Glockengeläut verbindet die Menschen

Ahrweiler. Statt in Zeiten der Corona-Krise den Gottesdienst zu besuchen, ruft die katholische Kirche die Menschen auf, den Glocken zu zu hören, die abends, um 19.30 Uhr, geläutet werden sollen.

Wie das Dekanat Ahr-Eifel mitteilt, wird die katholische Kirche jetzt bis voraussichtlich 30. April aufgrund des Coronavirus keine Gottesdienste mit Gläubigen mehr halten. Das heißt auch, dass die Glocken nicht mehr läuten, um zum Gottesdienst einzuladen.

Damit die Menschen aber trotzdem nicht auf den vertrauten Glockenklang verzichten müssen,  rief Generalvikar Ulrich von Plettenberg die Pfarreien und Pfarrgemeinschaften auf, dem gemeinsamen Wort der Kirchen zur Corona-Krise Folge zu leisten und jeden Sonntagabend um 19.30 Uhr die Glocken zu läuten.

Auch am Gründonnerstag und ausnahmsweise am Karfreitagabend um 19.30 Uhr sowie an Ostern um 10.30 Uhr soll das Glockengeläut erklingen.

Dies sei als Zeichen der Verbundenheit mit allen Menschen, aber auch als Aufruf zum Gebet, besonders für die Erkrankten und die Pflegenden, zu sehen. "Wo möglich kann dieses Läuten jeden Abend geschehen. Vielerorts geschieht dies bereits jetzt in Verbindung mit dem Anzünden einer Kerze im Fenster", so der Generalvikar.

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