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Seniorenresidenz für Ehrang

Baubeginn der Seniorenresidenz beim Spatenstich gefeiert

Stadt Trier. In der Seniorenresidenz Sankt Peter der Creatio-Gruppe entstehen Pflegeplätze und Wohneinheiten für betreutes Wohnen. Dafür wurden 16 Millionen Euro investiert. Ende 2019 soll das Bauprojekt abgeschlossen sein.

Der erste Stich mit dem Spaten ist gesetzt. Nach der Abrissphase des Altgebäudes und anfänglichen Schwierigkeiten mit der Baugenehmigung ist es nun endlich so weit: Der Bau für die Seniorenresidenz Sankt Peter in Trier-Ehrang kann begonnen werden. Das wurde kürzlich beim symbolischen Spatenstich mit zahlreichen Gästen gefeiert. Auf dem 5.300 Quadratmeter großen Grundstück, unmittelbar neben dem Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen Ehrang, soll die Seniorenresidenz entstehen. Dafür investierte die Creatio-Gruppe, der größte Anbieter von stationären Pflegeeinrichtungen der Region, rund 16 Millionen Euro, um neben den 360 Pflegeplätzen in den Standorten Pölich, Wittlich und Schweich weitere 150 in Trier-Ehrang zu ermöglichen.

"Projekt von hoher Bedeutung"

"Mit der neuen Seniorenresidenz wird in Ehrang nun alles abgedeckt – von der Geburt bis ins Alter", freute sich Oberbürgermeister Wolfram Leibe, als er sein Grußwort aussprach. "Um den Standort Ehrang abzusichern, ist dieses Projekt von hoher Bedeutung", so Leibe. Auch Creatio-Geschäftsführer Torsten Manikowski, der selbst in Ehrang aufwuchs und seine Lehre im dortigen Krankenhaus gemacht hat, erhofft sich, dass der Neubau zum Erhalt des Klinikums beiträgt. Denn der Krankenhausstandort Ehrang stand oft in Diskussion. Deshalb betonte auch Arnold Schmitt, Erster Kreisbeigeordneter der CDU, die Wichtigkeit der neuen Seniorenresidenz, auch im Hinblick auf die Alterung der Gesellschaft: "Das Pflegezentrum ist ein Stück Zukunft, auch für den Landkreis."

Mutterhaus wird Kooperationspartner

Die Mutterhausgesellschaft wird künftiger Kooperationspartner der Seniorenresidenz. Der Klinikumsgeschäftsführer Arnold Schmitt sprach diesbezüglich seine Zuversicht aus. Neben der gemeinsamen medizinischen Versorgung soll auch beim Küchenbetrieb kooperiert werden.
Die Bauzeit soll voraussichtlich bis Ende 2019 andauern.

HK

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