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Cornelia Weigand zur VG-Bürgermeisterin gewählt

VG Altenahr. Die parteilose Kandidatin holte 60,9 % der Stimmen und verweist ihren einzigen Mitbewerber Thomas Karutz (CDU) somit auf Platz 2.

Cornelia Weigand ist neue Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde (VG) Altenahr. Bei der Wahl am heutigen Sonntag holte sie 60,9 % der gültigen Wählerstimmen (vorläufiges Endergebnis). 3.245 Bürger der VG Altenahr gaben ihr ihre Stimme. Damit hatte die parteilose Kandidatin die Nase vorn vor ihrem Mitbewerber Thomas Karutz (CDU) (2.087 Stimmen). Weigand war im Wahlkampf von SPD, Grünen und FWG unterstützt worden. CDU und FDP forcierten Karutz. Cornelia Weigand löst somit Amtsinhaber Achim Haag (CDU) ab, der seit 1995 Bürgemeister der VG ist. Der 63-Jährige hatte bereits Ende 2017 erklärt, dass er nicht mehr zur Wahl stehen wird. Er wird den Staffelstab am 31. Mai an Cornelia Weigand übergeben.

Bei der Wahl gewann Weigand insgesamt 14 der insgesamt 17 Wahlbezirke. Besonders deutlich fiel der Vorsprung in Berg-Krälingen aus, wo sie 79,4 % der Stimmen holte. Karutz konnte nur in Berg-Freisheim und Kalenborn mehr Wähler hinter sich versammeln als Weigand. In Hönningen-Liers entfielen exakt gleiche viele Stimmen auf Weigand sowie auf Karutz. Die Wahlbeteiligung der 9.195 Wahlberechtigten lag bei 58,4 %.

Die 47-jährige Cornelia Weigand stammt aus Sylt und ging in Bonn zur Schule. Vor sechs Jahren zog sie nach Altenahr, wo sie nun mit ihrem Mann Reinhard Näkel wohnt. In Bonn hat Weigand nach der Schule Biologie studiert. Später arbeitete sie als Software-Entwicklerin bei einem großen IT-Unternehmen, bevor sie in die Branche der Medizinprodukte wechselte, wo sie als Produktmanagerin tätig war. Seit sechs Jahren arbeitet sie bei einer Behörde in Bonn.

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Kommentar von Georg bungart
Hoffentlich frischer Wind für die Höhengemeinden.