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Wenn Martin Luther Rheinländer gewesen wäre...

Kirchenkreis feiert Reformationsfest am 24. September

Stadt Trier. Vergnügt, erlöst, befreit – der Evangelische Kirchenkreis Trier feiert ein großes, buntes Reformationsfest, am Sonntag, 24. September, rund um die Konstantin-Basilika und im Palastgarten mitten in Trier. Mit dabei sind Konrad Beikircher, André Gatzke, Prof. Fulbert Steffensky, die Band Stilbruch – sowie Poetry Slammer, die wissen, welche Thesen heute zählen.

Um 10 Uhr geht es offiziell los: Superintendent Dr. Jörg Weber eröffnet das große Reformationsfest 2017 – Auftakt zu einem Tag voll abwechslungsreichem Programm.

Poetry Slam: Und was ist deine These?

Währenddessen gibt es für Jugendliche und junge Erwachsene die Gelegenheit, ihre ganz eigenen Thesen zur Reformation auf die große Bühne zu bringen – bei einem Poetry-Slam-Workshop mit dem Team vom Kulturraum Trier. Um 11.15 Uhr steht die interaktive Ausstellung "aproposLuthe"« im Mittelpunkt: Gestaltet von der Hochschule Trier, lädt diese ungewöhnliche Installation in und an der Konstantin-Basilika dazu ein, sich virtuell und spielerisch mit dem Leben und Wirken Martin Luthers zu beschäftigen. Um 12 Uhr laden Superintendent Dr. Jörg Weber und der neue Trierer Weihbischof Franz Josef Gebert zum Ökumenischen Mittagsgebet. Im Anschluss sorgen Jugendbands und die Einladung zum offenen Singen mit Kirchenmusikdirektor Martin Bambauer für eine musikalische Mittagspause.

Lektion in Sachen Kirchengeschichte

Der Nachmittag beginnt dann mit einer spannenden Frage: "Martin Luther: ...und wenn er Rheinländer gewesen wäre?" fragt der Kabarettist Konrad Beikircher – und erzählt, wie es gewesen wäre, wenn Luther seine Thesen im Rheinland angeschlagen hätte und vom rheinischen Protestanten, der ja nicht unbedingt lutherkompatibel ist, wie auch: Er ist ja schließlich Rheinländer... Nach dieser etwas anderen Lektion in Sachen Kirchengeschichte stellen sich die Teilnehmer des Poetry Slam Workshops dem Publikum – "Wortanschlag – Deine These" lautet der Titel des Wettbewerbs, dessen Gewinner die Trierer beim landeskirchlichen Finale vertreten wird.

Berliner Band Stilbruch im Palastgarten

Den Abschluss des Festes macht dann zunächst der große Abschluss-Gottesdienst um 16.30 Uhr in der Konstantin-Basilika – "Gott hält mich" lautet das Thema, bevor es danach noch einmal richtig laut wird: 23 Musiker bringen den Palastgarten zum Beben, wenn die Berliner Band Stilbruch zum Abschlusskonzert lädt – mit Geige, Cello und Schlagzeug, unterstützt von einem ganzen Orchester.
Außerdem gibt es den Tag über viele Angebote für Kinder und Jugendliche im Jugendbereich im Palastgarten: Human Soccer, Bungee Trampolin, eine Hüpfburg, Bastel- und viele weitere Mitmachaktionen. Und für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Alle Veranstaltungen und Angebote sind öffentlich, der Eintritt ist frei. Das ganze Programm gibt es hier.

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Am Konzener Feuerbach wird Zukunft gebaut

