Neue Doppelspitze am "Ring"

Nürburg. Ingo Böder und Christian Stephani leiten ab dem 1. Januar 2022 als Geschäftsführer die Betreibergesellschaft des Nürburgrings.

Die zukünftige Geschäftsführung der Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG steht fest. Die Betreibergesellschaft der Rennstrecke geht mit der Doppelspitze Ingo Böder und Christian Stephani ins neue Jahr. Beide sind fest mit dem "Ring" und der Region verwurzelt. Mit ihrer Erfahrung sollen sie die Entwicklung des Nürburgrings weiter vorantreiben.

Unweit des "Rings" aufgewachsen

Beide Geschäftsführer sind unweit des Nürburgrings aufgewachsen und in der Region verwurzelt. Ingo Böder stammt so aus einem Ort in der VG Adenau. "Ich bin zum Nürburgring gekommen, um meine langjährige Erfahrung in der Event-Branche einbringen zu können. Durch die vielen Veranstaltungsformate, die hier jeden Tag durchgeführt werden, hat mich die Aufgabe unweit meines Heimatortes von Anfang an sehr gereizt. Vom Formel-Training bis zu den Touristenfahrten und vom 24-Stunden-Rennen bis Rock am Ring gibt es hier ein weltweit einzigartiges Portfolio und vielseitige Anforderungen", so Böder.

Christian Stephani stammt aus der Nähe von Mayen. "Ich habe mittlerweile über zehn Jahre lang meine Erfahrungen in unterschiedlichen Funktionen am Nürburgring sammeln können. Als Geschäftsführer der Nürburgring Langstrecken-Serie konnte ich noch einmal einen ganz neuen Blickwinkel bekommen und wertvolle Erkenntnisse sammeln. Diese möchte ich nun im Sinne der Location Nürburgring, unserer Kunden und Veranstalter sowie der Partner und Unternehmen einbringen", umreisst Stephani seine zukünftige Aufgabe.

Kontakt in die Region weiter aktiv leben

Der Nürburgring hat die neuen Geschäftsführer dementsprechend bereits seit ihrer Kindheit begleitet. Die Doppelspitze wird ihre jeweiligen Kernkompetenzen in das Nürburgring-Geschäft einbringen. Christian Stephani übernimmt deshalb zusätzlich die Leitung des Vertriebs, Ingo Böder bleibt weiter für den Bereich "Events & Operations" verantwortlich. Durch die unmittelbare operative Einbindung der Geschäftsführung verspricht sich die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG noch schnellere und effizientere Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse. Darüber hinaus soll der Kontakt in die Region weiterhin aktiv gelebt werden. Für all dies bringe die neue Geschäftsführung die besten Voraussetzungen mit. Mit der Präsentation seiner neuen Geschäftsführung setze die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG ein klares Zeichen für die Zukunft und auf eine bewährte Philosophie. Denn trotz vieler externer Bewerbungen um die Führungsposition sei mit Ingo Böder und Christian Stephani eine Nürburgring-interne Lösung gefunden. Beide verfügten über fundiertes Wissen rund um die Business- und Eventlocation und gingen somit die aktuellen Aufgaben sowie die Zukunftsprojekte umgehend an. Böder übernahm in diesem Jahr die Aufgabe als "Head of Events & Operations" an der Rennstrecke und sammelte zuvor 17 Jahre lang seine Erfahrungen in leitender Funktion bei einer großen Event-Agentur. Stephani ist seit zehn Jahren in unterschiedlichen Funktionen am "Ring" tätig: Davon acht Jahre im Vertrieb der Nürburgring-Betreibergesellschaft und seit 2019 als Geschäftsführer der Nürburgring Langstrecken-Serie. Zwei Jahre lang stellte er sich hier erfolgreich den Herausforderungen.

Foto: Nürburgring

www.nuerburgring.de

 

 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

weiterlesen