Bürgerstiftung der Volksbank spendet 1,75 Millionen Euro

Ahr. Die Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel eG hat im Rahmen des groß angelegten Hilfsprogramms der Genossenschaftsbank die ersten 1,75 Millionen Euro an Unwettergeschädigte im Geschäftsgebiet der Bank gespendet.

Für die betroffenen Regionen im Landkreis Mayen-Koblenz erhielt die Kreisverwaltung einen Pauschalbetrag. Der Landkreis Vulkaneifel wurde über die Bürgerstiftung des Landkreises Vulkaneifel mit einer Spende bedacht. Da die Schäden im Kreis Ahrweiler deutlich größer sind, gibt die Bürgerstiftung hier das Geld zweckgebunden direkt an die betroffenen Städte und Ortsgemeinden weiter. „Mit der Verteilung dieser ersten großen Soforthilfe über die Bürgermeister stellen wir sicher, dass das Geld zeitnah, unbürokratisch und zielgerichtet bei den Menschen ankommt, die am schwersten von der Unwetterkatastrophe betroffen sind“, erklärt Sascha Monschauer, Vorsitzender des Stiftungsvorstands der Bürgerstiftung.

Mehr als eine Millionen Euro über die Spendenplattform eingegangen

Alleine über die Volksbank-Spendenplattform „Viele schaffen mehr“ wurden bislang über eine Millionen Euro für die Bürgerstiftung gesammelt. „Die Spendenbereitschaft der Bevölkerung ist enorm und seit Tagen ungebrochen“, so Sascha Monschauer. „Neben den vielen Privatpersonen und Unternehmen haben wir auch zahlreiche Spenden von anderen Volksbanken und Raiffeisenbanken erhalten – die Solidarität ist groß.“ Darüber hinaus hatte die Volksbank die ersten 150.000 Euro, die eingingen, aus ihrem Spendentopf verdoppelt.

Die Spendenaktion auf der „Viele schaffen mehr“-Plattform läuft noch bis zum 18. August 2021 und ist unter folgendem Link erreichbar: www.voba-rheinahreifel.de/vobahilft. Daneben hat die Bürgerstiftung ein Spendenkonto mit der IBAN DE71 5776 1591 0417 8949 00 (BIC: GENODED1BNA) eingerichtet. Weitere Spenden wird die Bürgerstiftung ebenfalls zeitnah weitergeben.

Auch der genossenschaftliche Verbund unterstützt in den betroffenen Regionen. Er spendet eine Summe von 1,25 Millionen Euro an das Technische Hilfswerk sowie an das Deutsche Rote Kreuz.

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