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Weihnachtstrucker unterwegs nach Osteuropa

Stadt Trier. Fünf Konvois der Johanniter mit fast 55.000 Hilfspaketen sind am zweiten Weihnachtsfeiertag gestartet. Vier Tonnen Hilfsgüter stammen davon aus der Region Trier-Mosel.

45 Sattelschlepper der Johanniter-Weihnachtstrucker befinden sich jetzt auf dem Weg zu bedürftigen Familien – beladen mit Paketen voller Hilfsgüter aus ganz Deutschland. Knapp 300 Pakete davon stammen erstmals auch aus der Region Trier-Mosel. Hier haben Einzelspender und Familien, Supermarkteinkäufer bei Sammelaktionen, Gruppen aus Kindergärten, Schulen, Vereinen und Firmen von Bitburg über Hermeskeil bis Konz und Schweich in drei Wochen über vier Tonnen Grundversorgungsgüter zusammengetragen. Per Menschenkette haben die Johanniter die vielen Pakete aus der Trierer Dienststelle in einen Lkw verladen, der sie zum Sammelpunkt in Landshut brachte. Von dort starteten am zweiten Weihnachtsfeiertag die ehrenamtlichen Fahrer und Helfer unter dem Jubel von Hunderten Zuschauern in Richtung Albanien, Bosnien und Herzegowina, Rumänien und erstmals in die Ukraine. Dort werden sie im Lauf von fünf Tagen die fast 55.000 gespendeten Hilfspakete an notleidende Menschen verteilen.

Mehrere hundert Verteilstellen in Kleinstädten und Dörfern

Die rund 120 ehrenamtlichen Brummifahrer und Helfer der Johanniter-Weihnachtstrucker werden mehrere hundert Verteilstellen in Kleinstädten und Dörfern anfahren, darunter Schulen und Waisenheime, Wohnheime für Menschen mit Behinderung, Kirchengemeinden, Armenküchen oder Romasiedlungen und die Tausende von Pakete an sozial schwache und kinderreiche Familien, Waisen, Kindergarten- und Schulkinder, Senioren und  Menschen mit Behinderung verteilen. "Wir sind stolz und glücklich ab diesem Jahr erfolgreicher Teil der Hilfsaktion zu sein", sagt der Trierer Regionalvorstand Daniel Bialas: "Allen Menschen, die hier mitgeholfen haben, gepackt, gespendet und mobil gemacht haben, gilt unser herzlicher Dank!"

"Es ist unbeschreiblich schön zu erleben, wie man das Leben von Familien und Kindern in teils erschütternden Lebensumständen mit ganz einfachen Mitteln ein kleines bisschen besser machen kann", erzählt einer der Johanniter-Fahrer am Rande der Verabschiedung in Landshut.

Umfangreiche Infos gibt es hier.


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