ADAC Luftrettung im Hilfeeinsatz - mit Video

Ahr. Von Donnerstag bis Montagabend ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung mehr als 70 Rettungseinsätze in den Krisengebieten in Rheinland-Pfalz und vereinzelt auch in Nordrhein Westfalen geflogen, darunter waren 65 Spezial-Windeneinsätze der beiden eigens aus München und Landshut an die Luftrettungsstation in Koblenz am Bundeswehrzentralkrankenhaus verlegten Windenhubschrauber.

Bei diesen Einsätzen wurden per Seilwinde sowohl verletzte Personen gerettet und medizinisch versorgt, als auch rund 40 Menschen aus Zwangslagen befreit – also von Dächern oder aus von Wasser eingeschlossen Häusern oder Plätzen gerettet. "Christoph 23 Bravo" fliegt nach wie vor Einsätze im Katastrophengebiet, direkt vom Flugplatz in Neuenahr Ahrweiler aus.

Insgesamt hatte die ADAC Luftrettung sechs Rettungshubschrauber in den Hochwassergebieten im Einsatz, um bei den Notrettungsaktionen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen – je nach aktueller Anforderung – zu unterstützen: Das sind die Rettungshubschrauber "Christoph Europa 1" aus Würselen, "Christoph 10" aus Wittlich, "Christoph 23" aus Koblenz, "Christoph Rheinland" aus Köln sowie zwei weitere Rettungshubschrauber mit Winde. S

Der Rettungshubschrauber "Christoph 1" wurde vorübergehend von München aus ins nördliche Rheinland-Pfalz verlegt. Dank seiner Spezialwinde ist dieser Hubschrauber dazu in der Lage, Menschen aus von den Fluten eingeschlossenen Häusern zu bergen.

Video: Stefan Goldmann, Stationsleiter des Koblenzer Rettungshubschraubers "Christoph 23" Er war mit seiner Crew einer der allerersten Hubschrauberbesatzungen im Hochwassergebiet vor Ort. Er schildert was die Luftretter in ersten Stunden und vergangenen Einsatztagen erlebt haben:

https://assets.adac.de/video/upload/v1626872814/ADAC-eV/KOR/Video/210721_ADAC_vor_Ort_Interview_Goldmann_ohne_Seilwinde_glnn2b.mp4

Foto: ADAC

 

 

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