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"Carfriday" soll unterbunden werden

Herrscht in diesem Jahr Ruhe am Nürburgring?

Nürburg. Polizei und Ordnungsamt werden sowohl die Verordnungen hinsichtlich des Corona-Virus als auch illegales Tuning und die Einhaltung des Straßenverkehrsregeln kontrollieren.

Die Bewohner rund um den Nürburgring dürfen hoffen. Seit langem treffen sich an Karfreitag jedes Jahr Tausende Motorsportfans rund um den Nürburgring, um die inoffizielle Eröffnung der Motorsportsaison zu feiern. Aufheulende Motoren, rasantes Anfahren und überhöhte Geschwindigkeit auf den Straßen, aber auch in den Ortschaften um den Ring monieren die Bewohner der Orte jedes Jahr.

Aufgrund der derzeitigen Rechtslage im Hinblick auf das Corona-Virus sind die Nordschleife und die Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings für Touristenfahrten sowie alle Parkplätze rund um die Rennstrecken an Karfreitag und an Ostern geschlossen. Darauf weisen die Kreisverwaltung Ahrweiler, das Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Adenau und die Polizei hin. Derzeit sei der Aufenthalt im öffentlichen Raum ohnehin nur alleine oder mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes zulässig.

Die Kreisverwaltung stellt klar, dass diese Regeln sind zu beachten seien. Polizei und Ordnungsbehörde werden intensiv kontrollieren. Dabei werfen sie ihren Blick auch auf die Vorschriftmäßigkeit der Fahrzeuge und das Verhalten der Fahrzeugführer. Verstöße - sowohl im Sinne des Corona-Virus als auch illegales Tunen, verkehrsfeindliches oder sozialschädliches Verhalten - werden konsequent zur Anzeige gebracht. Kreisverwaltung, Verbandsgmeinde und Polizei appellieren dringend an die Nürburgring-Fans, für ihre eigene Gesundheit und aus Solidarität gegenüber zu Hause zu bleiben.

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Kommentar von Matthias Ginster
"Die Kreisverwaltung stellt klar, dass diese Regeln sind zu beachten seien."
Liest eigentlich niemand Korrektur beim Wochenspiegel?
Kommentar von Eddy
Letztes Wochenende war nichts zu spüren von Motor.. ICH BLEIB ZU Hause, das Virus ist nicht das Problem, aber der eher mögliche Aufenthalt und die nicht notwendige Versorgung im Krankenhaus.
Kommentar von Markus Schenkl
Sehr gut und auch sicher nötig! Die Idioten würden selbst jetzt wieder auflaufen...