Solidarität ist mehr als ein Wort

Nürburg. Stephanie Eder ist als Mitglied des AC Mayen eine begeisterte Motorsportlerin. Und auch privat gehört die Kaisersescherin zur schnellen Truppe, wenn es um das Organisieren und Durchführen vonn Rennveranstaltungen geht. Das gilt auch für das Organisieren von Sachspenden für die Opfer des katastrophalen Unwetters.

Im "Bitburger Event-Center" am Nürburgring stapeln sich die Hilfsgüter für Menschen, die beim Unwetter am Mittwoch alles oder fast alles verloren haben. Mittendrin ist Stephanie Eder, die bereits am gestrigen Donnerstag in Kaisersesch eine private Hilfssammlung organisierte. "Da kamen nach einem kurzen Aufruf in meiner WhatsApp-Such- und Tauschbörse fünf Pkw-Anhänger mit Hilfsgütern zusammen", erzählt die engagierte Eifelerin. Da sie in ihrer Freizeit mit ihrem Mann in der Streckensicherung am Nürburgring arbeitet, war nach dieser ersten Erfahrung schnell der Kontakt zu den Ring-Verantwortlichen hergestellt und das "Bitburger Event-Center" als zentraler Sammelpunkt eingerichtet. Mit den Hilfsgütern kamen nach dem Aufruf Eders auch zahlreiche Helferinnen und Helfer an den Ring. "Hier kamen schon Menschen aus Hessen und dem Münsterland und haben Hilfsgüter gebracht. Auch die Teams, die eigentlich beim jetzt abgesagten Truck-Grand-Prix gestartet wären, haben geholfen. Wir sind jetzt (am frühen Freitagnachmittag; Anmerkung der Redaktion) schon so weit, dass wir einen Annahmestopp aussprechen müssen", erzählt Stephanie Eder.

Zunächst ist einmal eine Ausgabe der Hilfsgüter am Nürburgring unter Federführung der VG-Verwaltung Adenau bis Sonntag geplant - rund um die Uhr. "Und dann werden wir sehen, wie es weitergeht", sagt sie, die das alles in ihrer Freizeit anstieß, denn am Montagmorgen muss sie wieder arbeiten... Eine Frau der Tat!!!

Fotos: privat

 

 

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