Sommerhitze wirkte sich nicht aus

Nürburg. Bestes Sommerwetter mit Temperaturen über 30 Grad herrschten während der DTM 2012 am Nürburgring. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) war mit 104 Kräften, darunter 24 Ärzte, im Einsatz. In den Sanitätsstationen an den Zuschauertribünen waren 36 Helfer tätig, 68 Kräfte leisteten ihren Dienst im Medical Center, der Streckensicherung und im Rettungsdienst und Krankentransport. Glücklicherweise wirkte sich die Hitzewelle nicht auf die Hilfeleistungs- und Einsatzzahlen der Rettungskräfte aus.

Lebensbedrohliche hitzebedingte Herz-Kreislaufbeschwerden blieben glücklicherweise aus, berichtet das DRK. Da die Hitzewelle schon zu Wochenbeginn angekündigt wurde, hatten sich die Zuschauer offensichtlich bestens vorbereitet. In den Sanitätsstationen nahmen 28 Zuschauer die Hilfe des DRK in Anspruch. Insektenstiche und leichte Sonnenbrände wurden von den Helfern vor Ort versorgt. Durch das temperaturbedingte meist offene und leichte Schuhwerk in Form von Sandalen oder Latschen erlitten einige Besucher Schnittverletzungen durch Glassplitter. Der DRK-Rettungsdienst leistete zusätzlich bei einigen massiven Hitzeerschöpfungen Hilfe und transportierte 23 Personen zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus nach Adenau. Die DRK-Einsatzleitung am Nürburgring hatte sich auf deutlich mehr Einsätze vorbereitet. Am Samstag nutzte eine dreiköpfige Delegation der Nürnberger Polizei die Möglichkeit, sich am Nürburgring über die dortige Organisation und Durchführung von Großveranstaltungen zu informieren. Eugen Linden, Leiter der Polizeiinspektion Adenau und auch für die Polizeiarbeit am Nürburgring mit verantwortlich, gewährte den bayrischen Kollegen Einblicke hinter die Kulissen. Natürlich stand bei dem Rundgang über das Gelände auch die Besichtigung des Medical Centers auf dem Programm. Armin Link, Einsatzleiter Rettungsdienst am Nürburgring, erklärte dort die notfallmedizinischen Versorgungsmöglichkeiten am Nürburgring. Da der Nürnberger Norisring nur eine temporäre Rennstrecke ist, waren die Nürnberger Polizisten von den Möglichkeiten am Nürburgring und dem Engagement der hier tätigen Sicherheitskräfte sehr beeindruckt.   Foto: Thorsten Trütgen

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