Nostalgie zwischen Rhein und Eifel

Adenau. Rund 250 Oldtimer werden bei der diesjährigen »28. Int. Adenau Classic« wieder auf wunderschönen Etappen in der Eifel zu bestaunen sein.

Drei Tage lang, vom 18. bis zum 20. Mai, werden 250 Oldtimer aus rund sieben Jahrzehnten bei der »28. Int. Adenau Classic« um den Wochenspiegel-Cup über eine Gesamtdistanz von 480 Kilometern mit drei Etappen auf den schönsten Routen der Eifel, aber traditionell auch auf der Nürburgring-Nordschleife unterwegs sein. Dabei dürfen sich die Fahrer wieder über großen Applaus der vielen Zuschauer am Streckenrand freuen, die sich auch in diesem Jahr diese einmalige Oldtimer-Parade nicht entgehen lassen wollen und die mit Fotoapparaten bewaffnet die schönsten historischen Schätzchen vor der einmalig schönen Eifel-Kulisse ablichten möchten. Startschuss zur diesjährigen Adenau Classic um den Wochenspiegel-Cup ist am Freitag, 18. Mai, um 10.30 Uhr im Eifeldorf am Nürburgring. Dort werden alle Teams und Autos fachkundig vorgestellt und präsentiert. Start in die erste Rallye-Etappe ist um 14 Uhr. Was die Adenau Classic weltweit einzigartig macht, ist auch diesmal die Umrundung der Nürburgring-Nordschleife, zu der sich alleine 120 Teams und Autos angemeldet haben und die am Sonntag, 20. Mai, ganze 90 Minuten lang die Grüne Hölle unter die historischen Räder nehmen dürfen.

Auf den schönsten Strecken der Eifel

Erstmalig erwartet Teilnehmer und Zuschauer ein Highlight besonderer Art, wenn die Adenau Classic in Nideggen auf den Spuren der legendären »Eifelrundfahrt« quer durch die Serpentinen der Nordeifel über die Straßen der ehemaligen, 33 Kilometer langen Rennstrecke von 1922 führt.
Die 28. Auflage der Adenau Classic lässt keine Wünsche offen, denn das Starterfeld kann sich wieder sehen lassen. Das älteste Fahrzeug ist ein »Triumph 1800« aus dem Jahr 1947. Auch der »Jaguar C-Type«, Baujahr 1965, hat Seltenheitswert und ist ein Blickfang nicht nur für Oldtimer-Experten und beliebtes Motiv für Hobbyfotografen. Eine wahre Armada PS-starker Porsche-Fahrzeuge – ob »Porsche 356 Prea«, Baujahr 1952, oder gar der Porsche 911 SC, Baujahr 1978, mit dem Damenteam Lea und Isabelle Klein und viele andere mehr kann mit viel Beifall rechnen. Auch der recht seltene »Opel Ascona Berlandi« ist ein Blickfang. Klein, aber oho: Besonders stolz ist der veranstaltende MSC Adenau um Cheforganisator Alfred Novotny über die Teilnahme des kleinsten Fahrzeuges, einem »Steyr-Puch 650 TR1«. Mit seinen 40 PS zog er in den Sechziger Jahren bei diversen Sporteinsätzen und Langstreckenrennen, so auch von 1968 bis 1970 beim »36-Stunden-Rennen« auf dem Nürburgring, die Blicke auf sich. Er war seinerzeit auch im Rallye-Sport eine feste Größe. Hubraumstärke und PS präsentieren nicht nur die zahlreichen Chevrolet Corvettes. Der »Cadillac Deville Cabrio«, Baujahr 1964, benötigt mit seinen 340 PS, verpackt im 8-Zylinder, 7-Liter-Hubraum-Motor sicherlich ein wenig länger an der Tankstelle als der Rest des Teilnehmerfeldes. Mit Startern aus sechs europäischen Ländern sowie aus zehn Bundesländern ist die Adenau Classic international und national bestens positioniert. Am Sonntag, 20. Mai, kommen die ersten Fahrzeuge dann nach drei erlebnisreichen Tagen gegen 14 Uhr zurück ins Ziel im historischen Fahrerlager am Nürburgring von der Reise über die schönsten Routen der Eifel bei der 28. Int. Adenau Classic 2018 um den Wochenspiegel-Cup.

Stationen

Startschuss zur Adenau Classic ist am Freitag, 18. Mai, um 10.30 Uhr im Eifeldorf am Nürburgring. Dort werden alle Teams und Autos fachkundig vorgestellt. Start der ersten Rallye-Etappe ist um 14 Uhr.
Am Rheinufer von Bad Breisig werden sich die Teams mit ihren Oldtimern am Freitag, 18. Mai, ab 15.30 Uhr im Beisein der neuen Brunnenkönigin Elena Waditzer präsentieren.

Am Samstag, 19. Mai, ist ab 10 Uhr Wertungsprüfung an der Schule in Mechernich. Gegen 10.15 Uhr werden die Teams beim »3. Mechernicher Oldtimer-Korso« vorgestellt. Um 11 Uhr ist Oldtimer-Präsentation in Nideggen und Start zur »Eifelrundfahrt« auf dem ehemaligen Rennkurs von 1922. Ab 13 Uhr präsentieren sich die Teams im Eifel-Classic-Center in Nideggen. Auf der Staumauer Rurberg ist um 14 Uhr eine Wertungsprüfung. Gegen 15 Uhr ist Oldtimer-Präsentationen im Kloster Steinfeld. Ab 15.45 ist Oldtimer-Präsentationen in Blankenheim an der Ahrquelle.

Am Sonntag, 20. Mai, findet gegen 10 Uhr die Sonderprüfung auf dem Marktplatz in Kelberg statt.
Gegen 12 Uhr folgt die Oldtimer-Präsentation mit Teamvorstellung an der historischen Wassermühle in Birgel. Gegen 14 Uhr werden die ersten Oldtimer zurück am Nürburgring erwartet.

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