Konzen. »Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die Städteregion viel Geld kostet. Aber wenn es um den Bau einer Kindertagesstätte geht, sind sich glücklicherweise alle einig.« Helmut Etschenberg lobte die schnellen Entscheidungen in den politischen Gremien von Stadt Monschau und im Haus der Städteregion, sodass schon im kommenden Sommer den Kleinsten aus Konzen und Umgebung eine neue Bildungseinrichtung zur Verfügung steht. »Eine Erweiterung hätte keinen Sinn gemacht - der Neubau ist richtig«, stellte der Städteregionsrat fest. Auch wenn es rund 3,5 Millionen Euro kosten wird.»Dörfer wie Konzen und Imgenbroich wachsen, da haben wir einen wichtigen Bildungsauftrag«, so Etschenberg weiter.»Eltern und Kinder - alle Konzener Familien sind sehr dankbar«, unterstrich Ortsvorsteher Matthias Steffens. »Wir bauen ein modernes Haus, in dem zeitgemäße Bildungsarbeit möglich ist«, versichert Bauamtsleiter Sander Lutterbach. So werde jede Gruppe mit eigener Be- und Entlüftung ausgestattet. Das Heizen mittels Blockheizkraftwerk und der Einsatz von LED-Beleuchtung seien selbstverständlich. »Ambitioniert« nennt Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter die Bauzeit bis zum kommenden Sommer - sieht die Arbeiten aber bei ortsansässigen Firmen in besten Händen.BetreuungszeitErzieherinnen, Pflegerinnen, therapeutisches Fachpersonal: »Das Team um Silke Bongard wird allen modernen Anforderungen gerecht«, stellt der neue Leiter des »Jugendamtes«, Sebastian Heinen fest. Die künftigen Betreuungszeiten von 7 bis 16.30 Uhr sollen einen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten. »Das Familienzentrum ist Anlaufstelle für alle Monschauer Eltern«, so Heinen.Die StädteRegion Aachen ist Träger der Kindertageseinrichtung Konzen. Darin werden 100 Kinder im Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt betreut. Als zertifiziertes Familienzentrum NRW soll die Einrichtung zu einer Qualitätssteigerung in der frühkindlichen Bildung und Förderung beitragen, Eltern bei der Wahrnehmung ihrer Bildungs- und Erziehungsaufgabe stärken sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichern. Das Raumprogramm wird den neuesten Empfehlungen des Landschaftsverbands Rheinland entsprechen und damit neben den Gruppen- Neben- und Abstellräumen unter anderem auch für die inklusive Betreuung einen Raum zur Differenzierung und therapeutischen Betreuung vorsehen. Alle Räume werden barrierefrei zugänglich sein.Die Freude über die neue Kindertagesstätte brachten die Kleinen in einem Lied zum Ausdruck: www.youtube.com/wochenspiegelliveAktuell ist das fünfgruppige Familienzentrum der StädteRegion in Konzen teilweise in Räumen der dortigen Grundschule untergebracht. Als Folge der Schulentwicklungsplanung der Stadt Monschau (Zusammenlegung der Grundschulen Imgenbroich und Konzen am Konzener Standort) stehen die zurzeit vom Familienzentrum im Gebäude der Grundschule genutzten Räume ab dem Schuljahr 2018/2019 nicht mehr zur Verfügung.»Hier wird Zukunft gebaut!« Margareta Ritter strahlte mit der Herbstsonne um die Wette - dabei war es doch recht kühl am Konzener Feuerbach, als der Grundstein für die neue Kindertagesstätte gelegt wurde.Konzen (Fö). »Oft höre ich, dass die…

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Erasmus-Plus-Projekt führt nach Norwegen

VG Traben-Trarbach. Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des zweijährigen, länderübegreifenden Projekts sein wird. Unter dem Titel „Regionale Spuren suchen – europäische Wege finden“ machen sich die Schüler des Gymnasiums und die der „Ytre Namdal videregående skole“ zwei Jahre lang auf die Suche nach ihren jeweils eigenen Wurzeln, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden sowie nach Ideen und Visionen für ein Leben, in dem alle etwas voneinander lernen und sich so näher kommen können.    Die Themen für den Austausch fangen bei der Frage an, warum Norwegen kein Mitglied der EU ist und gehen zurück in die Zeit der deutschen Okkupation in Norwegen bzw. die des Nationalsozialismus in Traben-Trarbach. Weitere historisch relevante Themen sind die Auswanderungswellen nach Südamerika oder in die USA im 19. Jahrhundert. Ebenso sollen moderne Herausforderungen wie beispielsweise die aktuellen Migrationsbewegungen und die jeweiligen wirtschaftlichen Standbeine beider Orte beleuchtet werden. Denn was für Traben-Trarbach der Wein ist, ist für Rørvik der Fisch. Beides zusammen passt und verspricht darüber hinaus einen echten kulinarischen Zugewinn.   Doch von einem Austausch kann nur die Rede sein, wenn man in das Leben der anderen selber hautnah kennen gelernt hat. Daher ist das Projekt mit einigen Reisen verbunden. Mitte September waren bereits vier norwegische Lehrerinnen als Gäste eines Vorbereitungstreffens am Gymnasium in Traben-Trarbach. Im März wird es den entsprechenden Gegenbesuch nach Rørvik nördlich von Trondheim geben. Für die Schüler sind insgesamt vier Reisen vorgesehen – zwei für jede Schule. Wer mitfahren darf, das hängt, neben dem passenden Alter, vor allem vom jeweiligen Einsatz für das Projekt ab.    Die Jugendlichen müssen in ihren Schulen Workshops vorbereiten und mit den Gästen weitestgehend selbstständig durchführen und auswerten. Außerdem sollen mithilfe einer neu eingerichteten Homepage Zwischenergebnisse veröffentlicht und ausgetauscht werden können. Abschließend ist geplant, dass alle Ergebnisse des Erasmus-Projekts 2019 in einer großen Ausstellung zusammengeführt und einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden.   Mit dem Projekt wollen die Schulen den Verstehenshorizont für die jeweils andere Kultur erweitern und sowie die Entwicklung von Eigenverantwortlichkeit und Sprachkompetenz fördern. Darüber hinaus ist eine nachhaltige Freundschaft zwischen beiden Schulen und den Gemeinden ein weiteres wünschenswertes Ergebnis dieses Projekts. Foto: FF Am Gymnasium Traben-Trarbach ist mit Beginn des Schuljahrs auch das EU-geförderte Erasmus-Plus-Projekt gestartet, in dem diesmal die weiterführende Schule in Rørvik, Hauptort der Inselkommune Vikna an der Westküste Norwegens, die Partnerschule des…

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