Neue Sportanlage in Heimersheim

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Am Donnerstagabend fand die Übergabe und Eröffnung der neuen Sportanlage mit dem rheinland-pfälzischen Innenminister Roger Lewentz statt.

„Dass der rheinland-pfälzische Minister des Innern und für Sport die neue Sportanlage im Stadtteil Heimersheim gemeinsam mit uns eröffnet und an die nutzenden Vereine und die Grundschule übergibt, hebt die Bedeutung der Anlage für die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler hervor“, so Bürgermeister Guido Orthen und der Erste Beigeordnete der Stadt, Peter Diewald, bei der Übergabe der Sportanlage an die zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer, die coronabedingt leider nur in kleiner Runde stattfinden konnte.

In den vergangenen Monaten konnte die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler mit finanzieller Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz (in Höhe von 216.000 Euro) sowie unter finanzieller Beteiligung der Spielgemeinschaft Landskrone e.V. (100.000 Euro) und des Turn- und Sportvereines 08 Heppingen e.V. (7.000 Euro) den ehemaligen Tennenplatz des Sportplatzes Heimersheim zu einer neuen attraktiven Sportanlage umbauen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf insgesamt 1,18 Millionen Euro, abzüglich dem Landeszuschuss und der Vereinsbeteiligung investiert die Stadt somit 857.000 Euro in die städtische Sportinfrastruktur und damit unmittelbar in die Bürgerinnen und Bürger sowie insbesondere die Kinder und Jugendlichen. Die Baukosten liegen damit erfreulicherweise innerhalb der ursprünglichen Kostenschätzung. Zur Refinanzierung der städtischen Kosten wurde im – dem Sportplatz gegenüberliegenden Gebiet - „Im Bülland“ die Entwicklung und Vermarktung von Bauland vorangetrieben. So entsteht auf der Fläche des ehemaligen Bolzplatzes nun weitere bebaubare Fläche für den östlichen Stadtteil Heimersheim.

Mit dem neuen (sand- und korkgranulatverfüllten) Kunstrasenplatz, dem neuen (sandverfüllten) Kunstrasen-Kleinspielfeld sowie der attraktiven Leichtathletikanlage mit Laufbahn, Weitsprung- und Kugelstoßanlage bietet die sanierte und umgebaute Sportanlage nunmehr den Sportvereinen und der Grundschule an der Landskrone Heimersheim ideale und umfassende Rahmenbedingungen für Schulsport, Wettkämpfe, Training und Spielbetrieb. Das neue Kleinspielfeld und ergänzend die Streetball-Anlage auf dem Vorplatz stehen zudem auch als öffentliche Bolz- und Spielplatzfläche zur Verfügung.

Bei der gemeinsamen Übergabe mit Innenminister Lewentz und dem Ersten Beigeordneten Diewald wurde diesmal auf den sonst oft verwendeten symbolischen goldenen Schlüssel verzichtet. Bürgermeister Orthen freute sich vielmehr der Leiterin der Grundschule, Sandra Koschel, eine Startklappe sowie ein Bandmaß für die Laufbahn und Sprunggrube übergeben zu können.

Dem Vorsitzenden der SG Landskrone e.V., Daniel Hanisch, überreichte der Bürgermeister Eckfahnen mit dem Vereinslogo der SG und dem Vorsitzenden des TV 08 Heppingen e.V., Siegfried Schmidt, wurde ein Bandmaß und ein Satz Kugeln für die neue Kugelstoßanlage übergeben.

„Ich bin mir sicher, dass die Sportlerinnen und Sportler der Vereine, aber auch die Schülerinnen und Schüler der Grundschule die zukunftsfähige und auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete Sportstätte mit viel Freude an der Sache nutzen werden. Sport dient dem sozialen Zusammenhalt und ist ein wichtiger Teil unseres gesellschaftlichen Lebens. Daher unterstützt die Landesregierung sowohl kommunale als auch vereinseigene Sportstätten mit finanzieller Förderung“, sagte Innen- und Sportminister Roger Lewentz.

Mit Blick auf das Gesamtareal - dem Sportgelände, dem Großspielplatz, der Grundschule an der Landskrone Heimersheim mit angeschlossener Sporthalle, der städtischen Kindertagesstätte Sterntaler und der Landskroner Festhalle -  wurden die bereits vorhandenen Anlagen nun optimal mit der neuen Sportanlage verknüpft. Für Familie, Sport und Vereine und damit für alle Generationen sind in Heimersheim optimale Rahmenbedingungen entstanden, um Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden. 

„Auch, wenn derzeit bekanntlich aufgrund der andauernden Corona-Pandemie nur eine stark eingeschränkte Nutzung der öffentlichen Sportplätze möglich ist, hoffen wir hier auf eine Verbesserung der Gesamtlage und damit auch auf die Möglichkeit, in den nächsten Wochen und Monaten wieder sukzessive zu einer normalen Nutzung der Sportanlagen zurückkehren zu können,“ sagt der für Generationen und Sport zuständige Abteilungsleiter der Stadt Gregor Terporten. Die Schule und die Vereine rund um die Landskrone, aber auch die Kinder und Jugendlichen, die schon seit Tagen auf die Freigabe gewartet haben, wird es freuen.

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