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Sasso-Sant lässt Eintracht Trier jubeln

SVE siegt nach Rückstand in irrer Schlussphase

Stadt Trier. 866 Zuschauer kamen zum Flutlichtspiel im Trierer Moselstadion um sich das Duell zwischen dem SV Eintracht Trier und dem SV Morlautern anzusehen. Besonders die Schlussphase hatte es in sich. Durch zwei Treffer in der Nachspielzeit siegt die Trierer Eintracht letztlich etwas glücklich. Auf Grund des unbändigen Willens am Ende ist das 2:1 (0:0) gegen starke Gäste aus Morlautern aber auch nicht ganz unverdient.

Mit frühem Pressing in der gegnerischen Hälfte und aggressivem Zweikampfverhalten bemühte sich der SVE gleich zu Beginn den Gästen aus Morlautern den Schneid abzukaufen. Dennoch gehörte die erste Torchance dem SVM. Kassa Mohamedadem flanke nach acht Minuten auf den mitgelaufenen Kevin Olali, welcher die Hereingabe nur knapp mit der Hacke verpasste. Erst nach 36 Minuten gelang es Kevin Heinz mit einem langen Ball in den Sechszehner für Gefahr zu sorgen. Die Abnahme von Ömer Kahyaoglu aus wenigen Metern landete letztlich auf der Tribüne. Deutlich knapper wurde es kurz vor der Pause, als ein Freistoß von Gästekapitän Maurice Roth (41.) an die Latte knallte. Gleich im Gegenzug dann beinahe die Führung für Trier. Gleich dreimal scheiterten Cinar, Brandscheid und Diefenbach an Hodel. Zu Beginn der zweiten Hälfte gelang es dem SV Morlautern immer  häufiger auch selbst für Entlastung in der Defensive zu sorgen.

Maurer verschießt Elfmeter – SVM trifft zur Führung

Der Trierer Eintracht gelang es erst nach 69 Minuten das Abwehrbollwerk der Gäste zu gefährden. Wie bereits in Halbzeit eins war es Kahyaoglu der mit einem Schlenzer das Gehäuse knapp verfehlte. Nur Sekunden später wurde Dominik Kinscher von Andreas Gaebler im Sechszehner von den Beinen geholt. Der Unparteiische Fabian Knoll entschied zu Recht auf Strafstoß für den SVE. Kapitän Simon Maurer scheiterte jedoch am besten Akteur des SVM, an Schlussmann Thorsten Hodel. Doch es kam noch bitterer. Im Gegenzug legte Maurice Roth den Ball quer auf den mitgelaufenen Kevin Olali (73.), welcher die Kugel zur Gästeführung über die Linie schob.

Kinscher und Sasso-Sant drehen die Partie

Der SVE schien danach völlig von der Rolle. Kevin Olali (77.), Daniel Haag (78.) und Shkodran Rexhaj (79.) vergaben gleich mehrere vielversprechende Gelegenheiten zur Vorentscheidung. Dies sollte sich rächen, denn in der Schlussminute sorgte Dominik Kinscher per Freistoß für den erlösenden Ausgleichstreffer. Nur eine Minute später herrschte dann völlige Extase auf den Rängen im Trierer Moselstadion. Nach einer Flanke von Kevin Heinz köpfte Luca Sasso-Sant den Ball Sekunden vor dem Schlusspfiff ins Tor. "Wir haben drei Punkte geholt. Jetzt heißt es Mund abwischen und weitermachen. Man muss schon sagen, dass wir nach dem 1:0 von Morlautern eigentlich weg waren, daher ist es mittlerweile eine Qualität von uns immer wieder zurück zu kommen", resümierte Daniel Paulus, Trainer des SVE. Gästecoach Karl-Heinz Halter verweigerte nach der Partie die Teilnahme an der Pressekonferenz

Statistik:

Tore: 0:1 (73.) Kevin Olali, 1:1 (90.) Kinscher, 2:1 (90.) Sasso-Sant
 
Eintracht Trier: Popescu-Mabouba, Maurer, Cinar-Heinz, Fischer, Diefenbach (46. Kinscher), Kahyaoglu-Brandscheid (66. Sasso-Sant), Garnier (59. Biedermann)

SV Morlautern: Hodel-Gaebler, Schwarz, Kiflom-Azizi, Öhler (73. Rexhaj), Haag, Olali, Roth-Dombaxi, Mohamedadem (86. Tras)

Zuschauer: 866

Schiedsrichter: Fabian Knoll

KR

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