute nochmal bewiesen. Im Endeffekt haben wir es nicht geschafft, ein Tor zu schießen", bilanzierte SVE-Chefcoach Paulus und war insbesondere mit einem Aspekt am Spiel seines Teams unzufrieden: "Von unseren Standards war ich etwas enttäuscht. Das war heute ein Spiel, da kann eine gute Standardsituation ein Dosenöffner sein. Vielleicht hat heute einfach der letzte Pepp von unserer Seite gefehlt." Durch das Unentschieden steht Eintracht Trier nun auf dem 5. Tabellenplatz der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.

Bereits am Mittwoch ist Paulus mit seiner Mannschaft schon wieder gefordert. Um 19 Uhr trifft der SVE im Rheinlandpokal in Bitburg auf den dort heimischen FC.

Statistik

Tore: Fehlanzeige

Eintracht Trier: Popescu – Bouzid (79. Engeldinger), Maurer, Cinar, Heinz – Fischer – Lyras (67. Biedermann), Kinscher (46. Sasso-Sant), Noutsos, Diefenbach – Brandscheid

SV Gonsenheim: Simon – Hermann, Beck, Sari – Pennella, Mairose (90. Bektasevic), Kimnach, M. Yilmaz, Shibata – H. Yilmaz (75. Grundei), Kern (85. Meslem)

Schiedsrichter: Dominik Spang

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