Kein "Carfriday" am Nürburgring

Teilnehmer an Touristenfahrten sind willkommen

Nürburg. Die Parkplätze um den Nürburgring werden gesperrt. Polizei, Ordnungsamt und Ordner kontrollieren. Die Touristenfahrten finden aber an allen Tagen statt.

Die kontaktlosen Touristenfahrten auf dem Nürburgring können auch am Osterwochenende stattfinden. Die Grundlage hierfür wurde nochmals in einem Gespräch des Nürburgrings mit dem Ordnungsamt der Kreisverwaltung Ahrweiler und der Polizeidirektion Mayen bestätigt. Hingegen bietet die Verantwortlichen wie im vergangenen Jah, den "Carfriday" ausfallen zu lassen. Unter diese mBegriff feiert die Tuningszene bundesweiten jedes Jahr ihren inoffiziellen Saisonauftakt. Auch der Nürburgring ist in den vergangenen Jahren immer wieder Treffpunkt gewesen - unabhängig vom Angebot der Touristenfahrten. Diese Treffen sollen in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausbleiben. Dabei bauen die Verantwortlichen auf die Eigenverantwortung jedes einzelnen und zudem auf umfangreiche Maßnahmen.

Die Parkplätze rund um die Nordschleife bleiben geschlossen - auch das sonst so beliebte "Brünnchen". Hier wird verstärkt kontrolliert. Darüber hinaus sind deutlich mehr Nürburgring-Ordner, sowie Mitarbeiter von Ordnungsamt und Polizei im Einsatz. Hierdurch sollen unzulässige Ansammlungen verhindert werden. Rund um die Rennstrecke besteht der Nürburgring auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Zudem sind mehrere Einheiten der "mobilen Truppe" des Nürburgrings unterwegs. Diese speziell geschulten Ordner kümmern sich um Konflikt-Themen und unterstützen die Kollegen bei Bedarf. Lautsprecher-Fahrzeuge haben zudem das Verkehrsgeschehen im Auge und helfen bei dessen Steuerung.

Auch wenn der Nürburgring im Rahmen der kontaktlosen Touristenfahrten öffnet, bleibt die zentrale Botschaft an all diejenigen, die das Angebot nicht wahrnehmen: "Stay at home". "Die Eigenverantwortung und das Verständnis für die aktuelle Situation sind immer noch die effektivste Möglichkeit, Ansammlungen zu verhindern. Das ist das Gebot der Stunde und gilt überall auf der Welt - so auch bei uns", sagt Markfort. In diesem Zusammenhang macht der Geschäftsführer auch auf die wirtschaftliche Bedeutung eines jeden Angebots am Nürburgring aufmerksam: "Die Touristenfahrten tragen einen Teil dazu bei, dass unser Unternehmen - und somit diese geschichtsträchtige Rennstrecke - durch die Krise kommt. Das gilt ebenso für viele Firmen und Menschen in der Region, die daran partizipieren. Deshalb sind wir jedem dankbar, der uns auf seine Weise unterstützt.

Die Nordschleife hat am Karfreitag von 10 bis 19 Uhr und von Karsamstag bis Ostermontag je von 9 bis 19 Uhr geöffnet, auf der Grand-Prix-Strecke gelten morgens die gleichen Startzeiten, abends allerdings wird erst um 20 Uhr geschlossen.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.