Dreyer nimmt sich Zeit für "Wir sind Nürburgring"

Nürburg. Mehr Zeit, als ursprünglich eingeräumt, hat sich Malu Dreyer für die eingeladene Abordnung von "Wir sind Nürburgring" in Mainz genommen. Im Rahmen des einstündigen Gesprächs übergaben Vertreter der Initiative der Ministerpräsidentin einen Fragenkatalog mit etwa 15 Punkten.

Mit der klaren Zielsetzung "der Nürburgring gehört in öffentliche Hand" waren Sabine Schmitz, Christian Menzel, Ossi Kragl und Claire Craus nach Mainz gereist, um mit Malu Dreyer sowie vier ihrer Mitarbeiter, darunter Clemens Hoch, zu reden. "Es war ein ernsthaftes, sehr gutes und konstruktives Gespräch in sachlich-fairer Atmosphäre", resümierte Menzel nach 60 Minuten. "Wir glauben, dass wir der Landesregierung Informationen geben konnten, die die Ministerpräsidentin so aus der Sicht der Menschen aus der Ring-Region noch nicht erhalten hat", verwies Menzel auf den Fragenkatalog, den "Wir sind Nürburgring" zuvor Malu Dreyer übereicht hatte. Darin enthalten sind unter anderem Alternativvorschläge, wie man den Nürburgring weiterhin in öffentlicher Hand betreiben kann, "um Probleme, die eine Privatisierung mit sich bringt, auszuschließen", bemerkte Menzel. In seinen und den Augen seiner Mitstreiter habe man erste Ansätze geschaffen, mit der Mainzer Landesregierung über Alternativen zu sprechen.

Final habe man vereinbart, dass Dreyer wieder mit "Wir sind Nürburgring" in den Dialog tritt, sollte das jetzige Bieterverfahren erfolglos bleiben. Zudem "hat uns Frau Dreyer versprochen, die Fragen zeitnah zu beantworten", so Menzel, der sich noch einmal klar positioniert: "Unser Ziel ist es weiterhin, dass der Nürburgring in öffentliche Hand gehört."

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